Grill

Die Grillsaison ist endlich eröffnet

Wenn die Grills in den Baumärkten die Schneeschieber verdrängen ist es jedem klar: Unsere Nahrungsmittelzubereitung kann wieder teilweise ins Freie verlegt werden.

Sind es die aus grauer Vorzeit herübergeretteten Gene unserer Urväter und -mütter, ist es Lagerfeuerromantik, die Lust miteinander eingeräuchert werden oder ganz einfach nur der Trend? Wie auch immer: wenn die Tage wieder wärmer und die Wiesen etwas trockener werden machen sich jährlich ganze Völkerscharen zu einer der weltweit beliebtesten sozialen Freizeitbeschäftigungen auf den Weg: Ob Balkon, Garten, Parks, Rheinufer oder öffentliche Plätze: lasst uns grillen!

Der Metzger weiß Rat

Nur: Was wandert denn jetzt konkret auf den Grill? Beliebte Klassiker sind nach wie vor marinierte Steaks, Schnitzel und Koteletts vom Schwein. Allerdings setzen Deutschlands Hobby-Griller immer mehr auf Vielfalt und unsere Metzger haben hier in der Tat auch eine Menge zu bieten, wie ein Blick in die Auslage schnell zeigt: Das Angebot reicht von marinierten Schweinebäuchen und Schweinenacken über unterschiedliche Spieße und Sparerips bis hin zu Lammkoteletts. Rind steht ebenfalls hoch im Kurs.

Die Bratwurst-Experten

Die Metzgerei Hamm ist bekannt für ihre selbstgemachten Würste. Auf den Grill gehören deshalb diese Saison die pikante, leicht scharfe Chorizo-Wurst und die würzige Salsiccia mit besonderen Zutaten wie Fenchelsamen und Koriander-Blättern. Wenn Sie es eher klassisch mögen, dann empfiehlt der Senior-Chef die Hausmacher Bratwurst oder die Stadecker Bratwurst, und dazu frisches Weißbrot. Übrigens ist die Metzgerei seit sechs Generationen ein Familienbetrieb – das schmecken Sie bei jedem Bissen.

Köstlichkeiten aus der Region

Das Team der Metzgerei Walz bietet in dieser Grillsaison wieder ein wechselndes buntes Grillsortiment an. Die klassische Auswahl von diversen Sorten Grillsteaks vom Schwein, Pute & Rind sowie diverse Fleischspieße wird durch raffinierte Bratwurst-Kreationen ergänzt. Die Walz’schen Metzgermeister sind immer für eine kullinarische Überraschung bei Ihren Grillfans bekannt.

Kleiner Tip: T-Bone Steaks, Porterhouse, Spareribes oder Flat Ironsteaks sollten bei Bedarf kurz vorbestellt werden. Dass nur Fleisch aus der Region von Walz verarbeitet wird, schmecken Sie sofort an der Spitzenqualität! Die Fachgeschäfte der Metzgerei Walz freuen sich auf Ihren Besuch in Mombach, Weisenau & Mainzer City/ Münsterplatz.

Fleischerhandwerk vom Feinsten

Als Metzgermeister, Fleischsommelier und Gewürzsommelier biete ich Ihnen größten Genuss aus der eigener Schlachtung! Naturreine Grillspezialitäten vom deutschen Edelschwein aus Hochstätten und von der 2 Wochen am Knochen gereiften Pfälzer Färse aus Mörsfeld.
Entdecken sie meine, mit eigen kreierten Gewürzmischungen veredelten feinsten Grillwürste und Grillspezialitäten. Für alle Grillfans und die, die es werden wollen, halten ich die »Harthen Schnitte« bereit – Special Cuts von Rind und Schwein!

Für Fragen, Infos, »Meattalk« und Bestellungen erreicht Sie mich unter MeatMe 0176/444- 20553, www.metzgerei-harth.de

Ausgezeichnet als eine der Besten

Sie sind passionierter Fleisch- und Steakliebhaber? Für Sie hält die Metzgerei Peter echte Leckerbissen bereit: T-Bone-Steak, Dry Aged Beef, Rib Eye Steak und gefüllte Steaks mit etwa Mozzarella und Tomate. Natürlich gibt es im Fachgeschäft auch schmackhafte Grillspieße aus Pute, Lamm oder Rind, Gyros-Spieße und Rouladen-Spieße. Übrigens: 2015 wurde die Metzgerei vom Magazin Der Feinschmecker als eine von 500 besten Metzgereien Deutschlands ausgezeichnet.

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Rote Kopf

Rote Kopf: Reise in die Mainzer Gemütlichkeit

Die Weinstube Rote Kopf in der Altstadt bietet mancherlei: Urige Atmosphäre, die ein wenig von der Vergangenheit träumen lässt, solide gutes Essen und eine hervorragende Weinauswahl.

Mainz hat seine urigen, historischen Ecken. Das erfahren auch Touristen sehr schnell, wenn sie in der Nähe des Doms unterwegs sind. Beim Streifzug durch die Altstadt gerät mancher in die Rotekopfgasse und schaut schon mal durch die Fenster ins Innere der Weinstube Rote Kopf. Der Blick lohnt sich und noch mehr der Eintritt, wie Mister X und ich jüngst festgestellt haben.

Schreitet der Besucher über die Schwelle des Gasthauses, ist er auf einem kleinen Retro-Trip. Dunkle Holzvertäfelung bis über den Scheitel signalisiert, dass hier schon sehr lange ein und aus gegangen wird. Vis-à-vis, jenseits der schmalen Gasse, stehen einige Tische im Freien, wo es sich bei gutem Wetter angenehm sitzen lässt. Große Schiefertafeln draußen und im Gastraum avisieren das aktuelle Speisenangebot. Seitlich der Theke steht über einem Abgang in den Keller »Weingewölbe«.

Sämige Suppe von königlichem Gemüse

Kurzum: Wir fühlen uns auf Anhieb wohl. Mister X bestellt zunächst die Spargelcremesuppe mit Spargelsalat und Graubrot zu 6,90 Euro. »Die Suppe ist außergewöhnlich sämig, der Spargel leider etwas durchgeweicht. Dafür ergibt sich insgesamt ein schöner, intensiver Geschmack des königlichen Gemüses. Eine schöne Vorspeise«, höre ich wohlwollende Töne meines immerwährenden Begleiters. Dazu gibt es ein gutes Graubrot der Bäckerei Vetter.

Ich habe mich für die Rosmarinkartoffeln mit Aioli zu 5,90 Euro entschieden und bin sehr zufrieden. Die Kartoffelschnitze sind bezüglich der Konsistenz perfekt und gut gewürzt, die Knoblauchcreme macht den Eindruck, hausgemacht zu sein und verführt dazu, auch noch den letzten kleinen Rest vom Teller zu kratzen.

Wunderbar zarte Haxe vom Spanferkel

X wählt als Hauptgang die geschmorte Spanferkelhaxe mit Maispolenta und Blattsalat (14,90 Euro). Der Haxe sieht man an, dass sie richtig gut geschmort ist, was mein Gegenüber sogleich bestätigt. »Wunderbar zart«, höre ich ein gewisses Schwärmen in seiner Stimme.

Allein die Polenta findet nicht seine Zustimmung. Sie sieht krümelig und eher wie ein verklumpter Kartoffelbrei aus denn fest und glatt, wie man sie aus alpenländischen und weiter südlichen Regionen kennt. Den Salat mit Karotten, Zwiebeln, Gurken und diversen weiteren Zutaten schildert X als durchweg schmackhaft.

Soße leider etwas zu salzig

Vor mir steht derweil das Rinderragout mit saisonalem Wurzelgemüse und Knöpfle zum Preis von 13,90 Euro. Das Fleisch ist angenehm zart und lässt sich locker mit der Gabel zerteilen. Die dunkle Soße macht sich zunächst gut dazu, allerdings entwickelt sie nach kurzer Zeit einen doch zu deutlichen Salzgeschmack. Das ist der Moment, in dem ich mich erinnere, dass Mister X ganz Ähn­liches von seiner Haxensoße berichtete. Im Ragout entdecke ich ein Karotten- und ein Sellerieteilchen, die überraschend viel Geschmack abgeben. Die Knöpfle, die separat gereicht werden, sind mit Kräutern bestreut, sehen hübsch aus, präsentieren sich geschmacklich aber ein bisschen fad. »Eine runde Sache«, befindet Mister X als Fazit unseres Besuchs in der Weinstube Rote Kopf.

Apropos: Die Weinauswahl begeistert. Das trifft sowohl auf die Ausschank- als auch die Flaschenweine zu. Davon mehr im Fazit.

| Lou Kull

ESSEN7,5
TRINKEN8,5
SERVICE8,0
AMBIENTE8,0
PREIS/LEISTUNG8,0
GESAMT40,5 : 5 = 8,1 KAPPEN

FAZIT

Die Weinstube Rote Kopf ist zweifelsohne ein lohnendes Ziel für Genießer, die entspannte Urigkeit lieben. Das Essen kündet von hochwertigen Zutaten, die geschmacklich gut präsentiert werden, wobei bisweilen der letzte Pfiff fehlt. Bei zwei Speisen, die wir probierten, hatten wir den Eindruck, dass der Salztopf etwas zu nahe am Kochtopf stand. Den Service haben wir als unaufgeregt freundlich und zuvorkommend erlebt. So durfte Mister X den trockenen Sauvignon blanc vom Mainzer Weingut Landenberger (5,70 Euro für 0,2) erst einmal probieren, bevor er bestellte. Wobei wir bei einer außerordentlichen Stärke des Rote Kopf sind.

