Geschenkideen

Geschenkideen aus dem Mainzer Einzelhandel

DER MAINZER präsentiert Ihnen eine abwechslungsreiche Palette von Geschenkideen der Mainzer Facheinzelhandelsgeschäfte und möchte Sie animieren: Kaufen Sie lokal ein – im Geschäft und im Webshop.

Gewinnen Sie!

DER MAINZER verlost Einkaufsgutscheine im Wert von 25 und 30 Euro.

Senden Sie eine Postkarte (Stichwort: Geschenkideen) an:
DER MAINZER, 117er Ehrenhof 5, 55118 Mainz oder
eine E-Mail (Betreff: Geschenkideen) an gewinnspiele@dermainzer.net

Einsendeschluss: 21.12.2020.

 

Bummeln Sie durch die weihnachtlich beleuchtete Mainzer Innenstadt, erfreuen Sie sich am Weihnachtsbaum vor dem Staatstheater, der Weihnachts-Pyramide am Höfchen und der Krippe vor dem Dom. Oder stöbern Sie gemütlich auf den Webseiten der Mainzer Facheinzelhändler und lassen Sie sich die Geschenke nach Hause liefern.

Die Geschenkideen

Kunstwerk von Andy Warhol

Geschenkidee Wirth

Nicht nur für Kinder gibt es im WIRTH Der Kinderladen etwas, auch für Erwachsene sind jede Menge phantastischer Ideen zu finden. Haben Sie sich schon mal vorgestellt, ein eigenes Kunstwerk von Andy Warhol zu erschaffen?

Jetzt haben Sie die Möglichkeit, sein legendäres Porträt von Marilyn Monroe in knalligem Rosa nachzubilden oder ihr Bild in brandneuen Farben entstehen zu lassen. Beim Bauen fesselt Sie der dazugehörige Soundtrack und gibt Überraschendes zu Andy Warhol und Marilyn Monroe preis. Fügen Sie zu dem fertigen Bild noch die exklusive Signatur hinzu und präsentieren Sie Ihr Kunstwerk dann an einer Wand oder auf einem Regal. Über 3300 Teile gehören zur Kunstwerkserie der LEGO-DOTS, von den Beatles über Iron Man bis The Sith aus StarWars® zum Preis von 119 Euro.

Wirth »Der Kinderladen«
Schillerstr. 48 · Mainz
Tel. 06131 2755 390
www.wirthmainz.de

Destille Mainz – gut abgefüllt!

Geschenkideen destille

Gaby und Hans-Jürgen Stierle sowie ihr Team kümmern sich fachkundig und mit viel Engagement um ihre Kunden. Besonders die originell verpackten Geschenke erfreuen sich großer Beliebtheit. Hier findet jeder ein passendes und individuelles Geschenk. Für Firmenkunden wird ein spezieller Geschenkservice angeboten.

Lassen Sie sich von einem einzigartigen Ambiente verzaubern und freuen Sie sich auf Ihr »offenes Einkaufserlebnis«

Destille Mainz
Pfandhausstr. 1 / Römerpassage
55116 Mainz · Tel. 06131 211 57 58
destille-mainz@gmx.de
www.destille24.de

Winterfest!

Geschenkideen Huthaus am Dom

In 15 Farben und Kombinationen sind diese 4 Teile aus einer kuscheligen Wolle/Cashmere­mischung ein unentbehricher Begleiter in diesem Winter.

Ein schönes Geschenk, das Damen und Herren Freunde bereitet.

Johannisstraße 16, 55116 Mainz
Tel. 06131 225596


Wüsthof AEON Exclusive – das besondere Schenken.

Geschenkideen Moritz

Wüsthof AEON Exclusive, limitierete EDITION

Der Griff, gefertigt aus 3.249 Jahre alter Mooreiche. Die ultraharte 17 cm lange Klinge, beschichtet mit beispiellosem Diamond-like-Carbon hat so eine Ober­flächenhärte von 104°, die Rockwell Klingenhärte liegt bei 58°. Klingenbreite 6,5 cm / Gesamtlänge 32 cm

Sonderpreis 499 €
(Nur solange Vorrat reicht.)

Moritz
Klarastraße 5
55116 Mainz
Tel. 06131 231825
info@moritz-mainz.de
www.moritz-mainz.de

Der neue Heimat-Ring

Geschenkideen Willenberg

Der neue Heimat-Ring, nunmehr der siebte Mainz-Ring aus dem Hause Willenberg. Wenn man über die Brücke nach Mainz kommt fühlt sich jeder Mainzer der Heimat nahe.

Als weitere Motive sind das Stadt­wappen, der Dom, Gutenberg, der Fastnachtsbrunnen, die Narrenkappe, der Domsgickel und ein Fußball abgebildet. Das spricht für Mainz, das ist Heimatgefühl.

Juwelier Willenberg
Schillerstraße 24
55116 Mainz
Tel. 06131 23 40 75
www.juwelier-willenberg.de

Ausgesuchte Kostbarkeiten aus dem „Oh lala“

Geschenkideen Schué Oh la la

Seife, Badesalz aus den Totenmeer plus Rosenblätter, Handlotion, vegane Naturkosmetik hergestellt in Behindertenwerkstatt:
Kette, Armband, Armreif in der Schmuckschale

Kirschgarten 26, 55116 Mainz
Tel. 06131 223555
www.schue-mainz.de

Geschenkideen für den Herrn

Geschenkideen Monsieur

Feine Nachtwäsche und Homewear von Jado aus Deutschland
Morgenmantel  169,95 €
Pyjama  119,95 €
Kuschlicher Flanell-Schlafanzug von Novila  149,95 €

MONSIEUR C.O. Reuter bietet Modelinien für den modernen Mann, der in allen Lebenslagen gut gekleidet und nicht auf  klassische Eleganz verzichten möchte. Für jede Tageszeit finden Sie bei Monsieur höchsten Komfort: von hochwertiger Wäsche und Nachtwäsche über Bademantel und mehr.

Monsieur führt ausgesuchte Marken-Qualität u.a. von State of Art und Milestone, sowie der deutschen Firma Novila vom Titisee im Hochschwarzwald. Setzen Sie ein Statement und genießen
Sie vor allem in diesen Zeiten die schönen Seiten des Lebens.

Wir ziehen Sie »sicher« an. Überzeugen Sie sich selbst in unserer Filiale.

MONSIEUR C.O. Reuter
Tel. 06131 238844
Monsieur c.o.Reuter
Gutenbergplatz 2 in Mainz
Tel. 06131 238844

Entdecken Sie unseren Winterring...

Geschenkideen Stoeckle

…und weitere spannende Schmuckkreationen in unserem neuen Laden – im Herzen der Mainzer Altstadt. Bei uns entstehen ganz besondere Schmuckstücke, Trauringe und Verlobungsringe aus allen Materialien der Goldschmiedekunst, mit interessanten Techniken, Formen und Farben.

Wir erfüllen Ihre Wünsche in der eigenen Werkstatt, mit nachhaltigen Rohstoffen zu fairen Preisen. Unser Team berät Sie gerne freut sich auf Ihren Besuch!

Wir lieben unser Handwerk!

Goldschmiede Stöckl
Inh. Dominik Stöckl
Rochusstraße 23
55116 Mainz
www.schmuck-stoeckl.de

 

 




Der MAINZER Restaurant- und Wein­führer 2021

Restaurant- und Weinführer 2021: Genießen mit allen Sinnen

Es ist vollbracht! 82 Restaurants wurden getestet, auf 68 Seiten sind die besten Winzer in Rheinhessen vorgestellt: Der MAINZER Restaurant- und Wein­führer 2021 ist zu haben.

In diesen Zeiten ist alles anders – aber: der MAINZER Restaurant- und Weinführer 2021 ist fertig. »Trotz aller Schwierigkeiten haben wir uns also wieder getraut, einen Restaurant- und Weinführer zu machen. Erstens, um das Schild der Gastronomen und der Winzer hochzuhalten, zweitens, um ein bisschen Normalität einkehren zu lassen.« Werner Horn, der Herausgeber dieser Genussfibel, verweist auf die Schwierigkeit, die Speisen in Restaurants zu testen, die Corona-bedingt zeitweilig nicht öffnen dürfen. Letztlich hat es länger gedauert, aber es ist geglückt. Die Testberichte der 82 Restaurants aus Mainz und Rheinhessen zeichnen ein vielseitiges Bild der Gastro-Szene mit herausragenden lukullischen Leuchttürmen und einem anspruchsvollen und breit aufgestellten Mittelbau. Voller Erwartung blicken wir ins Neue Jahr und hoffen inständig, all unsere Lieblings-Gastronomen wieder persönlich besuchen und ihre Kochkünste Vorort verspeisen zu dürfen.

