Friedrich Demmler Kinderladen Wirth

Friedrich Demmler: Zwischen Spielewelt und Bürgerengagement

Friedrich Demmler: Er hat Mick Jagger in einem New Yorker Spielwarenladen zwei Game-Konsolen verkauft, einen Automobilhändler mit der Aussage verwirrt,…

…dass er in seinem Mainzer Unternehmen immer rund 3000 verschiedene Modelle auf Lager habe und die Mainzer Spielewelt durch neue Events in seinem Hause bereichert.

Der MAINZER konnte im März Friedrich Demmler in seiner Redaktion begrüßen. Einen Unternehmer, der gemeinsam mit seinem Bruder in dritter Generation eine nicht mehr aus Mainz wegzudenkende Institution des Einzelhandels leitet: den 1925 gegründeten WIRTH ‘Der Kinderladen’.

Nacht der Spiele

Haben Sie sich als Kind einmal gewünscht, eine ganze Nacht allein in einem Spielzeugladen zu verbringen? Mit Friedrich Demmler ist das möglich. An seinen Benefizabenden (Buffet inklusive) kann an verschiedenen Stationen – vom klassischen Tipp-Kick über die 7 Meter lange Carrera-Bahn bis zu den neuesten Quadro-Copter alles ausprobiert werden.

Was er dabei selbst gerne einmal machen würde? Hier muss unser Gast nicht lange überlegen: Experimentierkästen, durch die man die Natur besser kennenlernt, gehören zu seinen Favoriten. Und die Umwelt liegt ihm sehr am Herzen. Hier engagiert er sich besonders bei den Fluglärmgegnern. Er ist bei vielen Demonstrationen dabei (»Zum Frankfurter Flughafen fahre ich immer, wenn es das Wetter einigermaßen zulässt, mit dem Rad.«) und steht bei Bühnenaktionen auch mal als Scharfrichter auf den Brettern um der Politik und den Flughafenbetreibern die Leviten zu lesen. Flugverkehr über Wohnhäusern – das ist für ihn ein absolutes No Go.

Seine diesbezügliche Einstellung schlägt sich auch im Angebot des Kinderladens nieder: »Schrott« wird man bei ihm nicht finden, denn »irgendwo sind Grenzen«. Mit anderen Dingen arrangiert er sich: So etwa, dass Käthe-Kruse-Puppen gegen Barbie und Ken keine Chancen haben. Großen Wert legt er auf die Seriosität seiner Lieferanten und in diesem Zusammenhang auf die Herkunft der Produkte: »Keine Kinderarbeit« und »Faire Arbeitsbedingungen« stehen dabei ganz oben auf seiner Liste.

Trading Card Games und Onlineshop

»TCG« – Trading Card Games sind für ihn kein Fremdwort – auch die Welt der Spiele entwickelt sich schließlich weiter. Yu-Gi-Oh!, Magic: The Gathering und andere Kartenspiele werden regelmäßig auf hauseigenen Turnieren gespielt, die von der vierten Generation der Familie organisiert werden.

Und das Internet? Natürlich gibt es den großen Onlineshop und für den Sammelkartenbereich eine eigene Webseite. Aber der »richtige Sammler« lässt sich hier nur informieren und inspirieren. Nach wie vor ist die direkte »Besichtigung« des gewünschten Modells und eine individuelle Fachberatung durch nichts zu ersetzen.

Ebenso wichtig ist auch der Service, das weiß Friedrich Demmler spätestens seit seiner Zeit in New York. Und noch etwas zählt für ihn: die Einkaufsfreundlichkeit der Städte. Sie sei in Mainz in der Vergangenheit »massiv verloren gegangen«. Aber: »Es ändert sich jetzt endlich viel«. So habe die Stadt mit der Umstrukturierung der Langgasse genau das Richtige gemacht. Nur das Lichtkonzept in der Innenstadt müsse noch überarbeitet werden: Gerade in Wintermonaten sollte die Beleuchtung der Geschäfte früher erlaubt werden.

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Testament: Mein Wille geschehe

Es ist kein Hexenwerk, aber es bestehen Fallstricke: Wer ein Testament verfassen will, sollte sich mit der Materie befassen. Die Verbraucherzentrale hilft mit dem umfangreichen und verständlichen „Handbuch Testament“ beim Verfassen des eigenen Testaments.

„Wir müssten es endlich in Angriff nehmen!“ Warum ein Testament hilfreich ist, wissen die meisten. Insbesondere diejenigen, die dank eines solchen Dokuments den Nachlass ihrer Eltern geordnet regeln konnten, tragen den Vorsatz mit sich herum. Doch die Fragen, die sich selbst beantworten muss, wer ein Testament verfassen möchte, wecken Unsicherheit: Sollen wir als Ehepaar ein gemeinschaftliches Testament machen? Müssen wir unser Hab und Gut unseren Kindern zu gleichen Teilen vererben?
Ein Testament inhaltlich richtig zu gestalten, ist nicht schwer, wenn dabei grundlegende Regeln beachtet werden. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Handbuch Testament“ bietet dafür jede Menge Informationen, Tipps, Musterbeispiele, Hinweise auf Urteile sowie Textbausteine.

Wichtige rechtliche Fragen

Im ersten Teil des Buchs finden die Leser/-innen unterschiedliche Schwerpunktthemen rund um die wichtigsten rechtlichen Fragen. Zunächst wird dargestellt, wer erbt, wenn kein eigener letzter Wille aufgesetzt wird. Außerdem werden die formellen Anforderungen eines Testaments sowie familienrechtliche Anordnungen erläutert, die für Eltern mit minderjährigen Kindern wichtig sind. Im zweiten Teil des Ratgebers finden sich Checklisten, Mustertestamente für verschiedene Lebenssituationen und Textbausteine für einzelne Verfügungen, die auch online zum Downloaden zur Verfügung stehen. Das praxisorientierte Handbuch hilft, die individuellen Wünsche niederzuschreiben – denn sonst bestimmt allein das Gesetz die Erbfolge.