Im Ausschank finden sich zahlreiche rheinhessische Gewächse renommierter wie aufstrebender junger Winzer zu angemessenen Preisen. Mitten reingeschmuggelt hat sich eine Rheingauer Kreszenz, ein 2006er Spätburgunder von Querbach in Oestrich zu 6,50 Euro. Das ist angesichts der herausragenden Qualität des Betriebs statthaft. Mir persönlich gefiel zum Rinderragout der trockene 2015er Spätburgunder von Listmann in Dorn-Dürkheim zu 5,70 Euro sehr gut. Leider fehlen in der Karte der offenen Weine die Jahrgangsangaben. Richtig interessant wird es, wenn der Gast einen Blick in die Flaschenweinkarte wirft, die von der Sachkunde des Zusammenstellers kündet. Da finden sich gar herausragende Stöffchen von der Saar aus den Gütern Geltz-Zilliken, Egon Müller und Schloss Saarstein. Und auch Burgund ist namhaft vertreten. Bei den Flaschenweinen sind die Jahrgänge übrigens vermerkt.

Weinstube Rote Kopf
Rotekopfgasse 4
55116 Mainz
Tel. 0 61 31 / 23 10 13
weinstube@rotekopf.de
www.rotekopf.de
Öffnungszeiten:
Mo bis Fr 17 bis 24 Uhr
Sa 11.30 bis 24 Uhr
So Ruhetag



raeder-am-bahnhof

Fahrräder entfernen: Auf Kosten der Gemeinschaft

Die Besitzer/-innen kümmern sich nicht, also muss die Stadt die Arbeit übernehmen und die Steuerzahlenden tragen die Kosten: Fahrräder entfernen.

Bis Mitte April standen die Zweiräder an der Fahrradabstellanlage auf dem Gelände des Bahnhofs West. Als die Bauarbeiten für das Fahrradparkhaus begannen, mussten die Räder dort weg. Mit Hinweisschildern wurden die Eigentümer/-innen seit Jahresbeginn aufgefordert, ihre Vehikel bis 13. April 2019 zu entfernen. Dem kamen in den dreieinhalb Monaten offensichtlich nicht alle nach.

Mehr als 100 Räder und ein Rollator wurden samt der Abstellanlage auf den Parkplatz am Fort Hauptstein verbracht – im Auftrag der Stadt Mainz. Die trägt auch die Kosten, die laut Pressestelle im »mittleren dreistelligen Bereich« liegen. Warum, so die MAINZER-Frage, muss die Stadt Steuergelder verwenden, um Fahrräder, für die sich die Eigentümer nicht interessieren, abzutransportieren?

Als Antwort schreibt Ralf Peterhanwahr von der Mainzer Pressestelle: »Die Stadt Mainz hätte sich gewünscht, eine blanke, von den Rädern durch die Eigentümer geräumte Fläche vorzufinden, um die bauvorbereitenden Tätigkeiten für den Bau des Fahrradparkhauses anzugehen. Die Realität: Leider verblieben trotz einer langen Frist und der Befestigung von Hinweiszetteln viele Räder vor Ort. Da uns nicht bekannt ist, wem die Räder im Detail gehören und da die beauftragten Unternehmen mit ihren Arbeiten beginnen müssen, ist die Entfernung der Räder auf städtische Kosten leider erforderlich. Wir sehen keinen effektiven Weg, die Eigentümer in Erfahrung zu bringen, zugleich stünde der mögliche Aufwand in keinem Verhältnis zu den entstandenen Transportkosten.«

Kommentar

Es ist ein Unding, dass die Steuerzahlenden für die Nachlässigkeit von Menschen aufkommen müssen, denen ihr Hab und Gut egal ist. Wer das Fahrrad als gleichberechtigte Alternative zum Auto propagiert, sollte dafür sorgen, dass alle Fahrräder registriert werden. Dann könnten endlich auch die Schrotträder an öffentlichen Fahrradabstellanlagen auf Kosten der Eigentümer entsorgt werden.

| SoS




Fotowettbewerb Standard nirzar-pangarkar-798

Auslösen, Knipsen & Gewinnen

Sie haben Freude am Fotografieren? DER MAINZER bietet Ihnen eine Plattform, gute Fotos zu veröffentlichen. Jeden Monat zu einem anderen Thema.

Im Mai war Hochsaison – für Rhabarber-Liebhaber/-innen. Dass die Pflanze und ihre Verwendung für Fotofreunde viel bietet, haben wir zu Gesicht bekommen: Vielen Dank für die vielen schönen Aufnahmen!
Tanja Adlung-Struth hat ein richtig gutes Foto des »wunderbaren Gemüses« Rhabarber gemacht: Platz 1. Jens Wolf Sager widmet sich einer »Rhabarber-Kuchentafel«: Platz 2. Irmi Krebühl »spielt« fotografisch mit den Schalen des Rhabarbers: Platz 3.

Herzlichen Glückwunsch. Sie können sich auf SATURN-Coupons im Wert von 100, 50 und 30 Euro freuen.

 


Siegerfoto:
Tanja Adlung-Struth

2. Platz:
Jens Wolf Sager


3. Platz:
Irmi Krebühl


Klicken Sie auf die Bilder, um diese in voller Größe zu betrachten.

Fotowettbewerb Juni 2019

Blumen – im eigenen Garten, in öffentlichen Anlagen, in Wiesen. Es gibt viele und, zum Glück, mögen die meisten Menschen unterschiedliche Blumen ganz besonders gern.
Welche ist Ihre Lieblingsblume, die in Mainz und Rheinhessen anzutreffen ist?

Schicken Sie Ihre Fotos, versehen mit Angaben, wann und wo sie aufgenommen sind an: foto@dermainzer.net. Bitte beachten Sie die Persönlichkeitsrechte fremder Menschen bei Ihren Aufnahmen!

Monat: Juni 2019
Motiv: Ihre Lieblingsblumen
Einsendeschluss: 15. Juni 2019

Vergessen Sie Name, Adresse und Telefonnummer nicht, damit vielleicht Sie der nächste Gewinner eines Gutscheins von Saturn sein können (der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen).

Die Gewinner-Fotos werden in der nächsten Ausgabe des MAINZERs veröffentlicht. Mit Ihrer Teilnahme willigen Sie ein, dass DER MAINZER Ihren Namen auch auf seiner Online-Plattform sowie in den sozialen Medien veröffentlichen kann.

| SoS




Roter Hang

Mainz feiert – Feiern Sie mit!

Dass die Mainzerinnen und Mainzer gerne feiern ist keine Neuigkeit. Und die meisten Rheinhessen stehen ihnen da in nichts nach.

Einigen Bewohner dieser Stadt ist es sogar schon zu viel: Die zum Teil recht heftige Diskussion um das Marktfrühstück ist nur ein Aspekt dieses komplexen Themas. Sicher ist: Die Zahl der Feste und Events nimmt zu – und die Bevölkerung nimmt sie gerne an. Im Juni sind die Terminkalender der Feierwütigen straff gefüllt und an manchen Wochenenden kann die Wahl des »richtigen« Weinfests und der »schönsten« Kerb zu einer Gewissensfrage werden. Das größte Fest der Landeshauptstadt, nach der Fastnacht natürlich, ist die Mainzer Johannisnacht, die dieses Jahr zum 52. Mal stattfindet (21. bis 24. Juni).

Johannisnacht und Sommerschwüle

Sie wurde 1968, im Jahr des 500. Todestages von Johannes Gutenberg, vom damaligen Sozialdezernenten Karl Delorme, der selbst gelernter Buchdrucker war, ins Leben gerufen. Seitdem wird die Erinnerung an den großen Erfinder Johannes Gutenberg alljährlich während der Mainzer Johannisnacht lebendig zelebriert. Bereits 14 Tage vorher findet auf der Zitadelle (7. – 10. Juni, Thema: »Partei ergreifen«) das 45. Open Ohr Festival statt.

Am letzten Samstag des Monats (29. Juni) steht die Stadt dann ganz im Zeichen der »Sommerschwüle«: Getreu dem Motto »M.A.I.N.Z -Mutig auf in neue Zeiten« werden wieder mehrere tausend Menschen – jetzt schon zum 26. Mal – ein vielfältiges und buntes Leben unter der Regenbogenfahne feiern.

Weitere Highlights in diesem Monat sind die 25. Burgunder Tage (3. bis 8. Juni) und die Feierlichkeiten rund um Eingemeindung von sechs Gemeinden nach Mainz vor 50 Jahren.
Die Mainzer Museumsnacht findet in diesem Jahr übrigens nicht statt.

30 Jahre Roter Hang in Nierstein

Bei der diesjährigen Weinpräsentation stellen 32 Winzer jeweils ab 11 Uhr, etwa 60 verschiedene Weine an sechs verschiedenen Weinständen vor –genau dort, wo der Wein auch wächst: »Zwischen Himmel und Rhein« am Roten Hang. An den Wein-Pavillons der Einzellagen kann man sich so einen Eindruck von den charaktervollen und ausdrucksstarken Weinen mit ihrer unvergleichbaren Reife und Eleganz machen. Die beste Grundlage dafür bildet das bemerkenswerte Terroir. Aus der vor Millionen Jahren entstandenen roten Erde beziehen die Rebstöcke ihre Mineralstoffe. Die unmittelbare Nähe zum Rhein, die vorteilhafte Ausrichtung der steilen Weinlagen und das günstige Klima bilden die besten Voraussetzungen für edle Weine.