»Was für ein Hammer« schreibt Weinverkosterin Alice Gundlach im MAINZER-Restaurant- und Weinführer 2021 über den 2019er Riesling Hölle aus dem Weingut Thörle in Saulheim. Der Wein wurde zum besten Riesling 2019 erkoren. Dem Sieger unter den Spätburgunder Weinen, den 2017er Spätburgunder Sonnenhang aus dem Ingelheimer Weingut Wasem, attestiert die Fachfrau einen »schönen Grip auf der Zunge, aber wohldosiert, dazu ein langer Nachhall.«

Insgesamt, so stellt es Alice Gundlach im MAINZER Restaurant- und Weinführer 2021 fest, zeigen sich die 2019er Weine im Vergleich zum Jahrgang davor, eleganter und finessenreicher. Wenn das nicht ein Grund mehr ist, die Weine zu probieren? Auswahl gibt es reichlich: Auf 68 Seiten sind die besten, bekannten und weniger bekannten Weinanbaubetriebe in Rheinhessen vorgestellt und mit Wein-Empfehlungen des Test-Teams abgerundet. Die Scheurebe wird als »rheinhessische Trendrebsorte« in einem eigenen Kapitel »geadelt« und die MAINZER-Scheurebe-Favoriten vom Weingut Wechsler (Westhofen) und vom Weingut Wernershofen (Dittelsheim-Hessloch) vorgestellt.

| SoS

Der MAINZER Restaurant- und Weinführer 2021
17,90 Euro, ab dem 4. Dezember im Buchhandel,
ISBN: 978-3-00-067251-4.



unfassbar: Harald Strutz

Rezension zum Buch von Harald Strutz »Unfassbar«

1988 wurde Harald Strutz Präsident des Vereins. So wie es sein Vater einmal war und die Familie ganz 05 ist. Man hat nur wenig Alternativen in Mainz: Fußball oder Karneval. O5 bot und bietet beides und doch ist man längst mehr als nur ein Karnevalverein, der mit dem Narhallamarsch über Abstiege hinweggeht. Längst ist man in dieser Liga etabliert und als Harald Strutz begann, da hätte niemand voraussagen wollen, dass der Verein ab 2004 Teil der Bundesliga sein würde, dass man im Europapokal spielen würde und einmal im Halbfinale des DFB-Pokals stehen würde. Nicht zu vergessen: die politischen Kraftakte zum Ausbau des Bruchwegs und der neuen Arena sowie die Ausnahmetrainer Klopp und Tuchel. Der Verein wuchs mit den Erfolgen und den Anforderungen und lief doch nie Gefahr, seine Identität zu verlieren. Mainzerisch sein, nahe an den Menschen, ein Teil der Stadt, der Gesellschaft, am Dom in einzigartiger Weise die großen und die schönsten Erfolge feiern – es ist Mainz 05. Das was Harald Strutz immer wichtig war, darf heute nicht verlorengehen.

Das alles ist Teil des Buches von Harald Strutz. Es ist gut, dass er niedergeschrieben hat, was er zu sagen hat – eine Zeitreise voller Emotionen. Er tritt nicht nach. Aber es ist ein kritisches Buch, auch mit selbstkritischen Tönen, ohne die es nicht ginge. Das Buch ist sehr lesenswert, weil es auf keiner der Seiten an der Oberfläche bleibt, sondern detaillierte Hintergründe aufzeigt.

»Unfassbar«, das Strutz-Buch, ist fassbar für alle, die Mainz 05 mögen.

| Lars Dietrich

Das Buch »unfassbar! 29 Jahre Mainz05«
(ISBN 978-3-00-066523-3) von Harald Strutz ist
für 24,90 Euro im Buchandel erhältlich
oder direkt beim Verlag: briefkasten@dermainzer.net

 

Harald Strutz: Eine ganz persönliche Sicht auf Mainz 05

 




Weihnachtszeit Advent in Mainz

Mainz im Advent: Tote Hose ohne Weihnachtsmarkt?  

Brennt nach der Absage des Mainzer Weihnachtsmarkts im Advent 2020 in Mainz nur die Weihnachtsbeleuchtung still und einsam vor sich hin?

Nach der Kanzlerinnen-Ansprache am 28. Oktober 2020 war es zu erwarten. Auch der Weihnachtsmarkt in Mainz ist abgesagt worden (wir konnten in unserer November-Ausgabe die Entscheidung nicht mehr berücksichtigen). Für die Schausteller/-innen bedeutet die Absage ein weiterer Einkommensverlust in diesem Jahr. Frühlingsmarkt, Johannisnacht, Sommerlichter, Herbstmarkt – alles wurde  Corona-bedingt abgesagt. Nun fallen auch der Glühwein- und Kartoffelpufferverkauf flach. Laut Pressemitteilung der Stadt Mainz tragen die Sprecher der Mainzer Schausteller die Entscheidung der Stadt mit und hoffen, dass die Bundesregierung sie nicht im Stich lässt, wenn es um die Hilfszahlungen geht.
Da die Innenstadt-Plätze nicht von den Beschicker/-innen des Weihnachtsmarktes belegt werden, könnten die Wochenmarkt-Stände ihre Plätze zwischen Liebfrauen- und Gutenberg-/Theaterplatz eigentlich auch im Advent behalten. Doch genaues ist noch nicht bekannt, zumindest wissen die Wochenmarktbeschicker/-innen nicht, wo sie im Advent ihre Stände aufbauen.

Wohin mit dem Wochenmarkt?

Zur Erinnerung: Die Wochenmarkt-Beschicker/-innen räumen, in normalen Zeiten, ab Ende November ihre Standorte auf Dom- und Liebfrauenplatz, damit hier die Weihnachtsmarkt-Beschicker/-innen Geld verdienen können und verteilen sich auf Theater- und Gutenbergplatz sowie in der Schöfferstraße bis zum Leichhof. In diesem Jahr hatte der Stadtrat die Marktsatzung extra geändert, damit die Plätze der Wochenmarkt-Stände von denen des Weihnachtsmarktes belegt werden können. Der Wochenmarkt, so sah es die geänderte Marktsatzung vor, hätte auf den Ernst-Ludwig-Platz umziehen müssen. Eine Bestimmung, die übrigens getroffen wurde, ohne die anderslautenden Vorschläge der Wochenmarkt-Beschicker/-innen zu berücksichtigen.
Und jetzt? Warten die Marktbeschicker/-innen auf Informationen und sind gespannt, wann die Verwaltung ihnen mitteilt, wo sie ihre Stände im Advent aufbauen können.

Anreize zum Geschenke-Einkauf?

Gespannt sind die Mainzer/-innen auch auf die Konzepte, mit denen die Innenstadt in der Vorweihnachtszeit belebt werden kann. Ohne den Weihnachts- und die auf diversen Plätzen verteilten Wintermärkte wird die Innenstadt  ziemlich öde: Warum sollen Menschen in die Stadt kommen, wenn sie zwar offene Geschäfte zum Einkaufen vorfinden aber sonst keinerlei Anreize? Die Mainzer/-innen (und die Gäste aus dem Umland) sind es seit vielen Jahren gewohnt, ihre Geschenke-Einkäufe mit einem Abstecher zum Weihnachtsmarkt oder zu einem der Wintermärkte zu verbinden. Falls der Lockdown wider Erwarten Ende November beendet wird, können die dann (hoffentlich) wiedereröffneten Restaurants, Weinstuben und Kneipen aufgrund der begrenzten Platzangebote weiterhin nicht viele Gäste bewirten. Es braucht auf jeden Fall Anreize für Besuche in der Stadt – unter unbedingter Einhaltung der AHA-Regeln mit Sicherheit ein schwieriges Unterfangen. Andererseits: Eine weihnachtlich geschmückte Stadt, in der bei Einbruch der Dunkelheit die Bürgersteige hochgeklappt werden, animiert höchstens zum Einkauf der Weihnachtsgeschenke auf den Online-Plattformen.

/SoS



Staatstheater Mainz, Andreas-Etter

Staatstheater Mainz: Vorhang zu

Die Theaterleitung des Staatstheater Mainz protestiert in einem Offenen Brief  gegen die Schließung des Theaters aufgrund der Corona-Verordnung vom 28. Oktober 2020.

“Vorhang zu und alle Fragen offen.” Mit dieser Zuspitzung beginnt der offene Brief der Theaterleitung an das “Liebe Publikum”. Die Theater zählten zu den sichersten Räumen des Landes, stellen die Unterzeichnenden fest.  Nachgewiesenermaßen habe sich kein Besucher und keine Besucherin in einem Theater- oder Opernhaus mit Covid19 angesteckt. Hochleistungsfähige Lüftungsanlagen und strengstens ausgestaltete Hygienekonzepte sorgten für ein im Wortsinne risikofreies Klima. Aber ausgerechnet die Theater werden nun geschlossen.

Kultur wird verhindert

“Wir, die Leitung des Staatstheater Mainz, protestieren gegen diese sinnlose Maßnahme.

Statt die wenigen gefahrlosen offenen Orte als Chance zu begreifen und den Menschen in einer Zeit der Einschränkungen, Sorgen und Fragen hier die Möglichkeit zu geben, sich nicht nur als Virenschleudern, sondern im Austausch miteinander als denkende und handelnde Individuen zu erleben, werden Theater grundlos verriegelt. Wird Kultur verhindert.

Wir sind uns unserer Verantwortung sehr bewusst. Der Verantwortung, mit höchster Ernsthaftigkeit und Wachsamkeit unsere Besucherinnen und Besucher sowie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Aber eben auch unserer Verantwortung, den Diskurs unserer Gesellschaft zu ermöglichen und mitzugestalten. Dies können wir mindestens für die nächsten Wochen nicht mehr tun – und wer weiß, wie lange das so sein wird. Das schadet uns allen.”

Zunehmende Vereinsamung

Die Mainzer Theater-Macher/-innen hätten sich einen politischen Gestaltungswillen gewünscht, “der aktiv nach Möglichkeiten sucht, einer durch die strengen Kontaktbeschränkungen zunehmenden Vereinsamung alles entgegenzusetzen, was entgegengesetzt werden kann: wichtige Orte der Lebendigkeit als Rettungsinseln in einer Zeit, die jedem Einzelnen so viel abverlangt. Stattdessen wird in einem pauschalen Verhinderungsreflex, den wir kurzsichtig finden, diese kostbare Möglichkeit vertan.”
Wenn die Politik ihren eigenen Vorgaben nicht mehr traue, verliere sie an Glaubwürdigkeit und Maßnahmen erschienen willkürlich. “Das gesellschaftliche Klima verändert sich gerade merklich, die Akzeptanz für politisches Handeln schwindet. Wir hätten dem gern weiter etwas entgegengesetzt.”