Infos: Der Ratgeber „Handbuch Testament“ hat 224 Seiten, kostet 16,90 Euro und ist unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 0211 / 38 09-555 zu bestellen. Der Ratgeber ist auch im Buchhandel erhältlich.
SoS/Textquellen und Infos Verbraucherzentrale NRW

Siehe auch: Was, wenn die Erbschaft einmal nicht aus einem schönen Einfamilienhaus nebst einem erfreulichem Bankdepot besteht, sondern ein Schuldenberg zu erwarten ist oder man schlicht nicht Erbe des Verstorbenen sein möchte? “Reich oder verschuldet durch Erbschaft?”

 

 




Michael Ebling, SPD, Wohnungsbau

Herr Ebling: Was steht an, in der zweiten Amtszeit?

Michael Ebling (SPD), 2012 erstmals als Mainzer Oberbürgermeister gewählt, schaffte 2019 die Wiederwahl in der Stichwahl gegen den parteilosen Nino Haase. Zwei Themen aus seinem Wahlkampf, die Stadtwache und der Wohnungsbau, erörterten wir im Interview.

Dieser Amtsantritt passt in diese Zeit: Michael Ebling tritt am 18. April 2020 seine zweite Amtszeit als Oberbürgermeister von Mainz an. Ohne Feierlichkeiten. Die ursprünglich dafür vorgesehene Sondersitzung des Stadtrats wurde abgesagt – wie fast alles, in diesen Zeiten.

In «Woche Eins des Corona-Ausnahmezustands» sitzen wir, weit voneinander entfernt, am großen Konferenztisch in der MAINZER-Redaktion. Der alte und neue Oberbürgermeister nutzt ein kleines Zeitfenster, um einen Blick auf seine zweite Amtszeit zu werfen. Denn: Die Zeit wird kommen, in der wir nicht mehr rund um die Uhr mit Corona und der Anpassung unseres Alltagslebens beschäftigt sein werden. Die städtische Verwaltung funktioniert, politische Entscheidungen müssen getroffen werden. Für jetzt und für später.

Herr Ebling, Sie hatten im OB-Wahlkampf 2019 angekündigt, in Mainz eine «Stadtwache» einrichten zu wollen. Warum braucht es das?

Ebling: »Die Stadtwache soll Anlaufstelle für die Bürger/-innen sein, die Arbeit des Zentralen Vollzugs- und Ermittlungsdienstes ZVE sichtbarer machen. Unser gesellschaftliches Leben erfordert Rücksichtnahme und die Einhaltung von Regeln, wir müssen das Schutzbedürfnis der Menschen beachten und – auch der Lebensfreude Grenzen setzen, in dem wir auf die Einhaltung von Regeln drängen. Dazu gehört, dass wir die personelle Stärkung des ZVE fortsetzen.

Die Ordnungskräfte sollen im Stadtbild sichtbar sein und auch als Zivilstreifen kontrollieren. Hinzu kommt der Eigenschutz des ZVE: bei Großveranstaltungen wie dem Marktfrühstück müssen sie zu viert unterwegs sein, die Respektlosigkeit gegenüber Ordnungskräften betrifft auch den ZVE, weshalb wir im Verbund mit anderen Städten in Rheinland-Pfalz eine Gesetzesänderung des Landes erreichen wollen: Auch kommunale Ordnungskräfte sollen mit Bodycams ausgestattet werden dürfen, um sich selbst schützen zu können.«

Im März 2021, also in einem Jahr ist schon die nächste Landtagswahl: Ist es realistisch, dass eine solche Gesetzesänderung noch in dieser Legislaturperiode erfolgt?

»Wir sind guter Dinge – Sie wissen, ich bin ein grundsätzlicher Optimist – aber wir wollen bis zum Ende des Jahres noch erreichen, dass das Polizei- und Ordnungsbehördengesetz des Landes geändert wird, damit wir unsere Ordnungskräfte mit Bodycams ausstatten können.«

Ordnungsdezernentin Matz äußerte sich vor einigen Wochen im MAINZER-Interview zur Anzahl der Mitarbeitenden im ZVE mit dem Satz «Wir kommen zurecht.» Sie sagen nun, die Anzahl der Mitarbeitenden solle weiter erhöht werden?

»Die Ordnungskräfte sollen im Stadtbild präsenter sein, der ZVE ist 24 Stunden am Tag im Einsatz – übrigens sind wir die einzige Kommune in Rheinland-Pfalz, in der das der Fall ist – wir wollen mehr und häufigere Zivilstreifen einsetzen, dann wird es auf Sicht eine weitere Aufstockung, ich denke auf 50 ZVE-Mitarbeitende, geben müssen. Gerade die Zivilstreifen sind erforderlich, damit die Menschen merken, wenn sie sich daneben benehmen, hat das sofort Konsequenzen.«

Wann kommt die Stadtwache, Herr Ebling?

»Wir haben zwei Standorte in der Innenstadt ins Auge gefasst – die wir aber noch nicht verraten – bis Ende des Jahres wird es eine Entscheidung geben. Aber: die derzeitigen Umstände können dazu führen, dass wir solche Entscheidungen hintenanstellen müssen.«

Die Stadtwache
Michael Ebling hatte im OB-Wahlkampf 2019 gegenüber dem MAINZER kundgetan, eine »Stadtwache« in der Innenstadt einrichten zu wollen, um den Zentralen Vollzugs- und Ermittlungsdienst ZVE sichtbarer zu machen. Der ZVE, dem Standes- Rechts- und Ordnungsamt zugeordnet, hat viele Aufgaben: er geht Beschwerden über Lärm nach, kontrolliert freilaufende Hunde, verhängt Verwarnungsgelder gegen Passanten, die ihren Müll fallen lassen, und kann im Gefahrenfalle die Einweisung in Psychiatrische Einrichtungen veranlassen. Wiesbaden hat seit April 2018 eine »Innenstadt­wache der Stadtpolizei«, die in der Mauritiusgalerie 24 Stunden täglich an sieben Tagen in der Woche besetzt ist und als ein ständiger Anlaufpunkt für alle Sicherheitsfragen in Wiesbaden gilt.

Wohnungsbau

Wohnen – es war ihr großes Thema im Wahlkampf 2019. Bis 2025 werden in Mainz 5.500 neue Wohnungen gebaut, davon sind 950 Wohnungen sozial gefördert. Reicht das, damit Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen in Mainz ihre Miete bezahlen können?