Am Samstagabend laden die Jungwinzer zur Riesling-Lounge in der Fockenberghütte (Nierstein) ein: Chillen mit guter Musik und Panoramablick, dazu kulinarische Köstlichkeiten und ausgesuchte Riesling-Weine. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums gibt es zwei besondere Highlights: Am Sonntag ab 11 Uhr an Stand 1 »musikalischen Frühschoppen« mit der »Band Jakob« aus Mainz und am Sonntagabend ab 22.30 Uhr Feuerwerk. Ein weiterer Höhepunkt sind die Gratwanderungen an beiden Tagen. Treffpunkt jeweils um 15.00 Uhr auf dem Marktplatz Nierstein. (€ 15,- p.P.)

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MediaMarkt-Quiz Würfel Fotolia_29134435_L © vege - Fotolia.com

Das große MediaMarkt-Quiz

Finden Sie die richtigen Antworten (die eine und andere entdecken Sie beim aufmerksamen Durchstöbern unserer Website!) und Sie können je einen Media Markt-Gutschein in Höhe von 100, 50 und 30 Euro gewinnen.

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben beim MediaMark-Quiz in der AprilAusgabe des MAINZERs gewonnen und er­hal­­ten MediaMarkt-Gut­schei­ne:

Heidi Zeppelin (100 €)
Stefan Bölli (50 €)
Renate Bachmann (30 €)


Media Markt logo_web

1. Wie heisst das große Unternehmen, das Speicher anbietet?
a) Eastern Analog
b) Western Digital
c) Western

2. Welchen Speicherplatz bietet die Festplatte Elements Portable?
a) 2 GB
b) 2 MB
c) 2 TB

3. Der SANDISK USB-Stick hat wie viel Speicher?
a) 16 GB
b) 16 MB
c) 1 TB

4. Meeting of Styles ist…
a) die Mannschaft der 05er
b) ein Graffiti-Festival in Kastel
c) ein neues Damenmodehaus

5. 1828 entstand…
a) die Mainzer Ranzengarde
b) der Erbacher Hof
c) die sog. Mollerkuppel des Domes

6. Die Favorite war einst…
a) ein Lustschloss
b) ein Spielcasino
c) ein Turnsaal

Auflösung der Fragen aus der Mai-Ausgabe:
1c, 2b, 3a, 4c, 5b

 

Bitte senden Sie Ihre Antworten per Post an:
DER MAINZER, 117er Ehrenhof 5, 55118 Mainz
oder per E-Mail an: briefkasten@dermainzer.net
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Betreff: Media Markt-Quiz
Einsendeschluss: 17.06.2019




unterhaus

unterhaus: Maximale Unterhaltung

Ein spitzfindiger Beobachter sucht die Nadel im Heuhaufen, ein zigarrenpaffendes Kriechtier hebt ab in den Sphären der »Echsoterik«: dies und noch viel mehr im Juni 2019 im Mainzer Forumtheater unterhaus.

Im Juni biegt die Unterhaus-Saison in ihre Zielgerade ein und begrüßt noch einmal zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, bevor der Vorhang für die Sommerferien fällt. Dabei ist wie immer maximale Unterhaltung angesagt – zumal am 5. Juni mit Maxi Gstettenbauer (Foto): In seinem Programm »Lieber Maxi als normal!« folgt der Senkrechtstarter, der gleich nach der Schule in der Comedy-Szene durchstartete, seinem Motto »Ich erzähle, Du lachst!«. Worüber? Über alles, Gott und die Welt, Dich und mich: Als spitzfindiger Beobachter spürt Gstettenbauer schnell die Nadel im Heuhaufen des Alltags auf, um damit lustvoll das Zwerchfell zu kitzeln. Grandioser Nonsens im Maxi-Pack.

Etwas ruhiger lässt es da die Echse angehen: Mit Puppenspieler und Kleinkunstpreisträger Michael Hatzius im Rücken hebt das zigarrenpaffende Kriechtier vom 13. bis zum 15. Juni in die Sphären der »Echsoterik« ab, so der Name des brandneuen Programms. Es geht um wichtige Fragen, zum Beispiel das Mobbing unter Schweinen. Hatzius wird seinem Alter ego mit der großen Klappe schon die richtigen Antworten einflößen. Und vielleicht versackt man mit dem lederhäutigen Philosophen ja danach noch an der Bar? Echs‘ und hopp.

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Textquellen, Infos und Karten: www.unterhaus-mainz.de



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LiteraturBüro: Buchpreisträgerin im Staatstheater Mainz

Anke Stelling gewann den Preis der Leipziger Buchmesse 2019. Auf Einladung des LiteraturBüro Mainz e.V. für RLP liest sie aus ihrem Roman »Schäfchen im Trockenen«.

Am 13.06.2019 wird der Orchestersaal des Mainzer Staatstheaters ab 19.30 zur Kulisse für Anke Stellings Roman, für den sie den Deutschen Buchpreis erhalten hat. Resi kommt als Schriftstellerin mehr recht als schlecht über die Runden. Zu allem Überfluss wird ihr auch noch von einem Freund die Wohnung gekündigt, in der sie mit ihrer Familie lebt. Ihr Vermieter und Resis alte Clique – Linke wie sie, aber aus gutem Hause – sind beleidigt. Denn Resi hat über ein Bauprojekt, an dem sie sich nicht beteiligen wollte, geschrieben, zuerst nur in einem Artikel, dann aber auch in einem »bösen Buch«. Während die einen mit bodentiefen Fenstern und begehbaren Kleiderschränken in der Innenstadt leben, müssen die anderen halt schauen, wo sie bleiben – bitteren Einsichten stellt Stelling einen bitteren Humor entgegen, wie er in der deutschen Gegenwartsliteratur viel zu selten zu finden ist.

Anke Stellings Roman »Schäfchen im Trockenen« handelt von der Illusion des sozialen Aufstiegs und von der Erfahrung, dass die eigene Herkunft einen langen Schatten wirft. Frühere Werke der Autorin sind z.B. »Bodentiefe Fenster« (Verbrecher, 2015), »Erna und die drei Wahrheiten« (cbt, 2017), »Fürsorge« (Verbrecher, 2017). Moderiert wird die Lesung am 13.06.2019 ab 19.30 Uhr von Arno Frank, Autor und Journalist (Spiegel, taz, Die Zeit). Eintritt: 9,50 € / 4,75 € (erm.).
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Infos & Textgrundlagen: www.literaturbuero-rlp.de



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»Die Macht der Düfte«

Riechen und Duftwahrnehmung sind die zentralen Themen der Vorlesungsreihe von Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil Hanns Hatt. Der Inhaber der 20. Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur widmet sich noch bis zum 2. Juli der »Macht der Düfte«.

Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil Hanns Hatt

Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil Hanns Hatt

Er zählt insbesondere durch seine Arbeiten über die Struktur und Funktion von Riechrezeptorproteinen zu den international anerkanntesten Wissenschaftlern seines Fachs. Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeiten liegt in der Erforschung der molekularen und zellulären Sinnesphysiologie und Geruchsforschung, vor allem der menschlichen Duftwahrnehmung.

Seine Publikationen über das Riechen, die zu internationalen Bestsellern wurden, sind Zeichen seiner Intention, komplexe wissenschaftliche Sachverhalte auch für die Öffentlichkeit verständlich zu machen. Darüber hinaus wirkt Hanns Hatt mit seinem hohen Engagement für die deutschen Akademien in Wissenschaft und Gesellschaft. Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt lehrt und forscht als Zellphysiologe an der Ruhr-Universität Bochum.

Termine der Vorlesungsreihe

Im Sommersemester lädt der renommierte Biologe und Mediziner jeweils dienstags zu seiner Vorlesungsreihe »Die Macht der Düfte: Alles über das Riechen und wie es unser Leben bestimmt« auf den Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Hörsaal RW1, Haus Recht und Wirtschaft I, Jakob-Welder-Weg 9), ein. Beginn ist jeweils um 18:15 Uhr.

Di, 4. Juni: Riechrezeptoren außerhalb der Nase: Heilen mit Düften. Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt.
Di, 11. Juni: Ein Leben ohne Düfte: Wenn die Nase krank ist mit Gastredner Prof. Dr. Thomas Hummel, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden.
Di, 18. Juni: Vermarktung mit Düften: Die geheimen Verführer; Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt.
Di, 25. Juni: Kulturgeschichte des Dufts: Der richtige Riecher von der Vergangenheit bis in die Zukunft; Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt.
Di, 2. Juli: Wenn Duft zur Kunst wird: Winzer, Köche, Supernasen; Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt im Gespräch.

| SoS

Textgrundlagen und Infos:
www.stiftung-jgsp.uni-mainz.de



kommunalwahl

Kommunalwahl: Kalt erwischt

Die SPD hat deutlich verloren, die Grünen noch deutlicher gewonnen, die AFD wurde in ihre Schranken verwiesen. Und die CDU?

Kommunalwahl: Die Christdemokraten verlieren ihr letztes Faustpfand. Sie sind nicht mehr die stärkste Fraktion im Mainzer Stadtrat. Noch Ende letzten Jahres hatte es Hoffnungszeichen gegeben. Mit der Wahl von Manuela Matz als Dezernentin für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Liegenschaften und Ordnungswesen bekam die Partei endlich wieder einen Fuß in den Stadtvorstand. Den parteilosen Nico Haase präsentierte die CDU als Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl. Er verspricht dem amtierenden Sozialdemokraten Michael Ebling auf dem Feld Paroli zu bieten, das die SPD bislang nicht ernst nimmt: Bürgerbeteiligung.

Die Grünen traten im Wahlkampf betont locker auf – und sehr selbstsicher. Die Plakate mit »Bürgermeister Günter Beck« und »Dezernentin Katrin Eder« sorgten für Verwirrung. Auf Wahlplakaten dürfen politische Funktionen und Ämter nicht genannt werden. »Bürgermeister« und »Dezernentin« wurden nachträglich entfernt. Nur nicht überall. Das oben abgebildete Plakat steht auch am Tag nach der Wahl noch so vor dem Taubertsbergbad.

