Staatstheater Corona Virtuell

Virtuell ist angesagt

Kunst und Kultur – anders. Nicht so direkt. Eher virtuell. Ungewohnt? Ja, schon. Aber auch interessant. Schauen und hören Sie selbst.

Theater – für zuhause

Stellen Sie sich einen Tag der Offenen Tür im Mainzer Staatstheater vor. Und Sie sind ganz alleine im gesamten Theater unterwegs. Sie können sich alles in aller Ruhe anschauen. Das geht. Virtuell. Die Kamera schwenkt, mal flott, mal gemächlich durch Werkstätten, Gebäude, Bühne+Säle, eine sympathische Stimmer erklärt, was wo gemacht wird. Der Eindruck ist nicht schlecht. Aber in echt, so mit Menschen drum herum, wirkt es doch lebendiger.

Wem die Zeit zu lang wird, bis das Staatstheater wieder zu einem Ort der Begegnung wird: Konzertmeister, Hornist und Piccoloflötistin des Staatsorchesters sind mit unterschiedlichen Stücken zu sehen und zu hören. Generalmusikdirektor Hermann Bäumer erzählt in einem Video, welche Oper er beim Arbeiten im Garten »ausgegraben« hat… und noch viel mehr:

www.staatstheater-mainz.de

 

Pengland – Ausgangssperre

Eigentlich hätten sie längst umgezogen sein sollen. Doch die Auszugsparty fiel aus. Stattdessen sind die Peng-Leute umgezogen. Ins Web. Dort veranstalten sie von allem etwas. Musik und Kultur – live gestreamt. Nerddisco, Synthiequälerei, der Schauspieler Max Rohland liest aus dem Interaktiven Spielbuch Reiter der schwarzen Sonne von Swen Harder, 3D-Rundgänge mit Bildern von Thilo Weckmüller und Dennis Stamm.

www.pengland.de

 

Mit geschlossenen Augen Lesen

Lesen – lassen. Heißt: Vorlesen lassen. Im virtuellen »Lesezimmer« lesen Menschen, deren Namen viele in Mainz sicher schon einmal gehört haben, aus ihren Romanen, Erzählungen und Gedichten. Manche der Lesungen sind bei der Mainzer Büchermesse entstanden, andere dem Anschein nach irgendwo. Allen gemeinsam: Die Vorlesenden sitzen im gleichen Sessel. Nacheinander. Kleine Auswahl der Vorlesenden: Jan Boris Rätz, Valerie Högerle, Andrea Badey, Ingo Bartsch, Frank Behrendt…

www.lesezimmer.info

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Ulan & Bator

unterhaus: Lustig im Geiste und auf der Bühne

Ein mitreißend komisches Programm präsentiert »Sting« im März im Forumtheater Mainzer Unterhaus; aus den Bommelmützen von Ulan & Bator perlen irrwitzige Ideen.

Sting kommt ins Unterhaus!? Aber hallo! Nur eben nicht der Musiker, sondern der Kabarettist! Kein Geringerer als der große Hanns Dieter Hüsch adelte den Kai Magnus Sting als »Bruder Lustig im Geiste«. Und es ist auch zu komisch, wenn Sting seine Geschichten erzählt, die er im Dialekt des Potts wunderbar spitzbübisch überzeichnet, dass man gar nicht anders kann als zu sagen: Genau so wird’s gewesen sein. Am 10. und 11. März spielt Sting sein Programm »Und ich sach noch« mit seinen Lieblingsnummern. Und die sind mit denen des Publikums garantiert deckungsgleich: Komm’se hin? Kann’se Dich kaputtlachen.

Nicht weniger lustig geht es am 20. März zu, wenn Ulan & Bator (Foto) ihre »Zukunst« auf die Bühne bringen. Sprachverliebt und wortverdreht werden die beiden Herren im feinen Zwirn wieder ihren Schabernack treiben. Sebastian Rüger und Frank Smilgies heißen die Künstler, die sich unter den gestrickten Bommelmützen verbergen. Immer wieder wechseln sie mit wenigen Worten Perspektiven und Ebenen, oft reicht nur eine Verschiebung der Betonung und man betritt ein ganz neues Sinn-Universum. Wer schon immer mal wissen wollte, wie man ein abgelaufenes Essen mimisch darstellt oder auf der Suche nach keiner neuen Küche war, wird hier endlich fündig.