Im Frühjar 2020 hätten alle noch weniger gewusst und die Gefahren nicht richtig einschätzen können. Das sei nun anders. Deshalb möchte die Theaterleitung diese politische Entscheidung, die Theater zu schließen, nicht mittragen. “Darum werden wir auch nicht mit virtuellen Formaten im Internet den analogen Phantomschmerz mildern. Liebes Publikum, wir freuen uns mit Ungeduld darauf, wieder für Sie zu spielen. Bitte bleiben Sie an unserer Seite.”

Markus Müller, Intendant
Hermann Bäumer, Generalmusikdirektor
Erik Raskopf, Geschäftsführender Theaterdirektor
Sonja Westerbeck,  Chefdramaturgin für Musiktheater
Gabriele Donà, Leiter des  Opernbetriebs
Jörg Vorhaben,  Chefdramaturg für Schauspiel
K.D. Schmid, Leitender Hausregisseur
Honne Dohrmann, Tanzdirektor
Clarissa Messer, Chefdisponentin
Annika Rink, Leiterin Theatervermittlung
Christoph Hill, Technischer Direktor
Sylvia Fritzinger Leiterin Kommunikation.
https://www.staatstheater-mainz.com.   

 

The Cell: Vom perfekten Zusammenspiel




mybilio

mybilio: Crowdfunding-Plattform für den Immobilienmarkt

Die Mainzer mybilio GmbH macht mit einem innovativen Ansatz renditestarke und solide Immobilieninvestments für Jedermann zugänglich. Die Investoren erhielten einen durchschnittlichen Zins von über fünf Prozent. Ab sofort kann jeder Seite an Seite mit den Gesellschaftern investieren.

Der MAINZER hat Inga Reimer, Geschäftsführerin, zum Interview getroffen.

Frau Reimer, wie kam es zur Gründung von mybilio?

Als Finanzierungsspezialistin mit dem Schwerpunkt Projekt- und Immobilienfinanzierung erlebe ich immer wieder, dass Anleger verstärkt nach soliden und gleichzeitig renditestarken Investments suchen. Gleichzeitig gibt es jedoch auf der Angebotsseite – jenseits von klassischen Aktien oder Anleihen – immer weniger interessante Anlageformen. Dazu kommt: Die Deutschen lieben Immobilien. Eine eigene Immobilie ist jedoch nicht immer für jedermann erschwinglich, so dass oftmals nur die Option bleibt, in einen anonymen Immobilienfonds zu investieren. Und genau hier setzt mybilio an: Unser Ansporn ist Anlegern das direkte Investment in dieser Anlageklasse zu ermöglichen mittels der Beteiligung an der Finanzierung von Wohngebäuden in ganz Deutschland – konkrete Objekte, die sie selber aussuchen können auf unserer digitalen Plattform: Hier kann jeder ganz einfach in gute Immobilien investieren ab einem Betrag von 100 Euro – ohne dafür eine Bank aufzusuchen.

Mybilio wurde von Ihnen und dem Diplom-Informatiker Thomas Götzfried zusammen gegründet – wie haben Sie zusammengefunden und was zeichnet Sie aus?

Bei mybilio trifft »Fachexpertise auf Unternehmertum«. Thomas bringt über 30 Jahre Erfahrung als Unternehmer mit, wir kennen und vertrauen uns und haben bereits einige Immobilieninvestments zusammen durchgeführt. Bei mybilio prüfen erfahrene Finanzierungs- und Immobilienexperten jedes Projekt intensiv. Vom Erfolg der Projekte sind die Gesellschafter von mybilio so überzeugt, dass sie alle Projekte mitfinanzieren, d.h. wir sind mit mindestens fünf Prozent an der Finanzierungssumme beteiligt. So bringen wir als Kapitalgeber viele neue Bauprojekte auf den Weg, schaffen Wohnraum und tragen ein wenig zu einer Entspannung des Wohnungsmarkts bei. Diese Wirkung möchte mybilio künftig nicht nur im Rhein-Main Gebiet, sondern deutschlandweit entfalten. Weitere Projekte sind bereits im Oktober in Köln und Berlin gestartet.

mybilio GmbH
Am Römertor 11 · 55116 Mainz
Telefon: 06131 / 4649-500
E-Mail: office@mybilio.de
Internet: www.mybilio.de



Ingelheimer Winzerkeller

Ingelheimer Winzerkeller: Nicht ganz perfektes Schmuckstück

Der Ingelheimer Winzerkeller bietet ein herausragendes Ambiente, diverse Räumlichkeiten zum Feiern und eine erstklassige regionale Weinkarte. Beim Essen fehlte uns der letzte Pfiff.

Das Anfang des 20. Jahrhunderts als Heimstatt der Nieder-Ingelheimer Winzergenossenschaft errichtete Gebäude beeindruckt. Von 2016 bis 2019 wurde es grundsaniert, und nun steht es da wie ein Solitär aus einer anderen Zeit. Bei näherer Betrachtung, besonders wenn man das Innere betritt, zeigt sich eine ungewöhnlich attraktive Symbiose aus alter Bausubstanz und moderner Materialien-Optik. Natur- und Backstein harmonieren mit Glas, Holz und Metall. Den großen Lichthof, der das geografische Zentrum des Komplexes bildet, schmücken zahlreiche, teilweise recht alte Kübelpflanzen, darunter stattliche Olivenbäume.

Geschickt sind hier zurzeit – und noch bis 18. April kommenden Jahres – in dieses palmengartenartige Ambiente mehrere Litfaßsäulen integriert, die spannende Informationen zu Burgen und Kaiserpfalzen im erweiterten Rhein-Main-Gebiet liefern.

Die Ausstellung ist Teil der zweigliedrigen Ingelheimer Präsentation »Säulen der Macht – Mittelalterliche Paläste und die Reisewege der Kaiser«, die mit der derzeitigen großen Mainzer Landesausstellung inhaltlich zusammenhängt.

Multifunktionales Gebäude

Die Ingelheimer Tourist-Information, eine Vinothek mit Weinen regional ansässiger Weingüter und schließlich ein Restaurant mit Weinbar, Weinsalon, Nord- und Südterrasse vervollständigen die hiesige Infrastruktur. Mister X und ich widmen sich – dreimal darf man raten – dem letztgenannten Ensemble. Wir nehmen in der Weinbar vis-à-vis der Theke Platz. Der Barkeeper/Kellner ist flott zur Stelle und erweist sich als informationsfreudig. Wir könnten uns gerne auch das Obergeschoss und den historischen Gewölbekeller anschauen. Beide Lokalitäten stünden für größere Feiern zur Verfügung. Uns ist allerdings erst einmal nach Essen zumute, und so ordert X die Winzersuppe mit Sauerteig-Croûtons zu 7 Euro. »Nun, vor mir steht offensichtlich eine Crèmesuppe – möglicherweise auf einer Mehlschwitze basierend –, die den weinbaulichen Aspekt ihres Namens anscheinend via einiger halber dazugetaner Träubchen widerspiegelt«, lautet das recht nüchterne Fazit meines immerwährenden Begleiters, der immerhin das mitservierte Graubrotkörbchen lobt.

Perfekt gereifter Handkäs

Da habe ich zunächst mehr Glück. Mein riesiger, heller, perfekt durchgereifter Handkäs ist geschmückt mit zarten Zwiebelchen, Blattsalaten, winzigen dunklen Oliven, Radieschenscheiben und Hälften kleiner Tomätchen. Eine hauchdünne Scheibe frittierten Graubrotes krönt dieses sehr ansehnliche Arrangement. Die feinwürzige Marinade erfreut darüber hinaus. Zusammen mit einem recht üppigen Brotkorb ergibt sich eine ausgezeichnete Vorspeise, die dem nicht arg Hungrigen auch mühelos als Hauptspeise dienen kann. 6,90 Euro kostet das Ingelheimer Handkäs-Arrangement.




So recht will es an diesem Donnerstagmittag nicht gelingen, Mister X kulinarisch zu überzeugen, geschweige denn zu begeistern. Sein Flanksteak in BBQ-Sauce ist zwar – wie in der Karte avisiert – rosa gebraten, aber ein wenig zäh. Zum Fleisch gibt es ein Maispüree, kleine Buttermaiskölbchen und Perlzwiebeln. Alles zusammen wird mit 26,50 Euro berechnet. »Der Preis korrespondiert hier nicht wirklich mit dem Freudefaktor«, höre ich mein Gegenüber murmeln.