Wähler/-innen, die vergeblich die beiden Namen auf den Stimmzetteln suchten, waren sauer. Beck und Eder standen nicht gar zur Wahl. Dezernenten/-innen werden in Mainz nicht direkt gewählt, sondern vom Stadtrat.

Abschrecken ließen sich die Wähler/-innen von solchen »Petitessen« nicht. Zum Glück. Und der Zuspruch für die Grünen war eindeutig: 29,6 % und 18 Sitze im Stadtrat ist eine Leistung. Der Abstand zum Koalitionspartner SPD ist beträchtlich: 20,0 % und 12 Sitze. Gleich, ob die Koalition mit der FDP aufrechtherhalten wird, das Verhältnis zwischen den SPD- und den Grünen- Stadträten/-innen kehrt sich um: Grün kann Rot sagen, wo es langgeht. Bewegung in der Kommunalpolitik ist angesagt. Viele Entscheidungen lassen sich aber nicht zurücknehmen. Die Rahmenvereinbarung zu »Lu erleben« zum Beispiel. Aber die Bürgerbeteiligung im »LudwigsstraßenConsilium«, die könnte an Gewicht gewinnen. Was zuerst innerhalb der Grünen-Partei ausdiskutiert werden muss.

Ob sich die Grünen jetzt aufraffen und eine/n Kandidaten/-in für die OB-Wahl aufstellen? Wer in dieser Partei hält dafür seinen Kopf hin? Günter Beck hat schon einmal gegen Michael Ebling verloren. Versucht er es noch einmal? Oder dürfen die Frauen endlich ran? Tabea Rößner gibt ihr Bundestagsmandat auf und tritt in Mainz als OB-Kandidatin an? Sie ist rührig, aber in der Stadt zu unbekannt. Und Katrin Eder? Die Dezernentin ist allen ein Dorn im Auge, die unbedingt mit dem Auto durch die Stadt fahren und in der Stadt parken wollen. Vielleicht ist sie genau deshalb für all diejenigen wählbar, die kapiert haben, Klima und Verkehr müssen zusammengedacht werden. Und zwar jetzt. Nicht in zehn Jahren.

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yvette-sillo

mut: Ein Name als Programm

»mut« – vor 20 Jahren gegründet von Unternehmerinnen, um sich miteinander zu vernetzen, auszutauschen und weiter­zubilden. Im Juni 2019 feiert der »Mainzer Unternehmerinnen-Treff« seinen Geburtstag. Yvette Sillo ist eine der führenden Köpfe im Verein.

Eine Vorsitzende gibt es bei »mut« nicht. Ingrid Richter, Claudia Seeland und Yvette Sillo vertreten den Verein gleichberechtigt. Eine jede hat einen anderen Arbeitsschwerpunkt, erzählt Yvette Sillo. Sie selbst ist für Multimedia und für die Webseite verantwortlich, sie pflegt die Social-Media-Kanäle und schreibt die Einladungen für die Veranstaltungen. Ihr berufliches Metier ist das nicht, aber: »Ich bin neugierig und probiere alles aus.«

Yvette Sillo ist selbständige Innenarchitektin – und arbeitet als solche gegen das Image an, Innenarchitektur könnten sich nur Menschen mit zu viel Geld leisten. »Innenarchitektur muss nicht teuer sein«, weiß sie und bietet bewusst »Innenarchitektur für alle« an. Das heißt, in einem übersichtlichen Preisrahmen, z.B. bei der Auswahl der Möbel. Dazu gehören auch reine Beratungsangebote, in denen nur über die Zusammenstellung von Farben gesprochen wird.

Neue Existenz aufbauen

Yvette Sillo ist 1961 in Deutschland geboren, ihre Eltern stammen aus Ungarn. Ihre ungarischen Wurzeln kommen in der Aussprache des Nachnamens zum Ausdruck: Sillo, wird mit SCH gesprochen. Das war es dann auch schon, was daran erinnert, dass die Eltern 1956 nach dem Aufstand Ungarn verließen und nach Zwischenstationen in Frankreich (die Mutter) und den USA (der Vater) in Deutschland wieder von vorne anfingen, sagt Yvette Sillo. Zurückblickend meint sie, vielleicht habe die Tatsache, dass sich ihre Eltern eine neue Existenz in einem fremden Land aufbauen mussten dazu geführt, dass sie selbst beharrlich und zäh arbeitet: »Ich gebe so schnell nicht auf«.

Nach Mainz kam Yvette Sillo 1981, um an der Fachhochschule Innenarchitektur zu studieren. Sie lernte hier ihren ersten Mann kennen und gründete ihre Familie. »Am Anfang dachte ich, Mainz ist tiefste Provinz – Frankfurt, wo ich aufgewachsen bin, ist doch um einiges größer. Aber dann wurde ich ganz schnell heimisch und finde die Überschaubarkeit längt super.«

Yvette Sillo macht gerne alles selbst, beruflich sowieso, aber auch sonst: Webseite gestalten, Texte formulieren, Kleidung nähen, Brot backen. Um das mit den Anforderungen der selbständigen Berufstätigkeit in Einklang zu bringen, bedarf es einer guten Selbstorganisation, auf der einen Seite, und auf der anderen, genügend Ausgleich, zum Beispiel beim Laufen und beim Fitnesstraining.

Vor neun Jahren lernte Yvette Sillo den »Mainzer Unternehmerinnen-Treff« kennen. Als Einzelunternehmerin sei sie meist allein im Büro, habe selten Kontakt zu Kollegen/-innen. Bei den »mut«-Veranstaltungen komme sie mit anderen selbständig arbeitenden Frauen zusammen, die Veranstaltungen seien abwechslungsreich, informativ und lehrreich. »mut« beschreibt Yvette Sillo als ein Netzwerk, in dem es weniger darum gehe, für sich selbst Werbung zu machen und Kunden/-innen zu akquirieren. »Es beruht viel mehr auf wechselseitigem Vertrauen. Wir kennen uns gut, wissen, was wir voneinander zu halten haben – und können uns guten Gewissens gegenseitig empfehlen.«

Miteinander – ohne Männer

Männer spielen bei »mut« keine Rolle, »männlich dominierte Seilschaften, gibt es doch genug«, bemerkt Yvette Sillo – wobei vor 20 Jahren, als »mut« gegründet wurde, hatte das Miteinander von Frauen ohne Männer vermutlich einen ganz anderen Stellenwert. Ihr selbst, erzählt sie, sei erst mit Ende 20 aufgefallen, dass Männer und Frauen unterschiedlich ticken. »Mein Vater hat mir alles beigebracht, was ich lernen wollte, dazu gehörten auch technische Dinge, für ihn spielte es keine Rolle, dass ich ein Mädchen war.« 32 Mitglieder zählt »mut« derzeit, zu den Unternehmerinnen gesellen sich Freiberuflerinnen und Selbständige, die bei ihren Veranstaltungen gerne auch »Gastfrauen« begrüßen.

| SoS

www.mut-mainz.de

 

Mainzer Kopf: »Ich bin Brandstifter und was ich mache ist Kunst«




Bildung - Berlitz

Weiterbildung: Geburtstagskind »Erwachsenenbildung«

Weiterbildung ist wichtig: Mit der fortschreitenden Modernisierung ändern sich auch ständig die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt.

Erwachsenenbildung ist jedoch wesentlich älter: Bereits im 18. und 19. Jahrhunderts gab es erste Ansätze. In der Reichsverfassung von 1919 wurde die »Förderung des Bildungswesens« rechtlich verankert.

100 Jahre Volkshochschule Mainz

Am Montag, dem 24. Juni 2019 erscheint das neue Programm der Volkshochschule Mainz für das Schuljahr 2019/ 2020. Es wird von der Mainzer Kulturdezernentin Marianne Grosse offiziell vorgestellt. Das umfangreiche Buch ist in diesem Jahr rund 100 Seiten dicker als in den vergangenen Jahren und umfasst über 3000 Kurse – darunter rund 300 neue Angebote.

»100« lautet auch das Jahresthema im neuen Schuljahr. Aus gutem Grund: Vor 100 Jahren wurden die ersten Volkshochschulen in Deutschland gegründet. Darunter auch das Haus in Mainz. Daher gehen Direktor Christian Rausch und seine Dozentinnen und Dozenten beispielsweise in den einzelnen Fachbereichen der Frage nach: Was war vor 100 Jahren? Wie stellte sich die politische Situation da? Es geht um die Gründung der Waldorf-Bewegung und des Bauhauses oder auch darum, wie man vor 100 Jahren gekocht hat.

In dem neuen Programm befindet sich auch ein großer Fachartikel, der sich mit der Geschichte der Mainzer Volkshochschule beschäftigt. Ein Schwerpunkt darin: Die Mainzer VHS im Nationalsozialismus. Ein Thema, so Christian Rausch, das heute wichtiger denn je ist und nicht übergangen werden darf.

Das Programm ist in der Geschäftsstelle der Volkshochschule Mainz am Karmeliterplatz und den üblichen Auslagestellen in der Stadt erhältlich. Weitere Informationen: www.vhs-mainz.de

Wie viele Fremdsprachen sprechen Sie?

In vielen Berufen ist es heutzutage unabdingbar, eine Fremdsprache zu beherrschen. Klar ist, dass jeder eine Fremdsprache lernen kann, wenn er genügend Motivation mitbringt und ein Ziel vor Augen hat. Das Lernen in der Gruppe fällt häufig leichter und macht Spaß. Der Weiterbildungsanbieter Berlitz in Mainz bietet Gruppensprachkurse für die Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch. Mehr Informationen unter www.berlitz.de oder telefonisch unter 06131 231513.