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unterhaus: Ausblick, Rückblick, Rundumblick




Villa Musica: Lena Neudauer

Villa Musica: Beethoven & Strauss

Die Villa Musica in Mainz lädt am 1. Februar 2020 ein zum Konzert »Beethoven und Strauß«.

Rund um den Erdball wird der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven in diesem Jahr gefeiert. Dabei spielen oft auch die Bezüge anderer Komponisten zu Beethoven eine Rolle. Richard Strauss, 94 Jahre nach Beethoven geboren, gilt von seinem frühen Klavierquartett bis zu seinen späten Metamorphosen als glühender Beethovenianer. Das weiß die Münchnerin Lena Neudauer (siehe Foto oben) ganz genau. Das Klavierquartett von Richard Strauss hat es in sich: »Schicksalstonart«, orchestrale Breite, sinfonische Klangmasse. Hier kann Lena Neudauer an der Violine alles zeigen, was ihr schon mit 15 Jahren den Sieg beim Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg eintrug.

Heute lehrt sie selbst als Professorin an der Münchner Musikhochschule. Mit dem Nachwuchs der Villa Musica segelt sie hart am Wind der Sinfonie, wenn sie Beethovens Zweite in der authentischen Bearbeitung für Klaviertrio aufführt. Lena Neudauer, Violine, Stipendiatinnen und Stipendiaten der Villa Musica: Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D-Dur, op. 36 (Fassung für Klaviertrio vom Komponisten); Richard Strauss: Klavierquartett c-Moll, op. 13.

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Mehr Informationen unter: www.villamusica.de/konzert-aktuell-2.html

 




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Barockes aus England und Italien

Der musikalische Barock bietet sich geradezu an, in die Jetztzeit transportiert zu werden.

»KLAZZIXX« tut dies in seiner ganz eigenen Art, nutzt die Vielfalt modernen Instrumentariums und deren Klangmöglichkeiten und voilà: die Schlager von vor 250 Jahren sind auch die von heute. Die Barockmusik wird zum lebenden Organismus, mal virtuos, mal melancholisch, mal streng oder ernst, mal einfach nur unterhaltsam – so wie Menschen eben sind, egal ob in grauer Vorzeit oder heute.

Am Sonntag, 22.9.2019 um 17 Uhr in der evangelischen Martinskirche Jugenheim mit Werken von Falconieri, Uccellini, Vivaldi, Purcell, O’Carolan u.a. Es spielt das Ensemble »KLAZZIXX« mit Isabell Weimer (Flöten), Petra Fluhr (Oboe, Englischhorn, Blockflöte, Gesang etc.) Gernot Blume (Harfe, Nyckelharp), Anselm Legl (Kontrabass), Roland Weimer (Percussion). Eintritt 18 €, Kinder frei. Karten an der Abendkasse oder Vorbestellung bei kartenreservierungen@gmx.de.




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Frankfurter Hof: Generationenwechsel ohne Programmwechsel

Staffelübergabe im Frankfurter Hof: Ende des Jahres übergibt Ludwig Jantzer an seine Stellvertreterin Verena Campailla. Nach 30 Jahren, in denen er große und kleine Stars der nationalen wie internationalen Musik- und Kulturszene nach Mainz gebracht hat.

»Ich gehe ja nicht so ganz, als Berater stehe ich dem Team weiterhin zur Seite.« Aber kürzer treten wird der 64-Jährige auf jeden Fall. Eine neue Aufgabe wartet zudem auf ihn: Er wird im Sommer zum ersten Mal Großvater. Erhalten bleibt ihm die Geschäftsführung der Kulturzentren Mainz GmbH (KMG), eine Tochtergesellschaft der Zentralen Beteiligungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH (ZBM), in der 2018 die beiden Kulturhäuser Frankfurter Hof und KUZ Kulturzentrum Mainz zusammengeführt wurden.