»Ich möchte hier einen Blick zurück werfen. Der sozial geförderte Wohnungsbau lag Anfangs der 2000er Jahre am Boden, wir hatten hier null sozial geförderten Wohnungsbau – immerhin haben wir nun die Trendwende eingeleitet. Sozialen Wohnungsbau können wir nur dort durchsetzen, wo wir über städtebauliche Verträge mitentscheiden können, so wie im Heilig Kreuz-Viertel. Bei privaten Bauvorhaben haben wir keine Möglichkeit, 25 % sozial geförderten Wohnungsbau durchzusetzen – aber es gibt Bauträger, wie am Hildegardis-Krankenhaus, die von sich aus der 25 %-Regelung zustimmen.«

Apropos 25 % Regelung: warum setzen Sie, bzw. der Stadtrat nicht die Quote höher? Sie könnten in diesen Baugebieten doch auch 35% oder 45 % sozial geförderten Wohnungsbau durchsetzen?

»Wir denken beim Bauen auch daran, dass in zehn, zwanzig Jahren das, was heute gebaut wird von den Menschen noch akzeptiert wird und wir haben aus der Vergangenheit gelernt, dass es Sinn macht, Wohngebiete zu durchmischen. Niemand würde heute mehr ein Wohnquartier mit überwiegend Sozialwohnungen umsetzten wollen.«

Sie hatten, um langfristig mehr Wohnraum schaffen zu können in Mainz, vorgeschlagen, einen neuen Stadtteil zu bauen. Ist das angesichts des Klimawandels überhaupt noch zu vertreten?

»Das Rhein-Main-Gebiet, dazu gehört auch Mainz, ist eines der prosperierenden Gebiete in Europa. Das können wir nicht aufhalten, aber wir können darauf eine regionale Antwort liefern. Wir haben die Zusammenarbeit in Rheinhessen intensiviert, sind Mitglied in der FrankfurtRheinMain GmbH – alles mit dem Ziel, das Wachstum der Region gemeinsam zu planen – und nachhaltig. Fridays for Future war ein Weckruf, wir müssen in unserer Entwicklung die klimatischen Folgen mitdenken und entsprechend handeln. Aber das müssen wir mit wirtschaftlichem Erfolg und mit sozialer Gerechtigkeit verbinden.

Außerdem wird nicht nur Mainz wachsen müssen, auch die Umlandgemeinden und dabei wird der dörfliche Charakter in Frage gestellt werden, auch in den Umlandgemeinden wird es Geschosswohnungsbau geben müssen, um den Menschen Wohnraum anbieten zu können.«

Sie wollen die Gemeinderäte in den rheinhessischen Gemeinden davon überzeugen, Baugebiete auszuweisen, in denen nicht nur Einfamilienhäuser stehen sollen?

»Wir setzen auf die Kraft der Überzeugung bei denjenigen, die einsehen, dass es auf Dauer nicht anders gehen wird. Wir sehen ja im Bereich Verkehr und Mobilität, da bewegt sich einiges, es wird mehr miteinander geplant, die umliegenden Gemeinden wollen an den städtischen ÖPNV angeschlossen werden und ÖPNV-Anbindungen sind ein Wachstumsmotor für die Wohnraumentwicklung. Die Bevölkerung in den Umlandgemeinden wird zunehmen, also braucht es dort mehr Wohnraum – auch Geschosswohnungsbau.«

Wo ist nun in Mainz eine Fläche, auf der künftiger Wohnungsbau möglich wäre – unter Berücksichtigung der Frischluftschneisen sowie anderer Naturschutz- und Umweltauflagen?

»Nach dem klassischen Fünffinger-Prinzip, dem Mainzer Stadtentwicklungsprinzip aus den 70er Jahren, das zwischen den fünf Fingern der Bebauung immer Abstände für den Luftaustausch, für die Frischluft-Schneisen vorsieht – und an dem wir auch nicht rütteln werden – liegt immer noch ein Entwicklungs-Potenzial von Hechtsheim in Richtung Ebersheim. Aber neue Entwicklungsgebiete entstehen nicht, weil ich sie ausrufe.

Wir werden in den nächsten Jahren von klugen Menschen, die sich damit auskennen, untersuchen lassen, wo wir in Mainz Potenziale haben für Wohnen und Gewerbe – und hier werden wir klar die regionalen Dimensionen, die Wohnraumschaffung in dem Gemeinden um Mainz herum mit einbeziehen.«

Herr Ebling, das klingt alles sehr durchdacht, sehr langfristig – bezahlbare Wohnungen werden aber jetzt gebraucht. Was sagen Sie Menschen, die z.B. in Ihrer Sprechstunde von Ihnen fordern, dafür zu sorgen, dass sie eine bezahlbare Wohnung bekommen?

»Ich erlebe dabei anrührende und berührende Situationen, denen ich mich auch persönlich nicht entziehen kann, gar nicht entziehen will. Dann muss ich erklären, was wir vorhaben, dass Bauen und Stadtentwicklung langfristige Angelegenheiten sind, auch dass wir gegen Kräfte wie die Wohnungsspekulation angehen müssen – die wir aber nur beeinflussen können, in dem wir über den Marktmechanismus, Erhöhung des Wohnungsangebots, gegensteuern.«

| SoS

 

Oberbürgermeisterwahl: Sicher ist, es wird ein Mann




Schrebergarten

Veggie-Test: Schrebergarten

Als Mensch mit vegetarischer oder veganer Ernährung ist es nicht immer einfach in Restaurants etwas zu Essen zu finden. Viele haben die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt oder sperren sich, während andere diverse Leckerbissen anbieten, wie zum Beispiel im »Schrebergarten«.

Freunde fleischloser Ernährung finden auch in Mainz immer öfter Geschäfte, die sich darauf spezialisiert haben eine schmackhafte vegetarische Küche anzubieten. So auch der kleine Imbiss »Schrebergarten« am Gartenfeldplatz. Hier bekommt der Gast diverse Variationen von »Kumpir« angeboten – große Ofenkartoffeln, die mit verschiedenen Toppings serviert werden.