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Open Ohr Mainz

Open Ohr: Partei ergreifen

Open Ohr in Mainz, vom 7. bis zum 10. Juni 2019, auf der Zitadelle: Das politische Jugendkulturfestival mit Wortbeiträgen, Musik, Kabarett, Theater, Film und viel entspannt-interessantem Drumherum.

Eine kritische Betrachtung des hiesigen Parteiensystems umrahmt das gesamte Programm und steht im Mittelpunkt der Wortbeiträge. So kurz nach den Wahlen sicher ein umso spannenderes Thema. Zumal Diskutanten/-innen wie Hubert Kleinert (Mitbegründer der »Grünen«), Jutta Ditfurth (Ökologische Linke) und Andrea Ypsilanti (SPD-Linke) für ihre ganz eigenen Blicke auf Parteien bekannt sind.

Die musikalische Angebotspalette reicht von Worldbeat/Pop (Rasga Rasga). Also einem Mix aus Swing, Jazz, Breakbeat, House, Reggae und Dubstep Electric (Swing Cirucs) bis zu Black Honey. Gerappt wird mit Sookee, während Che Sudaka Reggae, Punk, Ska und Latin vermischt. Funky wird es mit Error 404 Band Not Found und der Rapperin La Nefera. Sarah Bosetti und Jess Jochimsen bespielen die kabarettistischen Open Ohr-Seiten, Helene Bockhorst und Patrick Salmen bieten Poetry Slam.

Theatralisch wird es mit Staging Democracy (LICHTHOF Theater), ROSA widmet sich der Kämpferin Rosa Luxemburg, in FEAR geht es um Ängste und ihre Auswirkung auch auf politische Entscheidungen. Filmisch wird bspw. die Frage nach Demokratie, gibt auch immer die Antwort menschlichen Scheiterns.

| SoS

Textquellen, Infos und Karten: www.openohr.de



guntersblum-napoleon

Das Vermächtnis Napoleons

Der Veranstaltungskalender des Museum Guntersblum reicht von Musik und Kabarett über Führungen bis hin zu Ausstellungen mit historischen Bezügen zu Guntersblum.

In diesen Veranstaltungsreigen passt die Ausstellung »Napoleons rheinhessisches Vermächtnis – Das Ende des Feudalismus in Guntersblum 1792 – 1814«, die am 2. Juni 2019 im Museum Guntersblum eröffnet wird.

Ab 1792 besetzten französische Revolutionstruppen das heutige Rheinhessen. Als Teil des Département Mont-Tonnerre (Donnersberg) wurde es 1801 völkerrechtlich Teil der französischen Republik, ab 1804 des Kaiserreichs unter Napoleon. Nach der Schlacht bei Leipzig im Herbst 1813 endete die Besatzungszeit; 1816 wurde Rheinhessen Teil des Großherzogtums Hessen-Darmstadt.

Im Gemeindearchiv Guntersblum sind zahlreiche Unterlagen aus dieser bewegten Zeit erhalten. Sie bilden den Grundstock der Ausstellung. Darunter befinden sich gedruckte zweisprachige Erlasse der Pariser Regierung und des Mainzer Präfekten, die Maßnahmen zum Beispiel zur Wirtschaftsförderung, Landvermessung, zum Deichbau oder auch zur Einführung von Dezimalmaßen dokumentieren.

Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bilden die Auswirkungen des Gesetzbuchs Napoleons, des Code Civil. Dieses setzte die Forderungen der Revolution nach Freiheit des Einzelnen (Liberté), Gleichheit vor dem Gesetz (Egalité) und Brüderlichkeit im Umgang miteinander (Fraternité) um.

Eine Powerpoint Präsentation und zahlreiche Exponate, darunter Gemälde, Kirchenbücher und Zivilstandsakten, ein Freiheitsbaum sowie Objekte der »Stiftung Historische Kommission für die Rheinlande 1789 bis 1815«, darunter ein Exemplar des Code Civil von 1804, Münzen und ein Urmeter, ergänzen die Ausstellung.

| SoS

Die Ausstellung ist geöffnet bis zum 18. August 2019 an allen Sonn- und Feiertagen von 14 bis 18 Uhr.
Führungen an Werktagen, auch für Schulklassen sind möglich.
Textgrundlagen: www.kulturverein-guntersblum.de



leftover

Staatstheater: Leftover

Tanzproduktion in der Staatstheater Mainz Filiale

Die temporäre Spielstätte Filiale im ehemaligen Karstadt-Sport-Gebäude am Gutenbergplatz ist ein Übrigbleibsel anderer Zeiten. Hier finden sich acht Individuen zusammen, die vielleicht auch irgendwie übriggeblieben sind – die Tanzproduktionen der aktuellen Spielzeit erleben ihre letzten Vorstellungen und für die nächste Saison haben die Proben noch nicht begonnen.

Zeit für neue Herausforderungen: »Leftover« ist ein Projekt, bei dem acht Tänzerinnen und Tänzer von tanzmainz ohne Choreograf*in in gemeinsamer Verantwortung ein Stück entwickeln und umsetzen. Madeline Harms, Bojana Mitrović, Amber Pansters, Marija Slavec, Milena Wiese, Zachary Chant, Finn Lakeberg und Thomes Van Praet haben sich zum Ziel gesetzt, den scheinbaren Gegensatz von Isolation und Zusammensein als etwas Zusammengehöriges zu erforschen. Welche Regeln geben sich die Mitglieder dieser Gruppe? Und wie entwickelt sich ihre Gemeinschaft, die nicht nur die Choreografie gemeinsam ersinnt, sondern auch Bühne, Kostüme, Licht und Sound gestaltet – also Bereiche, die sie in ihrer Arbeit als Tänzerinnen und Tänzer normalerweise nicht verantworten. Die acht verstehen ihre Tanzperformance als fließenden Übergang zwischen Bühne und wirklichem Leben.

Am 5. Juni feiert »Leftover« Premiere, in schnellem Rhythmus folgen noch weitere sechs Vorstellungen, dann ist es vorbei. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer heißt es also, schnell zu sein, um einen der raren Plätze zu ergattern. Der raue Charme der Filiale besteht nicht zuletzt in der Nähe des Publikums zu den Künstler*innen – was bereits die Schauspielproduktion »Sophia, der Tod und ich« zu nutzen wusste. Das wird auch den Tänzer*innen mit »Leftover« gelingen.

| SoS/Textgrundlagen Staatstheater

»Leftover« (UA)
Premiere am 5. Juni, 21 Uhr
Filiale (gegenüber dem Großen Haus)
Weitere Vorstellungen: 12., 13., 18., 27., 28. u. 29. Juni
www.staatstheater-mainz.com



navigator-logo-grau

Mainz-Navigator: Spontan bummeln und zielgerichtet einkaufen

Alle fordern schon lange die Digitalisierung des Einzelhandels, der Mainz-Navigator fängt an damit. Und überwindet nach und nach alle Hürden.

Die Idee passt in die Zeit: In der Stadt herum laufen, sich treiben lassen, mal hier schauen, mal dort einen Kaffee trinken – und dann, urplötzlich, etwas ganz Bestimmtes einkaufen wollen. Mit dem Mainz-Navigator ist das möglich.

In der Suchfunktion der Mainz-Navigator-App geben Sie ein, was Sie suchen: das Produkt oder den Markennamen. Es erscheint eine Liste der Geschäfte, die das verkaufen, was Sie wollen. Sie können natürlich auch den Namen des Geschäfts eingeben, zu dem Sie wollen. Der nächste Klick führt Sie direkt in das Geschäft, das Sie ausgewählt haben – virtuell natürlich, heißt, die App zeigt den Weg von dem Standort aus, an dem Sie sich gerade befinden bis zum Eingang des Geschäfts. Wenn Sie wollen und entsprechend klicken, zeigt Ihnen der Mainz-Navigator auch die in der Nähe des Geschäfts liegenden Parkhäuser und die ÖPNV-Haltestellen.

Um bei diesem Einkaufserlebnis dabei zu sein, laden Sie sich die Mainz Navigator-App im Playstore für Android und dem Apple IOS-Store für I-Phones herunter. Die Hürden, die sich dabei auftaten, haben wir überwunden.

Die ersten Schritte …

…sie sind gemacht. Ab und an sind wir dabei ins Stolpern geraten. Und wir werden auch weiter stolpern. So ein Navigator, der gezielt und sicher durch die Stadt leitet, hat seine technischen und administrativen Tücken. Das MAINZER-Navigator Team hat sich in den letzten Wochen oft die Haare gerauft – und findet doch immer eine Lösung.

Die Apple-Version, die wollte einfach nicht funktionieren. Und bei Apple dauert manches etwas länger. Jetzt klappt auch das.

Die nächsten Schritte…

…sind absehbar. Die Kulturinstitutionen, sie sind dabei. Nur die Daten müssen noch eingepflegt werden. Dann informiert der Mainz-Navigator, ob im Frankfurter Hof Jazz angesagt ist und im Staatstheater eine Oper. Sie wählen aus und der nächste Klick zeigt Ihnen den Weg – von Ihrem aktuellen Standort aus. Bis zum Veranstaltungsort. Stellen Sie sich das mal vor: Sie stehen in der Hafenstraße und der Mainz-Navigator zeigt Ihnen den Weg ins Staatstheater. Dazu, wenn Sie wollen, die umliegenden Parkhäuser und die Haltestellen des ÖPNV.