Verena Campailla, ausgebildete Veranstaltungsfachwirtin (IHK), arbeitet seit 2011 Seite an Seite mit Jantzer. Im April 2018 übernahm sie die stellvertretende Programmleitung im Frankfurter Hof, ab Januar 2020 wird die 27-Jährige die Verantwortung für das Programm von Frankfurter Hof und »Summer in the City« alleine schultern. Wobei »alleine« in diesem Geschäft niemand arbeiten kann. »Wir arbeiten in einem guten Team, mit klarer Aufgabenverteilung, aber aus einem Guss und miteinander«, betont Jantzer.

Kooperation

Miteinander bedeutet im Mainzer Veranstaltungsmarketing auch in Kooperation mit anderen Veranstaltern – nicht nur unter dem Dach von Mainzplus Citymarketing mit Schloss und Rheingoldhalle. Das Frankfurter Hof-Team hat sich die Kontakte zu ausländischen Künstler/-innen auch mit Unterstützung von Vereinen und Organisationen in Mainz erarbeitet – und reichert das Frankfurter Hof-Programm z.B. mit »Weltmusik« aus Afrika, Indien und Südamerika an. Geht es um Kleinkunst und Kabarett sind die »Unterhäusler« Ansprechpartner/-innen und mit dem KUZ wird seit dessen Wiedereröffnung die Kooperation im Bereich »jüngeres Publikumssegment« gepflegt. Genau hier, im Bereich Musik und Unterhaltung für die jüngeren Generationen wird Verena Campailla auch eigene Akzente setzen. Persönlich sei sie eher ein Fan von Rhythm + Blues, »aber ich habe in den acht Jahren Arbeit im und für den Frankfurter Hof schon viele Genres kennengelernt, die mich genauso begeistern.«

Insgesamt sei die Programmstruktur so, wie sie ist, richtig. Die Planung und Organisation von Musikveranstaltungen ist ein klar definiertes Geschäft. »Wir verpflichten Künstler/-innen, handeln mit ihnen oder mit deren Agenturen Verträge aus, kümmern uns um das erforderliche Equipment, Unterkunft und Verpflegung für die Auftritte – auch dazu braucht es entsprechende Verträge«, erklärt Jantzer. Im Kopf sei dabei immer die Kalkulation von Ausgaben und Einnahmen, gleichzeitig ein Marketingprofil, um zu entscheiden, in welchen Veranstaltungsrahmen und an welchem Veranstaltungsort die jeweiligen Künstler/-innen unterzubringen sind. Die Beobachtung des Marktes gehört dazu und die seit Jahren gewachsene vertrauensvolle Zusammenarbeit auch mit Agenturen, die wiederum aufmerksam machen auf noch unbekannte Künstler/-innen. Die Charts bieten ebenfalls Anhaltspunkte, allerdings ist die jüngere Musikszene schwieriger einzuschätzen, sie ist oft kurzlebiger, weiß Campailla: Wer in diesem Jahr die Häuser füllt, könne im kommenden Jahr völlig weg sein vom Fenster.

Summer in the City

Am 25. Mai beginnt mit The Hooters die 2019er »Summer In the City-Saison«. Es ist bislang das einzige Konzert, das die US-Band für 2019 angekündigt hat. Fans aus ganz Deutschland und Europa werden anreisen und solche »Oldies« kommen oft Generationen übergreifend an. Ähnlich Steve Hackett, der Leadgittarrist von Genesis, der am 29. Mai ebenfalls Open Air auf der Zitadelle auftritt und Dieter Thomas Kuhn hat am 31. Maisowieso seine ganz speziellen Fans.

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Infos: www.frankfurter-hof-mainz.de



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»Gut Leben«

Mit Musik geht alles besser – auch im neuen Jahr. Eine klitzekleine, feine Auswahl an rheinhessischen Musikereignissen im Januar hat DER MAINZER für Sie zusammengestellt.