Wir wählen heute einen Kumpir »Bohnito« und einen »Thassos« (je 7,90 €). Der Kumpir »Bohnito« beinhaltet ein Chili sin Carne und wird mit Minzjoghurt und Nachos serviert, während die Version »Thassos« durch Feta, Tsatsiki und Soja-Gyros eher mediterran anmutet. Beide Kumpir sind geschmacklich grundsätzlich gelungen, auch wenn das Soja-Gyros etwas zu lange angebraten wurde und das Prädikat knusprig bereits überschritt. Dabei gefällt uns die mediterrane Kartoffel durch ihre herzhafte Zusammenstellung besser als die Kombination aus Chili und Minze, aber dies ist bekanntlich reine Geschmackssache. Wer hätte gedacht, dass Ofenkartoffeln so vielseitig sein können?

Lobenswerter Umgang mit Lebensmitteln

Lobenswert ist der Umgang mit oder eher die Vermeidung von Resten: wenn es gegen Ladenschluss geht kann es durchaus passieren, dass die für den Tag berechnete Menge Kumpir aufgebraucht ist und neue Gäste auf die Salate und Suppen ausweichen müssen. Alles in Allem ist das »Schrebergarten« gut geeignet um in gemütlichem, aber auch leicht beengtem Ambiente ein kurzes Mahl zu sich nehmen. Wir sind gespannt, was der Gartenfeldplatz noch für uns parat hält…

| MHO
www.mainzschrebergarten.de

 

Veggie-Test bei »Hans im Glück«




Handy im Müll, Faire Elektrogeräte

Faire Elektrogeräte – gibt es die?

Fair produzierte und gehandelte Kleidung sowie Nahrungsmittel sind längst im Internet und vielen Geschäften erhältlich. Wie aber sieht es hier aus: Faire Elektrogeräte?

Ob Kaffee, Schokolade oder T-Shirts – das Angebot an Lebensmitteln und Kleidung, die unter fairen Bedingungen produziert und gehandelt werden, ist in den letzten Jahren zusehends gewachsen. Darüber hinaus gibt es für diese Konsumgüter immer mehr Siegel und Zertifizierungen. Im Gegensatz dazu sind faire und als solche erkennbare Smartphones, Computer, TV-Monitore und ähnliche Elektrogeräte eher Mangelware. Allerdings las­-sen sich auch bei diesen Produkten ausbeuterische Verhältnisse in Herstellung und Handel finden.

Andere Wege gehen

Doch es gibt in der Elektrobranche inzwischen vereinzelt Unternehmen, die versuchen, einen anderen Weg bei der Fertigung ihrer Geräte zu gehen. Etwa die beiden Smartphone-Hersteller Fairphone und SHIFT.

Die niederländische Firma und das hessische Startup ersetzen, sofern es geht, Konfliktrohstoffe durch alternative Rohstoffe und verwenden Recycling-Materialien. Zudem achten sie in den chinesischen Produktionsfabriken auf faire Arbeitsbedingungen. Fair­phone regelt dies durch enge Zusammenarbeit mit dem Auftragsfertiger, SHIFT hingegen legt die Vorschriften für seine eigene Manufaktur fest. Des Weiteren reduzieren die lange Haltbarkeit und die kostengünstigen sowie eigenen Reparaturmöglichkeiten ihrer Smartphones und die Rücknahme alter Geräte den Elektromüll.

Auch NagerIT setzt auf faire Arbeitsverhältnisse bei der Herstellung seiner Computermäuse und lässt Lötarbeiten und Montage in einer Integrationswerkstatt in Deutschland vornehmen. Die Bauteile der Mäuse werden laut Firmen-Website, »soweit möglich, regional oder aus Ländern mit sehr guten Sozial- und Umweltstandards« bezogen oder sie bestehen aus »möglichst vielen recycelten« Metallen.

Repaircafé in Mainz

Auch wenn diese Unternehmen Möglichkeiten aufzeigen, mit neuen Konzepten den Elektroschrott zu verringern, der jedes Jahr in Deutschland in großen Mengen entsteht, sorgen ein übersteigertes Konsumverhalten mit dem Wunsch, stets das neueste Elektrogerät, insbesondere Smartphone zu besitzen für wachsende Berge an wertvollem Rohstoffmülls. Dazu trägt auch die so genannte geplante Obsoleszenz bei. Hierunter wird der gezielte Einbau von Schwachstellen in Elektrogeräten durch die Hersteller verstanden, die zu einem verkürzten Lebenszyklus der Produkte führen. Meist sind die Geräte so verbaut oder günstig, dass eine Reparatur für Verbraucher nicht lohnenswert erscheint und sie weggeworfen werden.

Doch es geht auch anders: Das Repaircafé in Mainz etwa setzt Elektrogeräte aller Art wieder in Stand und gibt fachliche Anleitung beim Selberreparieren vor Ort, spezielle »Handyläden« beheben kleine Defekte und der Mainzer Umweltladen nimmt kleine Elektrogeräte an, die er zum Recyceln an verschiedene Organisationen weitergibt. Verbraucher, die von vorneherein gebrauchte Elektronik bevorzugen, werden auf Webportalen wie Asgoodasnew.de, Rebuy.de und reset.org fündig.

Aktiv werden und informieren

Konsumenten haben letztendlich zahlreiche Möglichkeiten, mehr über die menschenunwürdige Fertigungen von Elektrogeräten zu erfahren und ihre ausrangierten Geräte nachhaltig zu entsorgen. Aber auch das Einfordern von Informationen über soziale und ökologische Kriterien und intransparente Handels- und Produktionswege direkt beim Hersteller könnte ein Umdenken in der Branche anstoßen.

| KH

www.fairtrade-deutschland.de/produkte-de/gold.html
www.responsiblemining.net
www.tcocertified.de/tco-certified
www.fairloetet.de
www.repaircafemainz.de

Müller Kaffeerösterei: Der Umwelt zuliebe unverpackt kaufen

 




Mainzer Fastnachtsmuseum

Das Mainzer Fastnachtsmuseum

Fastnachtsmuseum: In den Ausstellungsräumen im Proviantmagazin können Besucher ganzjährlich nachvollziehen, wie in Mainz ab 1837 »im Saal un uff de Gass« die organisierte Fastnacht gefeiert wird.