Ein Herzensanliegen sind uns die Gastronomen. Essen und Trinken ist schließlich eine MAINZER-Kernkompetenz. Da gilt es noch die eine und andere technische Nuss zu knacken und Überzeugungsarbeit zu leisten. Allein die Vorstellung ist schon mal berauschend: Einkauf beendet, Hunger und Durst! Wo ist das nächst liegende Café? Wo gibt es in der Nähe ein Glas Rheinhessenwein und einen Mainzer Handkäs? Wer bietet einen veganen Mittagstisch? Der Mainz-Navigator zeigt Ihnen auch das und den Weg dahin. Demnächst.

| SoS

Huthaus am Dom


Uta und Hanne Gieg, Huthaus am Dom: Viele Kunden kommen mit dem MAINZER in unser Geschäft und wollen genau den dort beworbenen Artikel kaufen. Jetzt brauchen Sie den MAINZER nicht mehr mitzubringen, sondern zeigen uns auf der Navigator-App, was Sie kaufen wollen.




1906rheingauer-musik-festival

Ein Sommer voller Musik in schöner Weinlandschaft

Das Rheingau Musik Festival zählt zu den größten Musikfestivals Europas und veranstaltet Jahr für Jahr über 170 Konzerte…

…in der gesamten Region von Frankfurt über Wiesbaden bis zum Mittelrheintal in Kulturdenkmälern wie Kloster Eberbach, Schloss Johannisberg und Schloss Vollrads sowie in lauschigen Weingütern. Das 32. Rheingau Musik Festival steht ganz im Zeichen des Leitgedankens »Courage«. Als Artist in Residence stehen der Pianist Daniil Trifonov (Foto r.), als Fokus-Künstlerin die Sopranistin Christiane Karg (Foto l.), als Fokus Jazz-Künstler Curtis Stigers sowie als Orchestra in Residence Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen im Zentrum des Festivalprogramms.

www.rheingau-musik-festival.de



Von der Sonne geküsst

Wie kommt man mit heiler Haut durch den Sommer?

Sommer, Sonne, Badestrand, das ist für viele Menschen der Inbegriff von Urlaub. Und Sonnenbräune gehört dazu. Sie wird mit Attraktivität verknüpft, mit Erholung und Fitness. Und wer dabei »ein wenig rot« wird, trägt es mit Fassung. Dabei ist jeder Sonnenbrand eine akute Entzündung und schädigt das Erbgut der Zellen. Die Haut altert schneller, vor allem aber steigt das Risiko, Jahre oder Jahrzehnte später an Krebs zu erkranken.

»Schütz Deine Haut, Du hast nur eine«– mit diesem Slogan wirbt die Deutsche Krebshilfe für mehr Vernunft und einen großzügigen Umgang mit Sonnencremes, die den Hauptteil der schädlichen UV-A- und UV-B-Strahlen herausfiltern. Gleichzeitig warnen die Experten aber sich nach dem Eincremen in Sicherheit zu wiegen. Umfragen zeigen: je höher der Lichtschutzfaktor, um so eher benutzen ihn Urlauber als Freibrief für stundenlanges Braten in der prallen Sonne.

Die richtige Creme

Doch welche Creme ist die richtige? Je teurer desto besser? »Mitnichten« sagt die Stiftung Warentest, die jedes Jahr Sonnenschutzmittel auf den Prüfstand stellt. Das überraschende Ergebnis: beim letzten Test schnitten vor allem vier Billig-Produkte mit »sehr gut« ab: die »Cien Sun Sonnenmilch Classic« (Lidl), die »Today Sonnenmilch« (Penny, Rewe), das »Sundance Sonnenspray« (dm) und die »Soi Sonnemilch« (Real). Unter die Lupe genommen haben die Prüfer das Einhalten des versprochenen Schutzes (das war bei fast allen getesteten Produkten der Fall), die Anwendung, den Feuchtigkeitsfaktor, und die mikrobiologische Qualität.

Und wie wendet man den Sonnenschutz an? Auf fast allen Tuben prangt das Wort «wasserfest«. Darauf sollte man sich nicht verlassen. Denn die Bezeichnung ist laut internationaler Norm auch dann noch erlaubt, wenn die Hälfte des Schutzes im wahrsten Sinne des Wortes »Baden geht«. Deshalb der Rat: Nach jedem Sprung ins kühle Nass neu einreiben. Und zwar reichlich und großflächig. Übrigens, auch wenn viele davon überzeugt sind: Nachcremen verlängert die Schutzzeit nicht

Vor der Sonne sind nicht alle gleich. Die Eigenschutzzeit der Haut unterscheidet sich bei hoher UV Strahlung von Typ zu Typ. Bei Menschen mit sehr heller Haut und rötlichem Haar dauert sie nur 10 Minuten, bei ganz dunklen Typen, die kaum Sonnebrände bekommen, eine halbe Stunde – auch das ist nicht viel.

Der Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme zeigt an, wieviel länger man in der Sonne bleiben darf, ohne dass sich die Haut rötet. Ein hellhäutiger Mensch, der 10 Minuten Sonne heil übersteht, kann nach dem Eincremen bei Lichtschutzfaktor 20 die Zeit für das Sonnenbad theoretisch auf 10 x 20 = 200 Minuten erhöhen. Hautärzte empfehlen aber, diese Maximalzeit nur bis zu 60 Prozent auszuschöpfen. Das bedeutet: 60 Prozent von 200 Minuten = 120 Minuten, also zwei Stunden.

Hohe Strahlung

Übrigens: Die Intensität der Sonne wird von Touristen regelmäßig unterschätzt. Am Strand kann die Strahlung laut Bundesamt für Strahlenschutz in der Mittagshitze Werte von bis zu 1000 Watt pro Quadratmeter erreichen. Diese Energie würde glatt ausreichen um
einen starken Staubsauger zu betreiben.

| MW

 




Alte Lokhalle Mainz

Alte Lokhalle Mainz: Die Zukunft ruft

Willkommen in der Alten Lokhalle Mainz – lernen Sie eine Eventlocation kennen, die mit auffallender Architektur, moderner Ausstattung und unvergleichlicher Atmosphäre Ihrer Veranstaltung einen ganz besonderen Rahmen verleiht.

Heute bringt sie mit Leichtigkeit gleichzeitig eine über hundert Jahre alte Eisenbahntradition mit höchster Professionalität und Komfort für das Eventgeschäft zusammen. Ob bezogen auf die technische Ausstattung in Sachen Licht und Ton oder die idealen Gegebenheiten, wie die hohe Tragkraft des Bodens und die ebenerdige Zufahrt über die großen Tore. Fakten, die sie für Eventplaner zu einer hochmodernen, multifunktionalen Location machen. Hinzukommt das durchdachte und perfekt aufeinander abgestimmte Raumkonzept, welches ihr die Vielseitigkeit und Flexibilität schenkt.

www.lokhalle-mainz.de



Boulevard Lu GmbH & Co. KG

Im Zentrum: Die Zukunftsfähigkeit des Handels

Die Boulevard Lu GmbH & Co. KG aus Ingelheim hat ein Nutzungskonzept für den Immobilienkomplex Karstadt/Parkhaus/Deutsche Bank in Mainz vorgestellt. Die Gebäude sind eingefasst von Ludwigs- und Fuststraße, Bischofsplatz, Eppichmauer- und Weißliliengasse.

An der Bebauung hatte sich zuletzt der Hamburger Projektentwickler ECE versucht. Über die Nutzung gibt es seit Jahren Diskussionen, ein intensiver bürgerschaftlicher Dialog endete mit der Vereinbarung von Leitlinien, die z.T. durch die politischen Gremien (Stadtrat) verändert wurden. Mehr Wohnraum, öffentliche Durchwegung und Platzgestaltung sind die wesentlichen Forderungen, die u.a. von der »BI Lu« vorgetragen werden. Auf der anderen Seite steht das Bestreben des jeweiligen Investors, möglichst viel Fläche möglichst gewinnbringend zu nutzen.
Die Politik sitzt seit Jahren zwischen den Stühlen: der »Schandfleck« muss weg, da sind sich alle Parteien einig. Kosten darf es die Stadt nichts, auch darüber herrscht Einigkeit. »Wünsche«, wie attraktiver Einzelhandel, Aufenthaltsqualität, Wohnungen, öffentliche Plätze, werden – durchaus auch innerhalb der Parteien – unterschiedlich stark akzentuiert.

Nachdem die J. Molitor GmbH 2016 die Grundstücke erworben hatte, herrschte Stillschweigen. Hinter den Kulissen wurde verhandelt, das war klar. Klar war auch, zuerst muss Karstadt-Eigentümer Benko entscheiden, ob Karstadt an dem Standort bleibt und das Bistum Mainz muss entscheiden, ob das Wohnhaus an der Fuststraße veräußert wird.

Am 29. März 2019 war es soweit, das »Nutzungskonzept« für »Lu erleben« wurde vorgestellt. Es folgten sehr viel Lob, Irritationen und Kritik, auch weil die Boulevard Lu GmbH & Co. KG mit ihrem Nutzungskonzept direkt an die Öffentlichkeit ging, anstatt zuerst die Fraktionen im Mainzer Stadtrat zu informieren. Die müssen die politischen Weichen stellen, damit das Nutzungskonzept realisiert werden kann.

DER MAINZER sprach Mitte Mai mit den drei Geschäftsführern der beteiligten J. Molitor Immobilien GmbH, Dirk Gemünden, Tim Gemünden und Tina Badrot am Firmensitz in Ingelheim, über »Lu erleben«.

Zeitpunkt und Rahmen für die Veröffentlichung: Warum Ende März 2019 und warum in Form einer Pressekonferenz?