Das GUT LEBEN am Morstein in Westhofen präsentiert am 5. Januar 2019 um 20 Uhr sein Neujahrskonzert »Junge Liebe, junger Wein«, Arien, Duette und Lieder zum Jahresbeginn 2019. Die amerikanische Sopranistin Deborah Lynn Cole, der Bariton Lukas Eder und der Pianist Jens Barnieck (siehe Foto) entführen Sie musikalisch in Neujahrs-Träume. Das Gewölbe des Weinkellers verwandelt sich in eine festliche Bühne für Arien, Lieder und Cabaret-Songs, die aus guten Vorsätzen Schnee von gestern machen. Auszüge aus dem Programm: Ludwig Schmiedeseder (1904-1971): »Ich trink den Wein nicht gern allein« (aus: Die oder Keine), Johann Strauss II (1825-1899): »Im Feuerstrom der Reben« Champagner-Couplet (aus: Die Fledermaus), George Bizet (1838-1875): Escamillo: »Votre toast« (aus: Carmen); Hugo Wolf (1860-1903): Wer rief dich denn (Italienisches Liederbuch Nr. 6), Leonard Bernstein (1918-1990): I feel pretty (West Side Story, 1957), Franz Lehár (1870-1948): »Vilja-Lied« (Die Lustige Witwe, 1905), Meine Lippen, sie küssen so heiß (Giuditta, 1933), W. A. Mozart (1776-1791): La ci darem la mano Papageno: »Der Vogelfänger bin ich, ja« (aus Die Zauberflöte), Papageno: »Ein Mädchen oder Weibchen« (aus Die Zauberflöte), Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847): Gruß, So kehrst du wieder (aus: Die Hochzeit des Camacho).

Neujahrskonzert »Junge Liebe, junger Wein«
Gut Leben Westofen, 05.01.2019, 20 UIhr
www.am-morstein.de

 

Klassik im Gewölbe heißt es am 13. Januar 2019 im Selzener Weinladen Wilmshof. Romantische Musik zum Träumen, spanisches Feuer und faszinierende Gitarrenklänge. Gehen Sie mit Heike Matthiesen auf eine Traumreise durch die Musik Spaniens. Das Ziel dieser Reise ist natürlich Andalusien! Sie hören Musik, die nächtliche Gärten beschreibt, leidenschaftliche Liebe, wilde Feste und natürlich die Alhambra, einen Ort von märchenhafter Schönheit, der immer wieder Komponisten zu hinreißend schöner Musik inspiriert hat.

»Klassik im Gewölbe«
Wilmshof Selzen, 13.01.2019
Matinee um 11 Uhr oder Abendkonzert mit Büfett um 17 Uhr
18,50 €/42,50 € pro Person
www.katrin-mohr-weine.de/termine

 

In Osthofen findet am 19. Januar 2019 ab 19 Uhr die »Schwanen Clubnight – All time classics mit DJ Guillermo« im Bürgersaal statt. Die Veranstalter meinen: »Wir haben nicht nur das älteste Kreuzgewölbe Rheinhessens… dort lassen wir es richtig krachen. DJ Guillermo heizt Euch hier mächtig ein… Freut Euch auf leckere Weine, Weincocktails, Longdrinks oder ein kühles Radeberger…«

»Schwanen Clubnight – All time classics mit DJ Guillermo«
Bürgersaal Osthofen, 19.01.2019, ab 19 Uhr
Eintritt frei
www.zum-schwanen-osthofen.de 



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Frankfurter Hof: Die Stimme Griechenlands in Mainz

Eleftheria Arvanitaki gilt als Hauptfigur und Ikone einer ganzen Musikform, des Neo-Rembetiko. Dieser traditionelle Musikstil wird oft als »Griechischer Blues« bezeichnet.