So ganz gehört die Prinzenpaar-Kampagne 2020 noch nicht der Vergangenheit an, denn die »Fünfte Jahreszeit« lebt im Mainzer Fastnachtsmuseum weiter. Hier ist nämlich das ganze Jahr das närrische Treiben »im Saal un uff de Gass« zu bestaunen.

Wie kam nun die Fastnachtshochburg Mainz zu einem Fastnachtsmuseum? Dazu muss man zunächst einmal ein wenig im närrischen Geschichtsbuch blättern. 1837 wurde das Fastnachtstreiben in Mainz in geregelte Bahnen gelenkt und bekam 1838 eine feste Organisation nach Kölner Vorbild. Neben der Mainzer Ranzengarde, der Mainzer Kleppergarde gründete sich der Mainzer Carneval-Verein, der im Jahr 1913 sein 75-jähriges Bestehen feiern konnte. Bei dieser Gelegenheit wurde u.a. auch erstmals die Einrichtung eines Fastnachtsmuseums gefordert.

Über 100 Jahre geriet diese Idee in Vergessenheit, bis im Jahr 1972 der damalige Kulturdezernent Karl Delorme mit seinen Mitstreitern Dr. Ludwig Falck und Gerd Ludwig das Mainzer Fastnachtsarchiv als Vorläufer eines Fastnachtsmuseums ins Leben rief. Es dauerte dann doch wiederum 32 Jahre, bis der Förderverein Mainzer Fastnachtsmuseum e. V. das Mainzer Fastnachtsmuseum mit Archiv im Proviant-Magazin, einem Militärgebäude aus dem Jahr 1865, eröffnen konnte. Dabei erfuhr der Förderverein dankbare Unterstützung durch die Stadt Mainz und die Wohnbau Mainz GmbH.

Das Mainzer Fastnachtsmuseum (Leiterin Beate Rollwage) mit dem angeschlossenen Archiv (Leiter Dr. Michael Kläger) wird überwiegend von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getragen. Über 33.000 Exponate, wie Narrenkappen, Uniformen, Orden, Zugplaketten, Liederhefte, Plakate, närrische Texte aller Art und vieles mehr wurden gesammelt.

Archiv und Museum

All diese Attribute der »Meenzer Fassenacht« werden im Mainzer Fastnachtsarchiv fachgerecht archiviert und dienen als Fundus für die Ausstellungen im Mainzer Fastnachtsmuseum. Aber nicht nur das, so greifen Medien gerne für Berichterstattungen auf die Dokumentationen zurück. Die Archivalien dienen auch als Grundlage für wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen der Brauchtumspflege oder sind bei der Abfassung von Jubiläumsschriften und ähnlichen Druckwerken hilfreich.

Dies alles ist nur möglich, wenn die Mainzer Fastnachtsvereine und Korporationen auch zukünftig nach Abschluss der jeweiligen Kampagne ihre »närrischen Erzeugnisse« dem Förderverein Mainzer Fastnachtsmuseum e.V. zur Verfügung stellen. Sie präsentieren sich damit auch den zahlreichen auswärtigen und Mainzer Besuchern des Museums. Dieses hat inzwischen annähernd 100.000 Gäste zu verzeichnen.

Die »Lieferungen« närrischer Utensilien nehmen das Mainzer Fastnachtsmuseum (Tel. 06131 14440719) im Proviantmagazin oder die Geschäftsstelle des Förderverein (Tel. 06131 6696950) in der Kaiserstraße 76-78 gerne entgegen.

www.mainzer-fastnachtsmuseum.de

 

Mainzer Fastnachtsmuseum: Närrische Fachliteratur




Wochenmarkt Mainz, Corona

Corona: Kopf hoch!

Der Mainzer Wochenmarkt als ein Stück »Normalität«; Baulärm als Musik in den Ohren; DER MAINZER als »Corona-Notausgabe«.

In Woche Eins des Corona-Ausnahmezustands ist Einkaufen auf dem Mainzer Wochenmarkt Labsal für die Seele. Einen kurzen Moment eintauchen in einen »Normalzustand«. Dieser wird spätestens beim Anblick der langen Schlangen vor den Ständen (auch hier ist Abstand zueinander angesagt) als nicht ganz so normal erkannt. Dass keine Waren mehr angefasst werden dürfen, versteht sich von selbst. Leider nicht für alle. Manche brauchen es schwarz auf gelb, als verbale Ansage noch dazu – und kapieren es dennoch nicht. Wie sagte eine Marktbeschickerin so schön: »Mit einem Mundschutz einkaufen gehen, aber alles andatschen – wo bleibt da der gesunde Menschenverstand?«

In diesen Zeiten fallen Pressemitteilungen, in denen Verkehrsbehinderungen angekündigt werden, auf: positiv! Da wird ein Baukran aufgebaut oder es werden Tiefbauarbeiten durchgeführt, um Leitungen zu verlegen – Baulärm, der wie Musik in den Ohren klingt und zeigt, hier können Menschen arbeiten, als tobte um uns herum nicht die Corona-Unübersichtlichkeit oder -Ignoranz.

»Anzeigen sind unsere Geschäftsbasis. Wenn Einzelhändler und Restaurants schließen, Veranstaltungen abgesagt werden, kommen leider keine Anzeigen mehr«, sagt Werner Horn, der MAINZER-Herausgeber. »Stornierungen haben wir zuhauf, was nachvollziehbar ist. Zum ersten Mal seit 30 Jahren erscheint im MAINZER kein Restauranttest, weil Sie, liebe Leserin, lieber Leser zurzeit nicht aufsuchen können, was wir getestet haben.«

Notausgabe

Aber sie erscheint die MAINZER-April 2020-Ausgabe. Wenn auch als abgespeckte »Corona-Notausgabe«. Werner Horn hofft, dass unter den Mainzern ein neuer Zusammenhalt entsteht, ein neues Bewusstsein: »Was nutzt der Sportwagen in der Garage, wenn man krank im Bett liegt?«
Umsätze gingen überall zurück, Unternehmen, Beschäftigte und Freiberufler würden in die Existenznot getrieben. »Kein Gast wird im September drei Gläser Wein mehr trinken, um den fehlenden Umsatz aus dem März und April auszugleichen«, ist er sicher und leider werde keine Firma im Hebst drei Anzeigen mehr aufgeben, um den Umsatz aus dem Frühjahr auszugleichen.