Burger überzeugt nicht

Ich versuche es derweil mit dem Winzerkeller-Burger zu 16,90 Euro. Dieses Arrangement gleicht einem Turm aus Sesambrötchen, Spiegelei, Cheddar, plattem Rindfleisch-Klops und roten Zwiebeln. Kurzum: Ich empfinde den Teller schlichtweg als überfüllt, und das Hackfleisch ist derart eng gepresst, dass der Genusssuchende überhaupt keine körnige Struktur mehr erkennen kann. Nein, so stelle ich mir einen hochklassigen Burger nicht vor. Dazu werden immerhin sehr ordentliche Pommes gereicht, die man mit Ketchup und Mayo aus kleinen Heinz-Gläschen veredeln kann.
| Lou Kull

ESSEN7,0
TRINKEN8,0
SERVICE7,5
AMBIENTE9,0
PREIS/LEISTUNG7,0
GESAMT38,5 : 5 = 7,7 KAPPEN

Fazit

Der Ingelheimer Winzerkeller ist eine Art Gesamtkunstwerk, dessen Besuch aus unterschiedlichen Gründen lohnenswert sein kann. Besonders die Architektur beeindruckt. Uns interessierte zuvorderst das Restaurant. Dessen Ambiente ist sehr ansprechend, es vereint urig-alte mit modernen Gestaltungselementen. Den Service empfanden wir als bemüht, wiewohl nicht sehr professionell. Beim Essen nahmen wir gute Ansätze wahr, die jedoch nicht konsequent fortgeführt werden – siehe die Winzersuppe, das Flank-Steak und den Burger. Bezüglich der beiden letztgenannten Speisen scheint zudem das Preis-Genuss-Verhältnis nicht ganz im Lot zu sein; daran ändert auch die hübsche Optik nichts. Die Küche kann an guten Tagen sicherlich mehr.

Das Weinangebot im Ingelheimer Winzerkeller ist hervorragend. Es gibt 15 offene Weine und eine weit größere Zahl an Flaschenweinen, die allesamt das hohe Niveau renommierter und junger Weingüter aus Ingelheim und den umgebenden Orten überzeugend darstellen. Wir tranken zum Essen den trockenen Riesling von Bettenheimer zu 4,90 Euro für 0,2 Liter und den Chardonnay Gutswein von Neus, der mit 4,60 Euro für 0,1 berechnet wird.

Ingelheimer Winzerkeller
Winzerkeller Restaurant GmbH
Binger Straße 16
55218 Ingelheim
Tel. 0 61 32 / 999 91 60
info@winzerkelleringelheim.de
www.winzerkelleringelheim.de
Öffnungszeiten:
Mo bis Fr 11.30 bis 23 Uhr
Sa, So und feiertags 10 bis 24 Uhr
warme Küche bis 22 Uhr

 




Säulen der Macht - Säulen der Macht

Säulen der Macht in Ingelheim

Die Forschungsstelle der Stadt Ingelheim präsentiert die Säulen der Macht: Herrschaftsorte der zentralen Königslandschaft am Rhein. Kurzporträts werden Frankfurt, Gelnhausen, Ingelheim, Kaiserslautern, Oppenheim, Seligenstadt und Trifels vorgestellt.

Säulen gelten seit der Antike als Symbole der Macht und Bestandteil herrschaftlicher Architektur. Selbst zeitgenössische Regierungsbauten, wie das 2001 errichtete Bundeskanzleramt, greifen Säulen als gestalterisches Element auf. Weitaus prächtiger waren die Pfalzen, Burgen und Paläste, die sich die Herrscher des Mittelalters errichten ließen. Mit der Präsentation »Säulen der Macht – mittelalterliche Paläste und die Reisewege der Kaiser« werden sieben bedeutende Herrschaftsorte vorgestellt, die im Früh- und Hochmittelalter den Raum zwischen Rhein, Main und Neckar geprägt haben – jene Region, in der dem Chronisten Otto von Freising folgend »die größte Kraft des Reiches« lag.

Orte der Präsentation sind die Archäologische Zone Kaiserpfalz sowie der Ingelheimer Winzerkeller. In dessen Innengarten informiert man über Baugeschichte, Archäologie und aktuelle Forschungsergebnisse der sieben ausgewählten Herrscherorte, von denen sichtbare Reste über der Erde erhalten sind.

In der Archäologischen Zone Kaiserpfalz ist gut nachzuempfinden, wie ein mittelalterlicher Herrschaftsort aussah. Maßstabsgetreue Rekonstruktionen wie die großflächige Wandbemalung in der Aula regia und der bunt gemusterte »Marmor«-Fußboden am Heidesheimer Tor (Foto) geben einen Eindruck von der einstigen Pracht des karolingischen Palastes.

| SoS

Textgrundlagen und weitere Infos: www.saeulen-der-macht-ingelheim.de
Der Eintritt zu den Präsentationen im Winzerkeller und im Denkmalbereich
in der Archäologischen Zone Kaiserpfalz ist frei; die aktuellen Hygiene-
und Verhaltensregelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind zu befolgen;
für die öffentlichen Führungen (z.B. am 8. und 22. November 2020) ist eine Anmeldung
erforderlich (Tel.: 06132 – 710 009 200).

 




Citybahn

Citybahn: Kommt sie oder kommt sie nicht?

Die Citybahn, ein Bundesländer übergreifendes Straßenbahnprojekt, soll zwischen Bad Schwalbach im Taunus und dem Mainzer Hauptbahnhof verkehren. Ob sie gebaut wird entscheiden allein die Bürger/- innen in Wiesbaden am 1. November 2020.

Die als Citybahn bezeichnete Straßenbahn soll auf einer Strecke von rund 40 Kilometern von Bad Schwalbach über Wiesbaden nach Mainz führen. 2016 waren in einer Machbarkeitsstudie die Baukosten auf 305 Mio. Euro geschätzt worden. Zwischenzeitlich werden die Investitionskosten auf 426 Mio. Euro beziffert. 90 Prozent der Kosten sollen, laut offiziellen Angaben (die von Gegnern des Projekts bezweifelt werden), durch Förderungen vom Land Hessen und dem Bund finanziert werden.

In Mainz wurden im Rahmen der Vorplanungen drei Streckenvarianten zwischen Hauptbahnhof und Theodor Heuss-Brücke diskutiert. Soll die Bahn über die Kaiserstraße, die Große Bleiche oder die Quintinsstraße geführt werden? In Workshops entschieden sich ausgewählte Bürger/-innen für die Variante »Große Bleiche« und gaben diese Empfehlung an die Politik weiter.

In Wiesbaden führten die Diskussionen über Streckenvarianten durch die Innenstadt (Luisen- oder Rheinstraße) und die Stadtteile (z.B. Biebricher Allee) zu teils heftigen Auseinandersetzungen. Die finale Linie soll nun vom Kasteler Brückenkopf über den Biebricher Rathenauplatz sowie der Biebricher Allee bis zum Wiesbadener Hauptbahnhof führen, von dort aus verläuft sie über Bahnhof- und Rheinstraße durch die Innenstadt bis zur Hochschule RheinMain (Klarenthaler Straße).




Bürgerbeteiligung und Bürgerentscheid

In beiden Landeshauptstädten ist der Bau der Citybahn als eine Maßnahme zur Vermeidung eines Dieselfahrverbots im jeweiligen Luftreinhalteplan festgelegt. In beiden Landeshaupthauptstädten soll diese Straßenbahn dazu beitragen, das ÖPNV-Angebot flexibler zu gestalten und zu erweitern, mehr Menschen zur Benutzung von Bus und Bahn anregen. Außerdem ist die Citybahn Bestandteil eines integrierten Mobilitätskonzeptes, in dem Fuß- und Radverkehr, ÖPNV und Autoverkehr miteinander vernetzt werden.

Während die Mainzer/-innen beim Bau der Mainzelbahn Erfahrungen sammeln konnten, wie Bürgerbeteiligung bei einem solchen Großprojekt funktioniert, hatten die Wiesbadener/-innen in dieser Hinsicht Nachholbedarf. In Mainz stehen die politische Mehrheit und die Verantwortlichen bei der Mainzer Mobilität dem Projekt Citybahn zumindest aufgeschlossen gegenüber. In Wiesbaden war es schwer, den Überblick zu behalten, welche Partei mit welcher Begründung für oder gegen den Bau ist.

Von Mainz aus gesehen, erinnerte manches in der Wiesbadener »Debatte« an die Auseinandersetzung in Mainz um den »Bibelturm«. Auch hier haben die Mainzer/-innen Erfahrungen im Umgang mit dem Willen und den Einflussmöglichkeiten von Bürger/-innen gesammelt, die die Wiesbadener/-innen gerade nachzuholen scheinen.

Am 1.11.2020 müssen die Wiesbadener/-innen folgende Frage beantworten: »Soll der Verkehr in Wiesbaden, zur Vermeidung von Staus und weiteren Verkehrsbeschränkungen für den Autoverkehr, durch eine leistungsfähige Straßenbahn (Citybahn) von Mainz kommend über die Wiesbadener Innenstadt bis Bad Schwalbach weiterentwickelt werden, um Verkehrszuwächse aufzufangen und Umweltbelastungen (Luftverschmutzung, Lärmbelastung) zu verringern?«

Die Bürger/-innen von Bad Schwalbach, Taunusstein und anderen betroffenen Gemeinden sind aber nicht stimmberechtigt; in Mainz hatte OB Ebling 2018 einen Bürgerentscheid abgelehnt.

Mindestens 15 % der stimmberechtigten Wiesbadener/-innen müssen mit Ja oder Nein stimmen, damit das Mehrheitsvotum gültig wird. Ist dies der Fall, würde zuerst die Strecke Mainz Hauptbahnhof bis Wiesbaden Klarenthaler Straße in Angriff genommen. Der Weiterbau über die Aartalstrecke nach Bad-Schwalbach soll folgen.

| SoS

 

Citybahn & Dieselfahrverbot

 




Corona-Maßnahmen

Corona-Maßnahmen: Die Einsicht schwindet

Sechs Monate Corona – und kein Ende in Sicht. Es wird immer ungemütlicher – nicht nur weil die Blätter fallen.

Dieser Text muss geschrieben werden, bevor am 28. Oktober 2020 in Berlin die Entscheidung über einen neuerlichen Lockdown verkündet wird. Auch ohne diese Entscheidung gibt es einiges, was die Einsicht in notwendige Corona-Maßnahmen erschwert.