Am 26. Januar 2019 tritt DIE Stimme Griechenlands, die im gesamten Mittelmeerraum Super-Star-Status genießt, im Frankfurter Hof Mainz auf. Eleftheria Arvanitaki verbindet Lyrik mit anspruchsvollen Instrumentierungen und traditionell zeitgenössischen Einflüssen aus Griechenland und dem Mittelmeerraum. 2004 trat sie bei den Feierlichkeiten zum Abschluss der Olympischen Spiele in Athen auf. Kooperationen mit Künstlern, wie Cesaria Evora, Dulce Pontes und Ismael Lo haben sie zusätzlich international bekannt gemacht und bis aufs Cover vom britischen »Folk Roots« gebracht.

Ihre beeindruckende Live-Präsenz gepaart mit einer ausdrucksstarken Stimme, die auch noch in den leisesten Nuancen eine ungeheure Wirkung entfaltet, verschafften ihr auf ihren umfangreichen Touren viel bejubelte Konzerte in den bedeutendsten Venues auf vier Kontinenten wie u. a.: Montreux Jazz Festival, WOMAD, SFINKS, Istanbul Jazz Festival, Palais des Beaux-Arts de Bruxelles, sowie in London in der Queen Elizabeth Hall, dem Barbican Center und der Royal Festival Hall.

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Textquellen, Infos und Karten:
www.frankfurter-hof-mainz.de



Advent & Musik

In der besonderen Atmosphäre von Kirchen in Rheinhessen stimmen Konzerte auf die Advents- und Weihnachtszeit ein.

8.12.18, 19 Uhr, Bergkirche Osthofen: Adventskonzert mit der norwegischen Sopranistin Bodil Arnesen, Petra Fluhr, Oboe, Christian Schmitt, Orgel, Werke von Händel, Vivaldi, Edvard Grieg, W.A. Mozart. Eintritt 15 €, Kinder frei.

So, 9.12.18, 17 Uhr, Katharinenkirche Oppenheim: Offenes Singen im Advent: Alte und neue Weihnachtslieder, bekannte und unbekanntere Stücke aus verschiedenen Ländern erwarten Besucherinnen und Besucher, die sich hörend und singend auf die Weihnachtszeit einstimmen möchten. Es singen und musizieren mit den Besucher/-innen der Oppenheimer Kinderchor, das Flötenensemble »Gegenwind« sowie das Bläserensemble St. Katharinen unter der Leitung von Katrin und Ralf Bibiella, die auch durchs Programm führen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. www.katharinen-kirche.de

16.12.18, 17 Uhr, Evangelische Kirche Selzen, Konzert: Kantorei Selzen singt Bachs Magnificat und Vivaldis Gloria. die Kantorei Selzen und das Rheinhessische Kammerorchester Johann Sebastian Bachs »Magnificat« und »Gloria« von Antonio Vivaldi. Eintritt: Vorverkauf: 12 €, ermäßigt 10 €, Abendkasse: ab 16 Uhr. Karten reservieren: Kantorei-Selzen(at)web.de

23.12.18, 16 Uhr, Evangelische Kirche Nieder-Saulheim: Weihnachts-Liedersingen gemeinsam mit den Jung- und R(h)einkehlchen der Sängervereinigung Saulheim.

23.12.18, 18 Uhr, Worms: Traditionelles Turmblasen. Nach altbewährter Tradition lädt das Turmblasen ein, sich musikalisch auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Vor historischer Kulisse, zwischen dem Kaiserdom und der Magnuskirche, treffen sich Freunde und Bekannte, um gemeinsam den besinnlichen Klängen der Bläserensembles zu lauschen und sie gesanglich bei den bekannten Weihnachtsliedern zu unterstützen.

25.12.18, 17 Uhr, Evangelische Laurentiuskirche, Wörrstadt: Orgelmeditation zur Weihnacht, Bettina Maier, Orgel

26.12.18, 17 Uhr, Evangelische Laurentiuskirche, Wörrstadt: Orgelmeditation zur Weihnacht, Thomas Renner, Orgel.

