Kunst und Kultur – anders. Nicht so direkt. Eher virtuell. Ungewohnt? Ja, schon. Aber auch interessant. Schauen und hören Sie selbst.

Theater – für zuhause

Stellen Sie sich einen Tag der Offenen Tür im Mainzer Staatstheater vor. Und Sie sind ganz alleine im gesamten Theater unterwegs. Sie können sich alles in aller Ruhe anschauen. Das geht. Virtuell. Die Kamera schwenkt, mal flott, mal gemächlich durch Werkstätten, Gebäude, Bühne+Säle, eine sympathische Stimmer erklärt, was wo gemacht wird. Der Eindruck ist nicht schlecht. Aber in echt, so mit Menschen drum herum, wirkt es doch lebendiger.

Wem die Zeit zu lang wird, bis das Staatstheater wieder zu einem Ort der Begegnung wird: Konzertmeister, Hornist und Piccoloflötistin des Staatsorchesters sind mit unterschiedlichen Stücken zu sehen und zu hören. Generalmusikdirektor Hermann Bäumer erzählt in einem Video, welche Oper er beim Arbeiten im Garten »ausgegraben« hat… und noch viel mehr:

www.staatstheater-mainz.de

 

Pengland – Ausgangssperre

Eigentlich hätten sie längst umgezogen sein sollen. Doch die Auszugsparty fiel aus. Stattdessen sind die Peng-Leute umgezogen. Ins Web. Dort veranstalten sie von allem etwas. Musik und Kultur – live gestreamt. Nerddisco, Synthiequälerei, der Schauspieler Max Rohland liest aus dem Interaktiven Spielbuch Reiter der schwarzen Sonne von Swen Harder, 3D-Rundgänge mit Bildern von Thilo Weckmüller und Dennis Stamm.

www.pengland.de

 

Mit geschlossenen Augen Lesen

Lesen – lassen. Heißt: Vorlesen lassen. Im virtuellen »Lesezimmer« lesen Menschen, deren Namen viele in Mainz sicher schon einmal gehört haben, aus ihren Romanen, Erzählungen und Gedichten. Manche der Lesungen sind bei der Mainzer Büchermesse entstanden, andere dem Anschein nach irgendwo. Allen gemeinsam: Die Vorlesenden sitzen im gleichen Sessel. Nacheinander. Kleine Auswahl der Vorlesenden: Jan Boris Rätz, Valerie Högerle, Andrea Badey, Ingo Bartsch, Frank Behrendt…

www.lesezimmer.info

| SoS

 

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