Kontaktdatenerfassung: Ja, sie ist notwendig, also werden alle Angaben korrekt ausgefüllt. Nur: warum will der eine Wirt mein Geburtsdatum, der andere meine E-Mail-Adresse? Wieso gelingt es im hochindustrialisierten Deutschland nicht, ein einheitliches Kontaktdatenformular zu entwer­fen – und allen zur Verfügung zu stellen? Das könnte doch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag z.B. für alle seine Mitglieder machen. Dann müssten wir in ganz Deutschland die gleichen Angaben machen, die Hoteliers, Gastronomen/-innen und Veranstalter/-innen könnten ihre Quittungsblocks und was sonst noch so alles herhalten muss, damit die Gäste ihre Daten aufschreiben können, stecken lassen.

Abstandsregelungen: In dem einen Schwimm­bad darf nur eine Person in die Dusche, in dem anderen ballt sich im Duschraum ein kompletter Aqua-Fitness-Kurs – der wiederum in dem einen Schwimmbad gar nicht stattfinden dürfte. Klar, hier Stadt, dort Landkreis, verschiedene Bundesländer und dann noch private oder öffentliche Betreiber/-innen. Wie sollen willige Bürger/-innen bei diesem Durcheinander von der Notwendigkeit der jeweiligen Corona-Maßnahmen überzeugt werden?

Sicher ist sicher: Nirgendwo hingehen, ohne zuvor die Webseite studiert und möglichst fünf Minuten zuvor telefonisch nachgefragt zu haben – gut, wenn ein Mensch den Anruf entgegennimmt. Manche Dienstleistende schaffen es nicht, Veranstaltungen rechtzeitig von der Webseite zu streichen und die Mitarbeitenden sind in Kurzarbeit (oder gekündigt). Auch damit haben wir Geduld. Genauso wie mit Menschen, die die Infos an Eingangstüren nicht lesen. Wo z.B. steht »Zutritt nur für zwei Personen«, stehen dann halt vier Menschen im Geschäft. Lesen können war schon immer ein Vorteil – manche Menschen müssen es einfach nur wollen.

Corona-Maßnahmen in der Gastronomie

Unverhältnismäßigkeit: Es ist nicht mehr nachvollziehbar, warum Feiernde ihrem Vergnügen frönen, während gleichzeitig Gastrobetriebe und Kulturschaffende derart mit Auflagen zugeschüttet werden, dass ihnen die Luft zum Weitermachen wegbleibt. Wann merken die Politiker/-innen, dass ihre Appelle, wir sollen unser gesamtes Leben einschränken, nur fruchten, wenn sie den Realitätsverweigern/-innen konsequent Einhalt gebieten?

Die Chance, dass das Jahr 2020 in die Geschichte eingeht als das Jahr, in dem sich die Menschen schnell umgestellt, viel ausgehalten und bereitwillig zurückgesteckt haben, schwindet.

| SoS

 

Corona: As time goes by




Weihnachrtsmarkt, Einzelhandel

Der Mainzer Einzelhandel hat es nicht leicht

Erst der Lockdown, dann Rabatt-Aktionen der großen Ketten, die zurückgehende Anzahl von Kauffreudigen – und ein Advent, in dem vor lauter Buden keine Schaufenster mehr zu sehen sind?

Im Lockdown mussten der Einzelhandel seine Läden schließen und anschließend die Zahl der Kunden in den Läden begrenzen. Rabatte waren angesagt: Die großen Textil-Ketten gingen relativ rasch dazu über, die Frühjahrs- und Sommerkollektionen mit hohen Rabatten auf den Markt zu werfen. Viele regionale Händler mussten mit den Rabatten nachziehen. Aktuell steigt wieder die Angst vor einer zweiten Pandemie-Welle und verunsichert Kunden und Händler.

Aus dieser Gemengelage hat die Nachricht, dass man den Weihnachtsmarkt entzerren will, bei den Altstadt-Einzelhändlern nicht nur Begeisterung ausgelöst. Aus zwei Gründen:

  1. Die Erfahrung zeigt, dass die Geschäfte in der Altstadt abgeschnitten sind, wenn der Leichhof mit Buden vollgestellt wird. Die Buden stehen wie eine Mauer, an der die Besucher abprallen und die restliche Altstadt lahmlegen.
  2. Die Leichhof- Einzelhändler sind jedes Mal erschüttert, dass die Buden ihre Schaufenster zustellen und etwaige Kunden somit vom Kauf abhalten. Die Bitte an die Planer: Bei Festen und Aktivitäten mit den Altstadt-Einzelhändlern Kontakt aufzunehmen, um gemeinsam und konstruktiv eine gute Lösung zu finden.

Der Einzelhandel im Gespräch mit Manuela Matz

Anfang Oktober kam es zu einem Gespräch mit der Wirtschaftsdezernentin, Manuela Matz. Das Gespräch fand in einer angenehmen Atmosphäre statt. Die anwesenden Einzelhändler waren zufrieden, dass man sie zum ersten Mal anhörte und ihre Anregungen positiv aufgenommen hat.
Es wurde ein Termin abgesprochen, Mitte Januar, um eine Nachbesprechung über den Weihnachtsmarkt durchzuführen. Wobei das Damoklesschwert der totalen Absage nach wie vor über dem Weihnachtsmarkt schwebt. Dieses Treffen war für den Einzelhandel überaus wertvoll. Daraus sollte sich ein regel­mäßiger Dialog entwickeln. Zu Recht haben sie auf sich aufmerksam gemacht. Denn die Einzelhändler sind an 365 Tagen im Jahr vor Ort, kümmern sich um ihr Umfeld, starten Initiativen und halten die Stadt am Leben. Alleine die Information der Stadt, was vor ihren Läden geplant ist, sollte zum normalen Zustand werden.

| WHO

 

Kommentar
In den letzten Jahren hat der Einzelhandel eine ernsthafte Konkurrenz durch die vielen Online-Händler ertragen müs­sen. Gegen weltweit agierende Internetunternehmen kann man in Mainz wenig tun. Leider kommen aus der Stadtverwaltung viele Aktionen, deren Ziel offensichtlich die Einzelhändler sind. Und dagegen muss man etwas tun. Man kann nichts dagegen haben, wenn die Forderung nach einer autofreien Innenstadt gestellt wird. Aber man sollte nicht den dritten Schritt vor dem ersten machen. Wenn man zuerst die Parkplätze abschafft, ohne eine Alternative anzubieten, ist das fatal.

Große Parkplätze müssten an den Einfall­straßen eingerichtet werden. Der zweite Schritt wäre ein ÖPNV, der alle fünf Minuten die Autofahrer von den Parkplätzen abholt und in die Innenstadt fährt. Andersherum macht das keinen Sinn, denn die dringend benötigten aus­wärtigen Kunden lassen nicht alles mit sich machen (Fachleute reden vom Zentra­litätsfaktor= die Anzahl der Menschen, die von außerhalb nach Mainz kommen. Diese Zahl ist in den letzten Jahren in Mainz besorgniserregend ge­fallen).

Wegen der vielen Störfaktoren haben in den letzten Jahren viele Kunden Mainz den Rücken gekehrt. Und diese Kunden wieder für Mainz zu begeistern ist schwer bis unmöglich. Denn Kunden verhalten sich wie Wasser: die gehen den einfachsten Weg. Die Kombination aus Staus, Straßen-Reparaturarbeiten, hohen Parkgebühren in den Parkhäusern, Umwandlung von Parkplätzen in Radwege, liest sich wie ein Programm gegen die Einzelhändler. Auch wenn das nicht so gemeint war, kommt es leider bei den auswärtigen Besuchern so an.

Ein weiteres Problem ist der manchmal harsche Ton der Rathausmitarbeiter: Eigentlich ist die Stadtverwaltung, (neben den hoheitlichen Aufgaben) ein Serviceunternehmen, das für die Bürger da sein sollte. Sehr oft werden Projekte verhindert statt zu unterstützen und zu helfen. Es wird Zeit, dass die Verwaltung den Servicegedanken versteht und verinnerlicht. | WHO

 




Allerheiligen Bestattungsinstitut

Allerheiligen: Stille Tage im November

Ruhiges Gedenken, pompöse Aufmärsche, laute Feste – Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seiner Toten zu gedenken.

In vielen Kulturen wird an bestimmten Feiertagen aller Toten gedacht. Die Katholiken machen dies oft schon an »Allerheiligen«. Ein pragmatischer Vorgriff auf das folgende »Allerseelen«, denn der 1. November ist in einigen Bundesländern ein Feiertag. Die meisten evangelischen Gläubigen gedenken ihrer Toten dagegen erst am »Ewigkeitssonntag« bzw.

»Totensonntag« – dem letzten Sonntag des Kirchenjahres, also eine Woche vor dem 1. Advent. Eine Woche zuvor wird seit 1952 der »Volkstrauertag« begangen. Durch ihn wird »an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen« erinnert.

Rech – Bestattungen, über 220 Jahre Tradition

Der Verlust eines nahe stehenden Menschen ist immer mit Schmerz verbunden. Als Bestattungsinstitut stehen wir Ihnen in diesen schwierigen Zeiten beratend zur Seite. Gegründet wurde unser Institut vor dem Jahr 1800 als Schreinerei.

Der Schritt zu einem Dienstleistungsunternehmen für Bestattungen im heutigen Sinn be­gann mit dem Umzug unseres Stammhauses im zweiten Weltkrieg in die unmittelbare Nähe des Mainzer Domes. Oberste Priorität sind für uns Menschlichkeit und Wür­de.
Wir sind jederzeit für die Angehörigen da. Dabei garantieren wir bestmögliche Leistung zu einem fairen Preis.