Mo, 31.12.18 22 Uhr, Katharinenkirche Oppenheim: Orgelkonzert in der Silvesternacht. Auf dem Programm stehen Marcel Duprés »Variations sur un Noel op. 20, die »6ème Symphonie op. 59« von Louis Vierne, César Francks »Pastorale op. 19«. Eintritt: Abendkasse 14 Euro/ermäßigt 10 Euro; Vorverkauf 12 Euro/8 Euro. www.katharinen-kirche.de/tickets.htm




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Frankfurter Hof: Die Lebende Jazz-Legende

Ron Carter hat einen Marathon in der Musikgeschichte hinter sich. Der Kontrabassist ist der am häufigsten aufgenommene Jazzbassist aller Zeiten. Am 20. November spielt Ron Carter im Frankfurter Hof in Mainz.

In seinem Quartett ist Ron Carter zwar der Kopf und gibt beim Musizieren die Marschroute vor, aber genauso versteht er sich als gruppendienlicher Musiker, der jedem seiner Mitspieler dazu verhelfen will, sein ganzes Potenzial zu entfalten. Das Zusammenspiel, das so entsteht, ist schlichtweg magisch. Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist Ron Carter einer der tonangebenden Kontrabassisten des Jazz. Er wurde mit seiner Philosophie der absoluten Professionalität und Verlässlichkeit zum Vorbild ganzer Generationen von Jazzmusikern.
In den 60er Jahren spielte Ron Carter im legendären Quintett von Miles Davis, außerdem arbeitete er mit Gil Evans, Cannonball Adderley, Eric Dolphy, Freddie Hubbard, Quincy Jones, Herbie Hancock und McCoy Tyner, in Soloprojekten, mit Big Bands und sogar im Bereich des Hip-Hop. Nach wie vor ist sein Spiel voller Strahlkraft und Eleganz. Filigraner Mainstream- und Modern-Jazz der Extraklasse.

Am 20.11.18 um 20 Uhr kommt das RON CARTER QUARTET mit »Foursight« in den Frankfurter Hof Mainz. Line-up: Ron Carter (b), Renee Rosnes (p), Payton Crossley (dr), Rolando Morales-Matos (perc).

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Textquellen, Infos und Karten: www.frankfurter-hof-mainz.de



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Gesangsharmonie & beeindruckende Tänze

Am 27. September kommt eine der erfolgreichsten A Capella Formationen Südafrikas in den Frankfurter Hof in Mainz: Ladysmith Black Mambazo.

Für Nelson Mandela waren Ladysmith Black Mambazo eine kulturelle Institution. Er lud sie zur Verleihung des Friedensnobelpreises nach Oslo ein und zu seiner Vereidigung als Präsident Südafrikas im Jahre 1994. Ende der 90er Jahre startete Ladysmith Black Mambazo ihre weltweite Erfolgsserie, in den 2000ern feierte die Band Erfolge mit »Long Walk to Freedom, den Alben »Llembe« und »Singing For Peace Around The World«, und »Walking In The Footsteps Of Our Fathers«.

Über 30 Mitglieder hat der Chor seit seiner Entstehung gehabt. Im Laufe der Jahre haben die ursprünglichen Mitglieder eine jüngere Generation in ihrer Mitte willkommen geheißen und die Tradition des Geschichtenerzählens an sie weitergegeben. Zum Line up 2018 gehören auch zwei Söhne von Joseph Shabalala. Durch die jüngeren Mitglieder haben Ladysmith Black Mambazo immer wieder neue Energie und Ideen bekommen. Nach wie vor reisen sie um die Welt und transportieren ihre Botschaft von Frieden, Liebe und Harmonie durch mitreißenden Gesang und Tanz.

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Textquellen, Infos und Karten: www.frankfurter-hof-mainz.de



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Grill’em All: Grillen, Chillen, fetzige Musik

Sieben Bands in sieben Stunden, freier Eintritt, Essen+Trinken zu fairen Preisen, gute Atmosphäre: Grill’em All am 23.09.2017 in der Alten Ziegelei in Mainz.