Tim Gemünden: »Wir waren zu diesem Zeitpunkt handlungsfähig und in der Lage darüber zu sprechen.«

Dirk Gemünden: »Zu diesem Zeitpunkt war die Sachlage mit unseren Mietern zu wichtigen Teilen vorgeklärt. Wir haben einen langfristigen Mietvertrag mit dem Ankermieter Karstadt und wir haben die Deutsche Bank als Hauptmieter im Komplex an der Weißliliengasse. Mit diesen Mietern mussten wir zunächst einig werden, denn eine Weiterentwicklung an der Ludwigsstraße ist nur gemeinsam mit den langfristigen Mietern möglich. Dann gab es noch die ‚Bischöfliche Domkirche St. Martin in Mainz‘, mit der wir eine Projektgesellschaft gegründet haben, um das derzeitige Wohn- und Geschäftshaus in unser Nutzungskonzept integrieren zu können. In dem Moment, in dem dies geklärt war, sind wir an die Öffentlichkeit gegangen.«

Tina Badrot: »Wir wollten die Chance nutzen, das Projekt als Eigentümer selbst vorzustellen. Gleichzeitig stellte sich die Frage, wie stellen wir hier Transparenz für eine möglichst breite Öffentlichkeit her, um alle zum gleichen Zeitpunkt im gleichen Maße zu informieren, also haben wir den Weg über die Medien gewählt und zu einer Pressekonferenz eingeladen.«

Die Eigentümer Drei Projektgesellschaften sind beteiligt:

  1. Karstadt Sport und Gebäude Bischofsplatz 12: Fuststraße Entwicklungs GmbH & Co. KG (50 % Anteil Bischöfliche Domkirche St. Martin zu Mainz, 50 % RNI GmbH:Sparkasse Rhein-Nahe und J. Molitor Immobilien GmbH jeweils zu gleichen Teilen;
  2. Karstadt-Gebäude: Boulevard Lu GmbH & Co. KG (90 % RNI GmbH, 10 % ECE);
  3. Deutsche Bank-Gebäude: PG Weißliliengasse GmbH & Co. KG (100 % RNI GmbH).

Sie haben ein »Nutzungskonzept« vor­gestellt: Was bedeutet das?

Tina Badrot: »Es geht dabei um die Frage, wie wir wieder Frequenz an die Ludwigsstraße bringen wollen, es geht ausdrücklich noch nicht um architektonische Gestaltung. Unser Nutzungskonzept basiert auf knapp zwei Jahren Arbeit, in der wir, gemeinsam mit Stadtplanern, Architekten und Handelsexperten und mit lokalen Akteuren analysiert haben, wie der Einzelhandel der Zukunft aussehen kann, wie es gelingt, im Zeitalter von wachsendem Online-Handel den stationären Einzelhandel so zu gestalten, dass er heute funktioniert und in fünf bis zehn Jahren immer noch und warum ein Mensch in die Stadt gehen und etwas einkaufen soll, wenn er das mit ein paar Klicks von zuhause aus erledigen kann. Ein aus unserer Sicht ganz wichtiger Aspekt dabei ist, dass Menschen – und die Mainzer vielleicht noch mal mehr als andere – etwas erleben möchten, wenn sie in der Stadt sind und einkaufen. Deshalb basiert unser Nutzungskonzept auf den Pfeilern ›Shopping, Genuss und Kultur‹, es soll neuen Raum für Mainzer Lebenslust schaffen.

Diese drei Pfeiler mussten natürlich mit den baulichen Rahmenbedingungen zusammengefügt werden – und hier haben wir uns auch den Stadtratsbeschluss von 2017 genau angeschaut, uns mit den politischen Vorgaben beschäftigt, mit den Forderungen der BI-Ludwigsstraße auseinandergesetzt, dabei die Pavillon-Struktur analysiert – und noch einmal: Wir haben keine architektonische Gestaltung entwickelt, sondern ein Nutzungskonzept, aber mit fest umrissenen Vorstellungen, die auch von den langfristigen Mietern mitgetragen werden.«

Wie sieht der Einzelhandel der Zukunft aus?

Tina Badrot: »Aus vielen Gesprächen mit Einzelhandelsexperten wissen wir: Der Einzelhandel beansprucht künftig weniger Fläche und hat mehr Ausstellungscharakter mit kleineren Geschäften, in denen nur noch Einzelteile ausgestellt sind, die nach Maß der Kunden angefertigt werden – Sie bekommen dann die Hose und das Kleid nach Hause geliefert. Oder die Geschäfte haben an einem anderen Ort ein Lager, von dem aus wird die Jacke in der von Ihnen im Geschäft ausgesuchten Größe und Farbe zu Ihnen nach Hause geliefert – das klingt jetzt vielleicht noch utopisch, wird aber längst praktiziert. Dazu passt der geplante Logistik Hub, den wir in einem Teil des bisherigen Parkhauses einrichten wollen: Dort werden die Einkäufe gesammelt und dann nach Hause geliefert – so kann Einkaufen wieder richtig Spaß machen und wir erleichtern es den Kunden, sich für den ÖPNV zu entscheiden! Dieser Hub ist übrigens ein Angebot an alle Einzelhändler in der Innenstadt – nicht nur an unsere Partner.«

Bestandteile des Nutzungskonzepts

Pop-up-Halle, Event-Freitreppe, Dach­terrasse, Hotel mit ca. 150 Zimmern, Kultur, »Tresor« (Club), Wohnungen (für Bistums-Mitarbeitende), Einzelhandel (15.000 qm, davon 6.400 qm Karstadt), Gastronomie, Deutsche Bank. 

Wie groß wird »Boulevard Lu«?

Tim Gemünden: »Wir verzichten auf viele Quadratmeter, z.B. nach vorne zu den Platanen hin, wir halten mehr Abstand zu den Bäumen als die ECE-Planungen vorgesehen haben und der Stadtratsbeschluss es uns erlaubt. Die Pop-up-Halle ist durchgängig nach oben offen – auch hier hätten wir mit einem anderen Konzept mehr vermietbare Fläche untergebracht. ECE wollte ursprünglich 30.000 qm für den Einzelhandel, der Stadtrat hat 17.000 qm als Obergrenze festgeschrieben, wir planen bis zu 15.000 qm – hinzu kommen noch die Flächen für Kultur, Gastronomie, Wohnen, das Hotel und die Deutsche Bank.«

Wie geht es weiter?

Tim Gemünden: »Wir konzentrieren uns gemäß den bisherigen Vorgaben auf den Bereich zwischen Gutenbergplatz und Weißliliengasse/Große Langgasse. An den Gebäuden im Abschnitt von der Weißliliengasse hin zum Schillerplatz auf der linken Seite ist unsere Familie mitbeteiligt, aber hier existieren langfristige Mietverhältnisse, z.B. mit der Hochschule Mainz. Trotzdem sind wir offen für Anregungen insbesondere zur Platzgestaltung hinter diesen Gebäuden.«

Anm. d. Autorin: Der Stadtrat hat die »Absichtserklärung« vom 2. April 2019 zur Kenntnis genommen. Damit wird die Verwaltung »beauftragt, auf dieser Grundlage das LudwigsstraßenConsilium einzuberufen und die nächsten Schritte wie die Ausarbeitung der Verträge, die Auslobung der Wettbewerbe und die Schaffung von Baurecht einzuleiten.« Außerdem soll laut Stadtratsbeschluss die Verwaltung bis zum 27. Juni 2019 ein städtebauliches Gesamtkonzept der Ludwigsstraße vom Gutenberg- bis zum Schillerplatz erarbeiten.  Auf MAINZER-Nachfrage teilte die Pressestelle mit, das LudwigsstraßenConsilium solle »noch vor den Sommerferien« stattfinden; ob sich der neu gewählte Stadtrat in seiner konstituierenden Sitzung am 27. Juni 2019 mit dem Thema beschäftigt, sei offen.

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Kommentar:

Der regionale Investor hat ein verantwortungsvolles Nutzungskonzept vorgelegt – umsetzen muss er es nicht. Die Mieten von Karstadt und Deutscher Bank verhindern bei ihm rote Zahlen. Aber es wäre schade, wenn an dieser zentralen Stelle der Stadt Mainz weiterhin graue Tristesse herrschen würde. Die neurotische Angst vor Veränderung hätte über die Lust am Neuen gesiegt.

| WHO




Bleiche

Bei dem Lärm geht kein Auge zu

Was tun, wenn auf dem Spielplatz Drogen vertickt werden, die Musik auf dem Balkon nebenan den Schlaf raubt oder »Nachtschwärmer« Autos demolieren? Die Ordnungskräfte rufen! Und wenn die nicht kommen? DER MAINZER stellt Erfahrungen von Bürger/-innen anonymisiert dar.

Das Bleichenviertel in Mainz: seit Jahren wird über unterschiedlichste Delikte und Polizeieinsätze berichtet. Das Quartier zwischen Kaiserstraße und Große Bleiche, sowie Münsterstraße und Bauhofstraße wirkt insbesondere im Dunkeln wenig vertrauenerweckend – ein subjektives Empfinden, das z.B. Frauen in fortgeschrittenem Alter veranlasst, die Straßen zu meiden.

Im Bleichviertel leben auch Menschen, solche die nachts schlafen wollen, zum Beispiel. »Das ist schwierig, teilweise unmöglich und geht grundsätzlich nur bei geschlossenen Fenstern.«

Wir haben uns mit einem Anwohner getroffen, der seit vielen Jahren in einer der Bleichen lebt und nennen ihn hier Rudi. Das ganze Jahr über, auch wenn es richtig kalt ist oder in Strömen regnet, zögen nach Mitternacht Gruppen von jungen Leuten durch die Bleichen – immer vom Münsterplatz in Richtung Bauhofstraße. Laut grölend, singend, mit Bluetooth-Lautsprechern »bewaffnet«. Manchmal gehen Scheiben zu Bruch, Autos werden demoliert, Leute prügeln aufeinander ein – Rudi hat schon oft die Polizei gerufen: »Bis die kommt, ist keiner mehr da.« Im Grunde, meint er, müssten sich die Polizisten jede Nacht am Münster- oder am Neubrunnenplatz postieren und den Feiernden, den Schreienden klar machen: »Klappe halten«. Das ist illusorisch, weiß Rudi. So viele Kräfte, die dafür sorgen, dass die Bürger/-innen ruhig schlafen können und um eventuelle Straftaten zu verhindern, kann die Polizei nicht aufbringen, ist er überzeugt.