Als Bestattungsinstitut umfasst unser breit gefächertes Angebot an Dienstleistungen rund um die Beisetzung die unterschiedlichsten Formen von Beerdigungen. Dabei steht der Mensch stets im Mittelpunkt. Wir sind uns bewusst, wie wichtig das Abschiednehmen für die Trauerbewältigung ist und sorgen mit all unserem Können und größtmöglichem Einsatz für die Gestaltung vom Abschiednehmen und Trauerfeiern nach Ihren Wünschen.

Gerne beraten wir Sie ausführlich. Wir lassen Sie im Trauerfall nicht allein und begleiten Sie gern!

Grünewald + Baum in neuen Räumen

Stille liegt über dem in warmen Rottönen gehaltenen Abschiedsraum. Stühle stehen für Trauerfeiern oder Veranstaltungen bereit. Frische Grünpflanzen und warmes Kerzenlicht unterstreichen die angenehme Atmos­phä­re der neuen Räumlichkeiten des Bestattungsinstituts Grünewald*­Baum in der Carl-Zeiss-Straße 39a.

»Es war uns wichtig, mehr Raum für unser Kernstück – die liebevolle Versorgung der Verstorbenen, das individuelle Abschiednehmen und die würdevolle Trauerfeiern zu bekommen. »Mit zunehmender Auftragslage ist nicht nur unser Team gewachsen — auch die Kapazität unserer bisherigen Räumlichkeiten im Heiligkreuzweg reichten nicht mehr aus«, erklärt Sigrun Baum. Die neuen Räume sind umgeben von Ruhe und viel Grün. Hier können sich Verwandte und Freunde des Verstorbenen mit Muße und in aller Ruhe verabschieden. Ein großzügiger Versorgungsraum, der höchsten Ansprüchen gerecht wird, ermöglicht es, den verstorbenen Menschen gemeinsam mit Angehörigen zu waschen, anzukleiden und in den ausgesuchten Sarg zu betten, somit den Abschied nach eigenen Bedürfnissen persönlich mitzugestalten. Ein Kühlraum bietet die Möglichkeit, den Verstorbenen bis zur Beerdigung oder der Kremation in Obhut des Instituts zu behalten. Im Weisenauer Heiligkreuzweg 88 werden weiterhin alle Erstgespräche geführt, notwendige Formalitäten erledigt und der Trauerdruck besprochen.

| MDL




Mathias Tretter im unterhaus

unterhaus: »Sittenstrolch« & »Skandal«

Stopper abgesagtEin Sprachanalytiker, der als »Sittenstrolch« auf die Bühne geht und »Skandale im Spreebezirk« versprechen auch im November 2020 interessante unterhaus-Unterhaltung.

Mathias Tretter, 2017 mit dem Deutschen Kabarett-Preis ausgezeichnet, beschäftigt sich konsequent mit den relevanten Themen unserer immer undurchschaubarer werdenden Welt. Er gilt als scharfsinniger, politisch-philosophischer Sprachanalytiker und weiß mit hohem intellektuellen Anspruch bestens zu unterhalten. Nichts weniger darf man auch von seinem neuen Programm erwarten – es trägt den vielversprechenden Namen »Sittenstrolch«. Mathias Tretter präsentiert es vom 9. – 11.11. 2020 im Mainzer Forumtheater unterhaus.

Mit dem neuen Programm »Skandal« – Lach- und Machtgeschichten zur Lage der Nation« kommt das Berliner Kabarett-Theater Distel am 23. und 24. November 2020 ins Mainzer unterhaus. »Berlin verkommt zur Provinz im großen Skandaltheater. Und nur ein kleines, unbeugsames Kabarett, umgeben von gefestigten Politiklagern, hält dagegen.

Die großen Traditionssatiriker mit Ostvergangenheit reißen sich selbst die Maske vom Gesicht und lassen alle bisher da gewesene Systemkritik als einfache Erkältung erscheinen. »…da kann uns keiner ‘was husten.« In »Skandal im Spreebezirk« geht es um die Skandale der Zeit – von Wohnungsnot, MeToo, German Angst, Bargeld-Aus, … – bis hin zum politisch korrekten Kinderfasching. Und was haben Holland-Tulpen mit der Flucht aus Afrika zu tun, wie soll ein gemeinsames Europa funktionieren, wenn nicht nur die Angelsachsen, sondern nun selbst die Sachsen nicht mitmachen wollen, und warum ersetzt häufiges Bahnfahren die Beauty-Farm? Das sind längst nicht alle Themen… .

| SoS

Infos und Textgrundlagen:
www.unterhaus-mainz.de



Auktionshaus, Galli Theater

Galli Theater goes to…

Galli Theater goes to Altes Auktionshaus der Waggonfabrik, gegenüber der Halle 45 in Mainz.

Stopper abgesagt

Das gemütliche Wohnzimmertheater aus Gonsenheim ist unter Corona-Bedingungen leider weiterhin zu klein für einen kostendeckenden Spielbetrieb. Zum Glück fand sich im Alten Auktionshaus, der ehemaligen Spielstätte des Mundart Theaters Meenzer Rhoiadel, eine neue Aufführungs-Möglichkeit. Direkt gegenüber der Halle 45, mit guter Anbindung zu Bus und Bahn sowie Parkplatzmöglichkeiten, werden hier die bekannten Galli Märchen für Kinder und Komödien für Erwachsene gespielt. Am 21. und am 22. November 2020 steht jeweils um 11 und um 15 Uhr »Dornröschen« auf dem Programm, laut Beschreibung »ein wunderschönes Märchen über die Liebe und das Erwachsenwerden«. Frei nach dem Grimm’schen Original — Mit Live-Gesang & liebevollen Kostümen. Karten sind nur über den Vorverkauf zu erwerben, es gelten die bekannten Hygiene- und Abstandsregelungen!

| SoS

Infos und Textgrundlagen:
www.galli-mainz.de



The Cell

The Cell: Vom perfekten Zusammenspiel

Po-Cheng Tsai choreografiert für tanzmainz »The Cell«Stopper abgesagt

 

Po-Cheng Tsai gilt als einer der Shooting Stars der asiatischen Tanzszene. Als Choreograf und Tänzer hat er in den vergangenen Jahren viele internationale Choreografie-Wettbewerbe gewonnen. Als er im Jahr 2019 mit seiner eigenen Company während des tanzmainz festival seine Choreografie Floating Flowers im Großen Haus zeigte, riss es das Publikum zu Standing Ovations hin. Ganz schön viele Lorbeeren für einen erst 33-Jährigen. Aber der Mann aus Taipeh choreografiert bereits seit 17 Jahren und ist ganz nebenbei auch selbst ein exzellenter Tänzer. Es gelingt ihm zeitgenössischen westlichen Tanz, Techniken des Urban Dance und asiatische Bewegungstraditionen zu einer unverwechselbaren und zugänglichen Tanzsprache zu verschmelzen. So arbeitete er bereits mit vielen international renommierten Compagnien wie etwa Introdans,

Tanz Luzerner Theater, Gauthier Dance, Cloud Gate 2 und der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern zusammen und kreiert nun erstmals für tanzmainz.




Eine Zelle kann ein Gefängnis sein, aber auch der Beginn eines großartigen Ganzen. Eine Zelle hat alle Potenziale, zerstörerische wie schöpferische. In The Cell entwickelt Po-Cheng Tsai mit dem Ensemble von tanzmainz die Vorstellung eines Tanz-Körpers: Der Tanz funktioniert im Gemeinsamen nur durch das Individuelle, lebt von Soli und dem Glanz Einzelner ebenso wie von dem perfekten Zusammenspiel aller Teile des großen Ganzen. Am 14. November feiert The Cell im Kleinen Haus Premiere.

The Cell (UA)
von Po-Cheng Tsai
Premiere am 14. November, Kleines Haus
weitere Vorstellungen am 19., 26., 28.,
und 30.11. sowie 10., 11. und 13.12.2020.
www.staatstheater-mainz.com

 

Staatstheater Mainz: Vorhang zu




Mainzer Leben, M8

Mainzer Leben in diesen Zeiten

Mainzer Leben: es hat sich viel verändert, aber manche wollen es (noch?) nicht wahrhaben. Närrische Proklamation? Weihnachtsmarkt-Eröffnung? Konzert-Planungen? Abwarten heißt das Gebot der Stunde.

Die Existenz vieler Gewerbetreibenden und Kulturschaffenden steht auf dem Spiel oder hat sich in der Insolvenz aufgelöst. Kurzarbeit, Home-Office, Kinderbetreuung, Urlaubsplanung? Wir haben alle viel gelernt und sind aus vielen Gewohnheiten herausgerissen worden. Es entstand viel Neues, manches konnte aufgrund der Entwicklungen des Infektionsgeschehens nicht fortbestehen. Lebens- und Hochzeits-Planungen wurden angepasst, alte und neue Ängste um die Gesundheit und die Rückzahlung von Krediten führen zu Albträumen.

Politik und Stadtverwaltung müssen, wie jeder Bürger, jede Bürgerin, immer aufs Neue reagieren. Mit welchen Aktionen können die Gewerbetreibenden unterstützt werden? Wo werden Kulturschaffenden Auftritts- und Präsentationsflächen geboten? Manche Pläne waren noch nicht ausformuliert, da mussten sie ad acta gelegt werden. Die Zahl der Neuinfektionen steigt rasant – was im November 2019 völlig normal war, ist im November 2020 nicht vorstellbar.