Sie begehen ein kleines Jubiläum, die Macher:  Zum 15. Mal haben die Kulturfabrik Airfield in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugend und Familie, Mainz, das Nachwuchsfestival organisiert.

Einen Tag vor der Bundestagswahl am 24. September 2017, geben am Samstag, 23. September ab 16 Uhr sieben Nachwuchsbands ihr Bestes. Zu jeder vollen Stunde treffen auf der Bühne in der Alten Ziegelei im Mainzer Stadtteil Bretzenheim Funk, Rock’n Roll und allerschönste Melodien aufeinander.

Die Grill´em all-Jury hat vier der sieben Bands aus 17 Bewerbungen nominiert: Another Timelapse, Dayout, Fallen Temple, Jedeye.
Außerdem ist wie üblich automatisch die Siegerband des Rock´n Pop Youngster Nachwuchsbandwettbewerbs nominiert – 2017 ist es: ÆMMA. Die Grill’em All-Stammbands Dirty Glamour und r.u.s.t sind natürlich auch dabei.
Der Eintritt für das siebenstündige Musikereignis ist frei, die Preise für Essen und Trinken werden von den Veranstaltern als „jugendlich-fair“ bezeichnet.

Zu erreichen ist die Alte Ziegelei  über die A 60 von Frankfurt oder Bingen, Autobahnkreuz Süd, Abfahrt Richtung Mainz, über die B40, Abfahrt Mainz-Bretzenheim. Wichtig: Der große Parkplatz der Integrierten Gesamtschule in der Hans-Böckler-Straße ist nur wenige Gehminuten von der Alten Ziegelei entfernt.
Mit Zug und Bus gelangt man über den Hauptbahnhof Mainz und die Buslinien 70 und 71 zur Haltestelle Alte Ziegelei.

Weitere Informationen
www.grill-em-all.de

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Mainz lebt auf seinen Plätzen

Sommerliches Leben auf Mainzer Plätzen

Mainz lebt auf seinen Plätzen: Ein Veranstaltungsformat, das zum Sommer in Mainz einfach dazu gehört.  

Bis zum 31. August heißt es jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag:  Bitte Platz nehmen und die Darbietungen genießen. Veranstaltungsorte für die Veranstaltungsreihe „Mainz lebt auf seinen Plätzen“ sind der Karmeliterplatz (Dienstag und Donnerstag), sowie mittwochs der Marktplatz.
Es sind die vielen, vor allem jugendlichen Akteure aus Mainz, die den besonderen Charme dieser Auftritte versprühen. Vom Mainzer Akkordeonorchester, über Bands, Chöre und Orchester Mainzer Schulen bis zum Kreis-Chorverband und Mainzer Tanzschulen reichen die musikalischen Darbietungen, ergänzt  von etablierten Gruppen wie Siggis Jazz Men, Hanne  Kah und Juice Exbrass.
Besonderen Anklang finden jedes Jahr aufs Neue die Veranstaltungen für Kinder (meist ab 16 Uhr) mit Clown und Zauberkünstler, kreativem Kindertanz und einem Spielenachmittag.

Auszug aus dem Programm:

Mi, 9.8.17, Markt 16 Uhr: GERRIT‘s Kinderzauberland“  und 19 – 20.30 Uhr: Towns & Band  (Soul & Funk)
Do, 10. 8.17 Karmeliterplatz 16 Uhr: Clown Filous Seeräuberstreiche
19 – 20.30 Uhr: Alles Uke (Chor/Orchester)
Di, 15. 8.17, Karmeliterplatz 16 Uhr: Alys Paletti
19- 20.30 Uhr: Band der Peter-Jordan Schule  (Pop)
Mi, 16. 8.17 Markt, 16 Uhr: Tanzschule Manfred S, Tänze mit und für Kinder
19 – 20.30 Uhr: Star Generation der Tanzschule Manfred S (Show/Tanz)

Das gesamte Programm finden Sie hier: www.mainz.de

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