»Das heißt, nicht nur wir werden mit einem großen Minus umgehen müssen.« Es sei damit zu rechnen, dass einige Firmen die Krise nicht überstehen könnten: »Auch wir wissen nicht, wie es weitergeht. Derzeit kreisen unsere Gedanken um die Frage, WIE wir weitermachen und darum, welche Unterstützung wir unseren Anzeigenkunden anbieten können, damit deren Geschäft weiterläuft.« Ideen und Konzepte gebe es einige, die nun zu konkretisieren seien. »Auf jeden Fall«, meint der MAINZER-Herausgeber auch an die Adresse der MAINZER-Lesenden, »bleiben wir in Kontakt mit Ihnen.«

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Der Corona-Virus hat uns fest im Griff




Buch Biografie Thomas Tuchel

Thomas Tuchel: Aus Mainz in die große Fußballwelt

Die Wurzeln der Trainerkariere von Thomas Tuchel liegen in Mainz. Nun liegt eine Biografie über den Ex-05-Trainer vor.

Sechs Jahre lang hat der aktuelle Trainer von Paris Saint-Germain bei Mainz 05 die Entwicklung vom Nachwuchstrainer zum international gefragten Starcoach durchlaufen. Vor allem auf der Grundlage dieser Zeit haben die beiden Fußballjournalisten Tobias Schächter und Daniel Meuren im Verlag «Die Werkstatt» ein Buch über den Trainer geschrieben, das ganz schlicht den Titel «Thomas Tuchel» trägt.

Der für die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätige Meuren und Schächter, lange Mainz-05-Berichterstatter der Süddeutschen Zeitung, zeichnen dank intensiver eigener Beobachtungen und durch Gespräche mit Tuchel-Wegbegleitern wie Christian Heidel, Roman Weidenfeller oder Julian Nagelsmann ein dichtes Bild eines genialen Fußballtrainers, dem alleine die komplexe Persönlichkeit im Weg stehen könnte auf dem Weg zu ganz großen Erfolgen.

Infos: Daniel Meuren und Tobias Schächter: Tuchel. Verlag Die Werkstatt, Berlin, 2020, 192 Seiten, 19,90 Euro.

Bücher ausleihen

Falls Ihnen der Lesestoff ausgeht: Zwei Mainzer Büchereien verleihen über Onlineportale.

Die Bücherei am Dom bietet an, Lesestoff über das Onleiheportal libelle-e.de auszuleihen. In der Bücherei registrierte Leser/-innen sind dazu unabhängig von jeglichen Öffnungszeiten freigeschaltet. Wer (als registrierte/-r Leser/-in) das Onleiheangebot noch nicht genutzt hat, erhält per E-Mail (buecherei-am-dom@bistum-mainz.de) Infos, wie es funktioniert.

Die Öffentliche Bücherei Mainz –Anna Seghers – bietet über die Onleihe Rheinland-Pfalz digitale Medien wie eBooks und Hörbücher, Zeitschriften, Zeitungen und eLearning-Angebote zum Ausleihen an. Außerdem «filmfriend», das Streaming-Portal für mehr als 2.000 Filme sowie «freegal», das Musik-Streaming-Portal mit über 15 Millionen Songs und Musikvideos.

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Voraussetzung für die Online-Ausleihe der Anna Seghers-Bücherei
ist ein Biblio­theksausweis, der hier beantragt werden kann:
oeffentliche.buecherei@stadt.mainz.de ·  www.bibliothek.mainz.de

 

Es muss ja nicht immer Amazon sein




verpackungsfrei

Verpackungsfrei: Einmal ohne, bitte

Verpackungsfrei einkaufen ist ein Trend, der hilft Abfall zu vermeiden. Bei manchen Produkten ist das ganz einfach, bei anderen gehört einiges an Geschick dazu. Ein MAINZER-Überblick.

Immer mehr Menschen gewöhnen sich daran zum Einkaufen Taschen, Körbe, Rucksäcke, Beutel und andere Behältnisse mitzunehmen. In den Supermärkten sind Obst und Gemüse nur noch selten in Plastikfolien eingepackt. Die Frage des Verkaufspersonals, »darf es eine Tüte sein«, gehört zum Kundenservice von gestern, zumal dieser »Service« meist in Rechnung gestellt wird.

Manchen Menschen reicht es aber nicht, »nur« auf die Einkaufstüten zu verzichten. Sie versuchen, möglichst alles verpackungsfrei einzukaufen, was zu einer organisatorischen und logistischen Herausforderung werden kann. Sind genügend leere Gläser und Dosen für den nächsten Einkauf vorhanden? Schließen die Deckel noch richtig? Abgesehen davon sind auch nicht alle Verkäufer/-innen begeistert, wenn die Kundschaft mit eigenen Behältnissen ankommt. In der Regel ist der Aufwand für das Verkaufspersonal größer, denn sie müssen Hygienevorschriften beachten. Ein dickes Fell ist auch nicht schlecht für diejenigen, die beim Metzger wünschen, das Rinderhackfleisch doch bitte in die mitgebrachte Dose zu packen – was die umstehenden Kunden/-innen durchaus zu mindestens ironischen Sprüchen animieren kann.

Umfangreiches Angebot

Biowaren unverpackt: von Müsli bis Schokolade, von Nudeln bis Hülsenfrüchte, von Salz bis Kräuter, von Kaffee (zum Selbermahlen) bis Tee, von Ölen bis Essigen, von Wasch- bis Reinigungsmittel, von Seifen für Hände, Haare, Körper und Wäsche bis Bürsten für Zähne, Hände und Gemüse, von Körperlotion bis Toilettenpapier füllen Sie selbst in mitgebrachte Gebinde im »unverpackt Mainz« (www.unverpackt-mainz.de).

Essige & Öle, Edelbrände, Grappa, Whisky, Rum sowie fruchtige und sahnige Liköre werden auch in der »Destille« abgefüllt.