Mit Narrenkappe vor dem Bildschirm

Es soll Fastnachts-Begeisterte geben, die sich schon immer kostümiert haben, wenn sie sich vor dem Bildschirm für die Fernseh-Sitzung versammelten. Am 11.11. 2020 dürften diesen Brauch viele übernehmen (müssen).

»Alles wie immer und doch alles anders«: Das Motto des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) zur diesjährigen närrischen Proklamation am 11.11. um 11 Uhr 11 im Osteiner Hof am Mainzer Schillerplatz passt. Das übliche Ramba-Zamba ist in diesem Jahr nicht möglich, also hat sich der MCV mit anderen Fastnachtsvereinen und dem SWR Fernsehen zusammengetan: die Närrische Proklamation wird am 11.11.20 live im Fernsehen übertragen! Die Verlesung der Narren-Charta übernimmt die Mainzer Klepper-Garde 1856 e.V., die in der kommenden Kampagne 165-jähriges Jubiläum feiert. Mit einem kurzen närrischen Programm werden u.a. Thomas Becker (GCV), Florian Sitte (MCC), Johannes Bersch (KCK) und Fernsehsitzungspräsident Andreas Schmitt (MCV) für fastnachtliche Stimmung sorgen. Je nach Witterung kann neben der Belle Etage auch der Innenhof des Osteiner Hofs für die Proklamationsfeier genutzt werden. Dort könnten dann auch Gesangsgruppen wie die Mainzer Hofsänger des MCV zum stimmgewaltigen Einsatz kommen.

Weihnachts- & Wochenmarkt?

Sie hängen seit Jahren zusammen, der Mainzer Weihnachtsmarkt und der Mainzer Wochenmarkt. Die Wochenmarkt-Beschicker/-innen räumen, in normalen Zeiten, ab Ende November ihre Standorte auf Dom- und Liebfrauenplatz, damit hier die Weihnachtsmarkt-Beschicker/-innen Geld verdienen können und verteilen sich auf Theater- und Gutenbergplatz sowie in der Schöfferstraße bis zum Leichhof. Dieses Jahr ist auch das anders. Schon seit März sind die Wochenmarkt-Stände großräumig platziert vom Liebfrauen- bis zum Gutenbergplatz.

Findet der Weihnachtsmarkt statt, müssen die Obst- und Gemüsestände komplett weichen, auf den Ernst-Ludwig-Platz – wenn, ja wenn. Ende Oktober ist nicht damit zu rechnen, dass das Konzept für den Weihnachtsmarkt ab Ende November umgesetzt werden kann. Aber es könnte sein, dass die Infektionszahlen zurückgehen und dann vielleicht die Verwaltung zulässt, dass ab Mitte Dezember ein über die Innenstadt verteilter Weihnachtsmarkt stattfinden kann. Planungssicherheit für die Anbieter/-innen von Glühwein, Christstollen, Kerzen, Kugeln und Geschenkartikeln sieht anders aus. In der Luft hängen bleiben auch die Wochenmarktbeschicker/-innen und hoffen, dass ihre Kundschaft im Fall der Fälle bereit ist, ihnen auf den Ernst-Ludwig-Platz zu folgen. Eines ist Ende Oktober aber sicher: Der Verkaufsoffene Sonntag, der zum Start des Mainzer Weihnachtsmarkts Ende November geplant war, findet NICHT statt.

Jazz Acts: Absurdes Theater?

32 Jahre lang hat die Jazz Initiative Mainz (JIM) dafür gesorgt, dass bekannte und weniger bekannte Jazz-Acts in Mainz stattfinden konnten. Ende September 2020 entschied der gemeinnützige Verein in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, dass dies bis auf weiteres nicht mehr möglich ist. Die Konzerte im Herbst 2020 sind bereits abgesagt, voraussichtlich werden Ende November die Absagen für die bereits gebuchten Konzerte im Frühjahr 2021 rausgehen. Alle gebuchten Bands werden entschädigt. Die geltenden Corona-Hygienebestimmungen für Veranstaltungen machten es unmöglich, Konzerte durchzuführen, erklärte Dr. Jörg Heuser dem MAINZER.

Ein Großteil der JIM-Konzerte findet im Mainzer Haus der Jugend M8 statt. Hier könnten selbst im großen Saal allenfalls noch 49 Menschen einem Konzert beiwohnen: »Das ist absurdes Theater! Solche Konzerte leben davon, dass die Leute relativ nah beieinander sind, dass mit den Musikern gesprochen werden kann – das fällt alles weg.« Der JIM-Vorsitzende und -Gründer hatte bereits im Sommer gemeinsam mit weiteren rheinland-pfälzischen Initiativen aus der freien Kreativ- und Kulturszene von Landes- und Bundespolitiker/-innen gefordert, die Hygieneverordnungen für kleine Veranstaltungen auszusetzen.

Die Clubs seien am Sterben oder bereits tot, die Bands mangels Auftrittsmöglichkeiten ihrer materiellen Grundlagen beraubt. »Wir wollen keine Hilfsgelder, wir wollen auftreten« spitzte Heuser, der selbst als Jazz-Gitarrist auftritt, zu. Er fordert die politisch Verantwortlichen dazu auf, für Veranstaltungsformate bis 200 Gäste die Hygiene-Vorschriften so abzuändern, dass diese »kleinen« Konzerte etc. stattfinden können. »Während die ›Staatskultur‹ mit Subventionen am Leben gehalten wird, wird die freie Kulturszene abgeschafft«, so Heuser.

Anlässlich der Sondersitzung Ende September 2020 beschlossen die JIM-Mitglieder, dass Stadt und Land die Rahmenbedingungen so verändern müssten, dass Kultur stattfinden könne. U.a. sollten ehrenamtliche Veranstalter/-innen von der Benennung eines/einer Verantwortlichen für die Durchführung von Veranstaltungen befreit werden. Außerdem brauche es personelle Unterstützung, um die Einhaltung von Corona-Regelungen zu kontrollieren, das könnten Ehrenamtler/-innen nicht alleine stemmen.

PAD: ES könnte weiter gehen

Das pad e.V. hat zwar keine eigene Spielstätte mehr, aber ein Büro in der Neustadt-Ortsverwaltung und hofft 2021 wieder spielen zu können. Das pad-Foyermobiliar ist als Einrichtung des Bürgercafés im Einsatz, die Leuchtreklame lagert dort im Gewölbekeller; die 2020er Eigenproduktion des pad, eine szenisch/performative Lesung zur Person von Dietrich Bonhoeffer wird wohl erst 2021 auf der Bühne präsentiert. »Ob wir dieses Projekt dann im KUZ präsentieren werden, oder an einem anderen Ort in Mainz, können wir
zurzeit noch nicht sagen. Wir arbeiten allerdings an einer Videoauskopplung«, schreibt Nic Schmitt. Außerdem hat das pad eine live-stream-Reihe gestartet. Geplant ist, dass das Internationale Tanz- und Performance Festi­val 2021 auf jeden Fall wieder stattfindet, ein Corona-taugliches Konzept ist in Arbeit.

Langfristig hoffen die PAD-Leute, in der künftigen Kulturbäckerei eine neue Herberge für ihre Veranstaltungen und Produktionen zu finden.

| SoS

 




Mainz first, Mogunzius Rheinufer Krise Outdoor-Fitness Verschwörung

Mogunzius & sein Mainz: Landeshauptstadt im politischen Abseits?

Die Wahl zum 18. Landtag von Rheinland-Pfalz wird am 14. März 2021 stattfinden. Die Parteien gehen langsam in Stellung und bereiten ihre Landeslisten vor. Die CDU Rheinland-Pfalz hatte am 10.10.2020 ihren Parteitag in Ludwigshafen und die einzige Schlagzeile, die anschließend zu lesen war lautete, dass Christian Baldauf mit 98,6 % auf Platz eins der Liste gewählt wurde. Das war keine große Überraschung.

Was fast nirgendwo zu lesen war, welche Mainzerinnen und Mainzer die Chance haben unsere Stadt im Landtag zu vertreten. Man muss auch lange suchen, bis man es im Netz findet. Gerd Schreiner, Generalsekretär seiner Partei, landet auf Platz 5. Sabine Flegel, die Vorsitzende der Mainzer CDU auf Platz 40 und der Vorsitzende der CDU Stadtratsfraktion, Hannsgeorg Schönig auf Platz 50 (die Liste besteht aus 52 Kandidaten/innen)!

Auf Platz 2 die Bewerberin aus Ernst an der Mosel, Platz 3 aus Diez-Nassau, Platz 4 Koblenz-Montabauer, Platz 6 Ludwigshafen, Platz 7 Daun, usw. und dann auf Platz 40 kommt wieder Mainz.

Auffällig ist übrigens, dass sich auf den Internet- und Facebook-Seiten der CDU Mainz keinerlei Hinweis auf dieses Wahlergebnis findet. Vielleicht ist man mit der Aufarbeitung dieses Desaster noch nicht fertig…

Fertig ist die GRÜNE Landesliste: die erste Mainzer Bewerberin auf Platz 5, Katharina Binz, auf Platz 8 Fabian Ehmann, auf Platz 16 Daniel Köbler. Die Liste besteht aus 70 Bewerber/innen, was schon zeigt, dass diese Partei optimistischer in den Wahlkampf geht. Die SPD wollte am 31.10. in der Halle 45 ihre Kandidaten küren, am 23.10. erfolgte die Ausladung, »angesichts der derzeitigen In­fektionsrate sowie der Einstufung von Mainz als Risikogebiet«. Dann wollen wir mal hoffen, dass die SPD-Delegierten im nächsten Jahr Mainz nicht weiterhin als Risikogebiet einschätzen.