Es macht keinen Sinn

Den Krach auf der Straße kann Rudi lokalisieren – er ist aber nicht der einzige, der die Nachtruhe unterbricht oder gänzlich verhindert. Es gibt noch mehr Lärmquellen. Wer nachts manchmal Böller abbrennt oder mit dem Megaphon aus irgendeinem Fenster durch die Straße brüllt oder die Musik so laut aufdreht, dass der Fußboden vibriert: Rudi hat keine Ahnung, wer die Nachbarn so terrorisiert. Aus dem eigenen Haus kommt der Lärm nicht – aus welchem dann? Soll Rudi im Schlafanzug die Häuser abklappern? Also ruft er beim Ordnungsamt an – die sind für Lärmbelästigungen zuständig, nicht die Polizei. »Die fragen als erstes nach der Lärmquelle, die ich aber nicht benennen kann, dann heißt es, es werde ein Wagen durch die Straße fahren, um herauszufinden, woher der Lärm kommt – klar, was sollen die Leute vom Ordnungsamt auch anderes machen?« Fündig wurden sie noch nie, sagt Rudi. Denn egal welcher Lärm es war, er hörte einfach nicht auf.

Rudi mag nicht mehr. Er ruft auch nicht mehr an, weder bei der Polizei noch beim Ordnungsamt. Es macht keinen Sinn. Erstens kommt keiner, der wirklich hilft und zweitens bringt es ihm nichts, sich genau darüber aufzuregen. Ja, sauer sei er schon, gibt Rudi zu. Er fühle sich irgendwie allein gelassen – obwohl er gar nicht allein ist. Die Nachbarn würden ebenso unter dem Lärm leiden.

Eine Lärmquelle, die Rudi immer öfter auffällt, sind die »dicken« Autos, die gerne nachts von einer Kreuzung zur anderen beschleunigen und den Motor so richtig aufheulen lassen. Den Kennzeichen nach, kommen die nicht aus Mainz und Rudi fragt sich, was die Leute ausgerechnet im Bleichenviertel wollen. Nur Krach mit den dicken Schlitten machen? Oder wickeln die hier irgendwelche Geschäfte ab? Es ist ein beliebtes Gesprächsthema unter den Anwohnern/-innen, sich auszumalen, was in den Läden und Kneipen so alles abgeht. Die Gerüchteküche brodelt.

| SoS

 




Frankfurter Hof

Frankfurter Hof: Glück durch Zufall?

Der Frankfurter Hof Mainz präsentiert bei »Treffpunkt Jazz« in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule am 28.06.2019 um 20 Uhr die Produktion »Roulette« von Thomas Pigor und Andreja Schneider.

»Roulette« ist eine musikalische Komödie, von Thomas Pigor als Jazzmusical für Schauspieler komponiert. Der Kabarettist, Autor und Komponist tritt seit 1995 als Sänger von Pigor & Eichhorn auf und komponiert u.a. für den SWR das »Chanson des Monats«.

Die klassische Big Band-Besetzung spielt im Jazzmusical »Roulette« Melodien des späten Swings der vierziger Jahre mit Anklängen von Cool Jazz und Bebop bis hin zum melodischen Schlager-Jazz der sechziger Jahre.

Zusammen mit Schauspielerin und Sängerin Andreja Schneider, begleitet von Jazz-Sängern/- innen sowie der Bigband der HfM Mainz, erzählt und singt Pigor die Geschichte einer Mathematiklehrerin, die durch einen rätselhaften Laptop die Casinos der Welt erobert. Die Lehrerin Sophie kann die Gewinnzahlen im Roulette errechnen und zusammen mit ihrem treuherzigen Zivildienstleistenden Bodo bereist sie die Casinos rund um den Globus. Bodo verliebt sich in die leichtfertige Lucie, die den geheimnisvollen Laptop entwendet und durch hohe Gewinne in das Visier der Casinos und von zwei Gangstern gerät.

Thomas Pigor inszeniert eine mitreißende Story, die über Zügellosigkeit, Spiel, Glück und Profit im Leben erzählt. | SoS

Textquellen, Infos und Karten:
www.frankfurter-hof-mainz.de



Atrium Hotel Mainz: Neue Ideen und Akzente

Dr. Lothar Becker, Inhaber und Direktor des Vier-Sterne-Superior-Hotel Atrium in Mainz-Finthen hat erneut investiert und viele spannende Neuerungen in die Tat umgesetzt.

Durch großen persönlichen Einsatz, ein engagiertes, perfekt eingespieltes Team und nicht zuletzt durch Investitionen in Millionenhöhe hat sich sein Haus bereits in den letzten Jahrzehnten von einem familiengeführten Garni-Betrieb vor den Toren von Mainz zu einem der führenden Privathotels in Rheinland-Pfalz entwickelt.

Getreu dem Motto von John Henry Newman »Wandlung ist der einzige Beweis von Leben« gibt es im Atrium Hotel keinen Stillstand. Gerade wurde das gastronomische Konzept einem Relaunch unterzogen. Die neue GenussWerkstatt, ein Fine Dining Restaurant mit 20 Sitzplätzen, das auf Nachhaltigkeit setzt und mit einem 10-Gänge Menü punktet, entstand. Jetzt können die Gäste hier die besten Produkte der Region, zubereitet von Küchenchef Carl Grünewald, genießen. Begleitet wird das Menü mit großartigen Weinen von Restaurantleiter und Sommelier Oliver Habig.

Das bestehende à la carte Restaurant Adagio wurde umgestaltet und urbanisiert und soll mit seinem elegant-lässigen Interieur neue Akzente setzen. Ergänzt durch die Kaminlounge und das Sommergarten-Restaurant bietet sich dem Gast so eine breite gastronomische Vielfalt.

Nach Wunsch & ganz individuell

Auch aus dem Veranstaltungsbereich gibt es Neuigkeiten zu vermelden. Hier wurde ein neuer Brainstormingroom geschaffen. Vier weitere Tagungsräume wurden modernisiert und mit einem innovativen Beleuchtungskonzept ausgestattet. Wände und Decken wurden neugestaltet, eine automatische Fensterverdunklung eingebaut und ein Touchpanel zur Einstellung des Lichts installiert. So können sich Tagungsgäste jetzt ihren Veranstaltungsraum exakt nach ihren Bedürfnissen ausrichten. Ganz nach Wunsch lässt sich auch der Tagungsablauf gestalten, denn durch den neu geschaffenen direkten Zugang zum Garten und den Terrassen können die Tagungsteilnehmer jederzeit Pausen einlegen und frische Luft schnappen.

Ganz nach dem Motto Meet&Meat wurde die Sommerterrasse des Atrium Hotels umgebaut und erweitert. Ein neues Grill-Haus entstand, ausfahrbare Sonnensegel installiert und Designmöbeln sorgen dafür, dass auch das Auge sich freuen darf. Jetzt können die Gäste diesen Bereich ganzjährig nutzen, ihre Konferenzpausen draußen verbringen und im Grünen Hochzeit feiern oder zu Grillfesten einladen.

Und die Mitarbeiter? Sie sind das Wertvollste, denn ohne sie wäre das Atrium heute nicht das, was aus ihm geworden ist. Deshalb begegnet man ihnen allen auf dem Atrium Team Board auf dem Weg zum zweiten großen Tagungsfoyer – ein Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung, das Dr. Lothar Becker ganz bewusst gesetzt hat.

| MDL

Atrium Hotel Mainz · Dr. Lothar Becker e.K.
Fluglatzstr. 44 · 55126 Mainz-Finthen
Tel. 06131 491-0 · www.atrium-mainz.de



capellini-nudeln

Capellini

mit Zucchini, Ziegenkäse, Ofentomaten und Basilikumpesto

Für die Ofentomaten benötigt man etwas Zeit. Zuerst die Tomaten blanchieren  und die Haut entfernen, vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden. Ein Blech mit Knoblauch einreiben und mit Olivenöl beträufeln, mit Salz, Pfeffer, Thymian und Rosmarin bestreuen und die Tomaten auflegen. Nun im Ofen bei ca. 100 C° trocknen.

Für das Pesto alle Zutaten gründlich mixen, luftdicht und lichtdicht kühlen.

Die Capellini nach Anleitung kochen, währenddessen den Ziegenfrischkäse mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken und kalt stellen. Die Zucchini in feine lange Streifen schneiden und feucht abdecken (z.B. mit feuchtem Küchenpapier).

Die Zucchini in einer Kasserolle leicht dünsten, die Capellini zufügen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Um eine Portion anzurichten, die Capellini zur einer Rolle aufdrehen, diese mittig auf den Teller platzieren und zwei Nocken Ziegenfrischkäse oben auflegen. Mit den Ofentomaten ausgarnieren und mit dem Pesto beträufeln.

Guten Appetit wünscht Thomas Richter!

 

Zutaten für 4 Personen

500 g Capellini
1 grüne Zucchini
4 Tomaten,
350 g Ziegenfrischkäse
1 Bund Basilikum
20 g geröstete Pinienkerne
Olivenöl
20 g geriebenen
Parmesankäse
Salz, Pfeffer
Muskat