Passt das Gebinde?

Obst und Gemüse gibt es verpackungsfrei zu kaufen: auf Wochen- und Stadtteilmärkten, in Hofläden, weitestgehend auch an den Frischethken in Supermärkten.

Brot und Brötchen: in (fast) jeder Bäckerei mit Verkaufspersonal werden Brot und Brötchen über die Theke gereicht und in mitgebrachte Brot-Beutel verpackt. Komplizierter wird es bei klebrigen und fettigen »Stückchen« oder Kuchen, eine entsprechend große Dose ist nötig. Käse: wer keinen abgepackten Käse aus dem Kühlregal möchte, kann sich an der Frischetheke bedienen – und dort den fein säuberlich in dünne Plastikfolien eingewickelten und mit (festklebenden) Preisschildern versehenen Käse kaufen. Wer mit eigener Dose oder Glas nach unverpacktem Käse fragt, erlebt Unterschiedliches.

Alnatura: Grundsätzlich wird Käse auch ohne Plastikfolie verkauft – aber leider, leider dann doch nicht immer. Es hängt schlicht von den Menschen ab, die Brot- und Käsetheke gleichzeitig bedienen müssen. Manche sind willig. Andere nicht. Wenn er oder sie mag, funktioniert es so: der Käse wird abgeschnitten, auf einem Blatt Papier auf der Waage gewogen, das mitgebrachte Behältnis auf einem speziellen Tablett über die Theke gereicht und der Käse darin verstaut. Das Preisschild können Sie auf die Dose kleben oder in der Hand zur Kasse tragen.

Denn‘s: Grundsätzlich ja – es kann aber ein Weilchen dauern. Die Mitarbeitenden müssen viele Arbeiten erledigen und warten nicht an der Käsetheke auf Kundschaft. Wer an die Käsetheke gerufen wird, streift sich Einmalhandschuhe über, schneidet den Käse ab, legt ihn auf einem Stück Papier auf die Waage und verstaut den Käse anschließend in der mitgebrachten Dose. Wohin Sie das Preisschild kleben, ist Ihre Sache.

Freiwilliges Angebot

Susanne Umbach von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erklärt, es obliege den Lebensmittelunternehmen, wie sie die Abgabe unverpackter Frischwaren handhaben. Es sei ihnen freigestellt, ob sie dies anbieten. Auf jeden Fall müssten sie ihren Sorgfaltspflichten nachkommen, auf saubere Arbeitsflächen und Werkzeuge, sowie die Körperhygiene der Mitarbeitenden achten, diese entsprechend schulen. Bei der Abgabe von Lebensmitteln in mitgebrachte Gebinde hätten sich, so die Verbraucherschützerin, folgende Praktiken bewährt: Auf die Theke, die als Grenze zwischen Personal und Kundschaft zu sehen ist, werde ein Tablett gestellt, auf dem die Behältnisse deponiert werden, um den direkten Kontakt zwischen Behältnis und Arbeitsfläche zu vermeiden. Die Ware kann zum Wiegen auf einem Papier »zwischengelagert« und mit einer Zange dann in das Behältnis gegeben werden.

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www.verbraucherzentrale-rlp.de/plastikfrei – Hinweise: Schraubenund Nägel, Oliven und Pesto – verpackungsfrei?
Wo? Das lesen Sie in der nächsten MAINZER-Ausgabe. Aufgrund des Corona-Virus ist die Abgabe von verpackungsfreien Frischwaren derzeit eingeschränkt.

 

Destille: Leckeres – auch unverpackt!




Zornheimer Berg

Zornheimer Berg: Die schönste Weinsicht

Der Aussichtspunkt am Zornheimer Berg erhielt bei der Online-Wahl zur »Schönsten Weinsicht« in Rheinhessen die meisten Stimmen.

Zum dritten Mal haben das Deutsche Weininstitut und die regionalen Gebietsweinwerbungen gemeinsam die Wahl der »Schönsten Weinsicht« in allen Weinanbaugebieten durchgeführt. In Rheinhessen konnten die Teilnehmenden ihre Favoriten online bis zum 15. März wählen. Drei Tage später wurde der Gewinner bekannt gegeben.

In der Vorauswahl wurden nicht nur die schöne Aussicht berücksichtigt sondern auch Rad- und Wanderwege, Picknickplätze und das Naturerlebnis abseits von Straßen. In Rheinhessen standen fünf Kandi­daten zur Wahl:

  • am Ruhkreuz in Zornheim an der Hiwweltour Zornheimer Berg
  • der Tisch des Weines bei Appenheim an der Hiwweltour Bismarckturm
  • der Pavillon Stadecken Elsheim an der Hiwweltour Stadecker Warte
  • die Weinrast Mölsheim am Zellertalwanderweg
  • der Vendersheimer Weinbergsturm.

In den 13 Weinanbaugebieten haben aus insgesamt 48 Vorschlägen über 10.500 Teilnehmende online ihre Favoriten gewählt. In Rheinhessen hat sich der Aussichtpunkt am Ruhkreuz an der Hiwweltour Zornheimer Berg durchgesetzt. Wie die beiden Vorgänger, die »Schönsten Weinsichten« auf dem Brudersberg bei Nierstein (2012) und an der Winzeralm auf der Hiwweltour Heideblick (2016), erfährt der Platz am Zornheimer Berg damit eine Würdigung des Gesamtpakets aus landschaftlichem Höhepunkt, schönem Wanderweg und Rastplatz.

Die neue Schönste Weinsicht 2020 wird mit einer drei Meter hohen Stele des Mainzer Künstlers Ulrich Schreiber gut sichtbar gekennzeichnet und im Verlauf des Jahres offiziell eingeweiht.

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Rheinhessische Toscana: Farbenfrohes Wandern




Kinderladen Onlineshop

WIRTH »Der Kinderladen«: Onlineshop

Egal zu welcher Uhrzeit, WIRTH »Der Kinderladen« bedient seine Kunden auch dann, wenn mal »zu ist«. Natürlich freuen sich die 50 MitarbeiterInnen sehr über ein Life-Gespräch mit Ihnen, aber Online – das darf es auch sein.