Mal sehen, ob die fehlende Präsenz Mainzer Kandidaten/-innen bei der CDU ein Ausrutscher war und am Personalangebot lag oder ob die Reben und Rüben Regionen in Rheinland-Pfalz einen stärkeren Einfluss auf die Landespolitik zu Lasten von Mainz durchsetzen wollen.

| Mogunzius

 

Mogunzius & sein Mainz: Mainz first




Oh la la

»Oh la la«…

»Oh la la«:  Die Bezeichnung für das neue Fachgeschäft der Familie Theodor Schué im Kirschgarten 24 klingt vielversprechend.

Schué, das Sanitär-, Heizungs- und Elektrogeschäft ist bekannt und fällt besonders im Winter auf, wenn das Fachwerkhaus mit Lichterketten geschmückt ist und den Kirschgarten beleuchtet.

Die neuen Geschäftsräume schließen sich rechts neben dem Traditionshaus an. Hier schließt sich zu den technischen Ausstattungen des Installationsbetriebs der Kreis zu einem »Alles aus einer Hand«. Die Gestaltung der Räume entspannt auf Anhieb und die mit Liebe ausgesuchten Artikel fallen sofort ins Auge: Handtücher, Duschtücher, Badematten (auch nach Wunschmaß) aus Frottee, Home- und Sleepwear, Bade- und Strandmode, Sauna-Artikel und vieles mehr.

»Gerade in Corona-Zeiten, in denen man nicht unbedingt reisen sollte, können Sie Ihr Heim in eine Wohlfühloase umwandeln«, sagt Laura. Schwester Pauline ergänzt: »Wir beraten Sie sehr gerne und gehen auf Ihre individuellen Wünsche ein.«

Einen solchen stylischen Laden wie das Oh la la findet man nicht oft, und das noch an einem der schönsten Plätze in Mainz, dem Kirschgarten. Das ist eine überzeugende Bereicherung für die Einkaufsstadt Mainz.

Aktuelle Informationen
www.schue-mainz.de

 

Schué: Badplanung bis ins Detail




Närrische Proklamation

Närrische Proklamation

Helau! Die »Närrische Proklamation« am 11.11.2020 findet in den sozialen Medien statt.

Es soll Fastnachts-Begeisterte in Mainz geben, die sich schon immer kostümiert haben, wenn sie sich vor dem Bildschirm für die Fernseh-Sitzung versammelten. An 11.11. 2020 dürften diesen Brauch viele übernehmen (müssen). Allerdings nicht, wie DER MAINZER in seiner November-Ausgabe ankündigt, vor dem Bildschirm. Nach der Bekanntgabe der aktuellen Corona-Auflagen am 28. Oktober 2020 musste die närrische Proklamation im Osteiner Hof komplett abgesagt werden.

Unter dem Motto »Alles wie immer und doch alles anders« sollten hier Mainzer Fastnachtsgrößen die Narren-Charta verlesen – pünktlich am 11.11. um 11 Uhr 11 – und der SWR hätte das Ereignis live übertragen.

Das funktioniert nun leider nicht, die aktuelle Corona-Verordnung lässt es nicht zu. Als Alternative schlagen die Mainzer Fastnachter vor, dass jeder und jede die Narrencharta zuhause (oder im Büro, im Geschäft, auf einem Mainzer Platz  – mit Mund-Nasen-Bedeckung und Mindestabstand!) verlesen kann und an der Aktion über die Sozialen Medien andere teilhaben lässt. Das könnte lustig werden!
Die Narrencharta ist hier zu finden www.mainzer-carneval-verein.de.

SoS

 

 




Hörsysteme Rempe

Hörsysteme 360 Grad Klangerlebnis

Neues Sprachverstehen schließt Lücke zu Normalhörenden.

Eine der größten Herausforderung für Menschen mit Hörminderung ist es, in einer lauter Umgebung wie zum Beispiel einem Restaurant, aktiv Gespräche mit mehreren Menschen zu führen. Dank moderner Hörsysteme mit mehr Verstärkung, einer offeneren Anpassung und einem 360 Grad Klangerlebnis ist ein Sprachverstehen in akustisch schwierigen Situationen kein Problem mehr. Mit einer Lärmreduktion ist es möglich Hintergrundgeräusche in einem Radius von 360 Grad herauszufiltern, auch wenn diese aus derselben Richtung kommen wie die Sprachsignale. Ein Ausbalancieren der Umgebungsgeräusche sorgt dafür, dass die Hauptgeräusche klar und deutlich übertragen werden, während die Hintergrundgeräusche hörbar werden, aber nicht ablenken. Diese Neugewichtung der Klänge macht es Träger und Trägerinnen leichter, Geräusche zu unterscheiden und nach Belieben zu fokussieren.




Darüber hinaus wird die Bedienung des eigenen Hörsystems mit einer dazugehörigen App zum Kinderspiel. Die neue Konnektivität ermöglicht beispielsweise die selbstständige Steuerung einzelner Programme, der Lautstärke und verfügt über eine Hörsysteme Suchfunktion. Zusätzlich bietet die App Informationen zum Thema Hören, Links zu Bedienungsanleitungen und zeigt den Akku- bzw. Batteriestatus an. Auch die kabellose Verbindung zu andern Geräten und Diensten wie TV, Musikanlagen und Smartphone vereinfachen den Alltag vieler Nutzer und Nutzerinnen deutlich.

Weiter Infos unter:
info@rempe.de
www.rempe.de



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MFP – Der Friseur: Mit Sicherheit besser aussehen!

Corona hat unser Leben vollständig verändert. Wir alle vermissen die unbeschwerten Zeiten. Eine »Auszeit« von der Pandemie scheint unmöglich.

Zumindest kann ich Ihnen als Kunde von MFP der Friseur die Sicherheit geben, dass in unserem Salon sämtliche Hygienevorschriften der Berufsgenossenschaft zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden. Darüber hinaus setzen wir nicht nur die Hygienevorschriften um, sondern gehen über diese hinaus. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass in unserem Salon keine Kunden ohne Maske bedient werden.

Letztendlich haben wir nur ein einziges Ziel, nämlich, dass Sie mit Sicherheit besser aussehen. Auch in dieser, für uns alle herausfordernden Zeit. Es grüßt mit einem herzlichen Lächeln, versteckt unter der Alltagsmaske

Ihre Monika F Peter-Borg

 

MFP Der Friseur Logo

MFP
Monika F. Peter – Der Friseur
Dionysiusstr. 2
55124 Mainz
Tel.: 06131-47 50 10
www.friseur-peter.de

 

 

MFP – Der Friseur: Klimaschutz und »beauty-Mehrwert«




Reuter's Ireland Eye

Reuter’s: »Ireland Eye«

Suchen Sie aus einer großen Auswahl von Daunenjacken Ihre Lieblingsjacke aus. Von der klassischen bis zur sportiven Jacke – noch ist alles da. Auch die neue Kultmarke PME, das sportliche Label für Jeans und Jacken, ist mit seiner neuen Kollektion stark vertreten. Für gemütliche Abende empfiehlt sich die neue Marke »Ireland Eye« mit ihren schönen Natur­farben. Da werden irische Garne mit Baumwolle und Kaschmir zu einem Gesamtkunstwerk verwoben.

Martin Schneider-Reuter und sein hervorragendes Termin warten auf Sie.

Reuters Logo

Reuter’s – Casual Sportswear
Schöfferstraße 6
55116 Mainz
Tel. 06131 231523
www.reuters-fashion.de

Monsieur C.O. Reuter: Schnäppchen-Jäger aufgepasst




Mi Vesto

Mi Vesto: iIndividuelle telefonische Beratung

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Aktionen: Wir bieten Ihnen zusätzlich zur Beratung im Geschäft eine individuelle telefonische Beratung und schicken Ihnen anschließend die Kleidungsstücke per Post zu.

Herzlichst Ihre Farida Arena und Team.

RIANI – SAINT JAMES – MARGITTES – LIU JO – ZANETTI – LE TRICOT PERUGIA – MANIA SCHUHE – ROSANNA PELLEGRINI

mi-vesto-logo

MI VESTO
Exklusive Damenmode
Leichhof 19
55116 Mainz
Tel. 0 6131/55 34400
Fax 0 6131/55 34401
info@mi-vesto.de
www.mi-vesto.de

 

Mi Vesto: Modemarken, die begeistern




raummass

RaumMass: Der Bodenbelag als Wohlfühl-Faktor

Die Wahl des Bodenbelags bestimmt den individuellen Stil des Zuhauses. Wichtig ist, sich bei der Entscheidungsfindung an Fachleute zu wenden. Es gibt z.B. von Vinylböden so viele verschiedene Optiken und Qualitäten, dass die kompetente Beratung zwingend ist.

Ähnliches gilt für textile Bodenbeläge, auch hier bleibt kein Wunsch offen: strapazierfähige Flachgewebe, dezente Uni-Velours, Kräuselschlingen bis hin zu Hochflorvelours und Shags werden angeboten. »Die Shags sind absolut im Trend – und dürfen eigentlich in keiner stylishen Wohnung fehlen«, so Nicole Seemann-Schwöbel von der Raummass Schwöbel GmbH.

RaumMass Schwöbel

Raummass Logo

Flachsmarktstraße 24
55116 Mainz

Tel. 06131 224559
www.raummass-mainz.de

RaumMass: Sommer im Haus