Mit dem neuen Online-Shop bietet WIRTH ab sofort, neben dem bereits laufenden »Click & Reserve«, die Möglichkeit
direkt in das aktuell vorrätige Sortiment hinein zu schauen und zu bestellen. Friedrich Demmler,

Geschäftsführer von WIRTH: »Bei über 35.000 Spiel & Freizeitartikeln im Ladenlokal ist die Online-Bereitstellung dieses umfangreichen Programms eine besondere Herausforderung, weshalb wir zunächst das große Spielwarenprogramm unseres Hauses zum Versand anbieten.«

DER MAINZER meint: Es ist wichtig, zur Hebung der Qualität rund ums Thema »Spiel und Freizeit«, solch ein Geschäft weiter zu stützen. In Mainz kann man sich glücklich wähnen, dass es dieses Haus für Kinder, Jugend und Erwachsene nicht nur »Life«, sondern jetzt auch Online gibt.

Viel Spaß beim Stöbern!
www.shop.wirth-mainz.deKinderladen Wirth Logo

Kinderladen Wirth
Schillerstr.46-48 + Gr. Bleiche 4
Tel. 275539 0
info@wirth-mainz.de
www.wirth-mainz.de

 

WIRTH »Der Kinderladen«: Click & Reserve




Akzente Onlineshop

Akzente: Dekozeit & Onlineshop

Der Frühling ist da, die Osterfeiertage rücken näher! Machen wir es uns zuhause schön – gerade jetzt! Für Ostern und Frühling hat Akzente, wie jedes Jahr, eine Auswahl an besonderen Wohnaccessoires und Deko­artikeln im Angebot. Dazu exklusive Feinkost verschiedener, namhafter Anbieter. Lassen Sie sich inspirieren! Akzente bietet Ihnen an, Ihre Lieblingsprodukte, die Sie im Schaufenster entdeckt haben, persönlich zu liefern oder zu versenden.

Die Rahmenbedingungen machen es er­forderlich – ab 01. April 2020 können Sie auch durch unseren Onlineshop bummeln und bestellen. www.akzente-shopping.de

Oppenheimer Str. 6
55268 Nieder-Olm
Tel. 06136 9090582
www.akzente-home.de

akzente-logo

Akzente: Individueller Style für Wohnen und Leben




Schué

Schué: Wir sind auch jetzt für Sie da!

Auch in Corona-Zeiten geben Leuchtmittel in Lampen den Geist auf und Batterien in Elektrogeräten haben fertig. Und dann? Einfach bei der Firma Schué in der Mainzer Altstadt anrufen oder über »Instagram Direct Message« auf der Schué-Webseite bestellen und das Gewünschte wird Ihnen nach Hause gebracht.

Allerdings funktioniert der Service nur im Bereich der Mainzer Innenstadt.

Auch Ware aus der Schué-Galerie wie Seife, Handcreme, Shampoo, Duschgel (alles Natur­produkte) können Sie hier für die Hauslieferung bestellen (Telefon 06131 223555).

SCHUÉ
Sanitär – Heizung – Elektrik
Theodor Schué
Kirschgarten 26-30
55116 Mainz
Telefon: 06131-223555
Telefax: 06131-221397
theodor@schue-mainz.de
www.schue-mainz.de

Schué: Badplanung bis ins Detail




Riechardt Fleischwurst pokale

Metzgerei Riechardt: Ausgezeichnete Fleischwurst

Sie gehört zu Mainz wie Weck und Woi, die Worscht. Genauer die Fleischwurst. Die Riechardt-Fleischwurst wird aus magerem Fleisch mit besonders wenig Fett, nach einer traditionell bewährten Rezeptur hergestellt und mild über Buchenholz geräuchert.

Sie ist unter den Besten die ausgezeichnete – im Wortsinne. Jährlich wird in Deutschland ein offener Wettbewerb um die beste Fleischwurst ausgetragen. Zum 18. Mal in Folge wurde dabei die Riechardt-Fleischwurst mit Gold ausgezeichnet.

DER MAINZER beglückwünscht die Familie Riechardt und das ganze Team.

Metzgerei Riechardt Logo

Metzgerei Erwin Riechardt
Klarastraße 18
55116 Mainz
Tel: 06131 – 223298
Fax: 06131 – 224423
www.riechardt.de
E-Mail: info@riechardt.de

 

Metzgerei Riechardt: Saumagen




Corona

Der Corona-Virus hat uns fest im Griff

Unser ganzes Leben steht Kopf. Freizeit, die plötzlich »anders» ausgefüllt werden muss, Kontakte mit Menschen auf ein Minimum runter gefahren. Aber das Leben geht weiter.

Was im Einzelnen durch den Corona Virus alles durcheinandergewirbelt wird, ist kaum noch darzustellen. Viel Verunsicherung herrscht allenthalben. Die Verbraucherzentrale hat eine Webseite zusammengestellt, auf der Schutzmaßnahmen, Tipps und Verbraucherrechte aufgelistet sind. Unter anderem geht es auch um Reisepläne. Für die meisten besonders bitter: In den Osterferien ist Reisen nicht angesagt und für die Sommerferien trauen sich die Wenigsten Pläne zu schmieden. Deutschland hat seine Grenzen für nicht notwendige Reisen geschlossen, in vielen Ländern gelten Einreiseverbote und auch im Inland gibt es Reisebeschränkungen.

Was wird aus der für die Osterferien gebuchten Ferienwohnung oder Pauschalreise in den Süden? Kann ich stornieren oder umbuchen? Erhalte ich eine Erstattung? Welche Rechte gelten, wenn die Reisen abgebrochen werden. Auch dazu informiert die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: Montags von 9 bis 13 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr in einer Telefonhotline unter (06131) 28 48 969. Oder rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche: www.verbraucherzentrale-rlp.de/corona

Fahrplanänderung

Die Mainzer Mobilität hat ihren Fahrplan angepasst und reagiert damit auf die zu erwartende deutlich geringere Nachfrage infolge der kompletten oder teilweisen Schließung vieler Geschäfte und Freizeiteinrichtungen. Aufgrund der dynamischen Lage kann es darüber hinaus in den nächsten Tagen und Wochen zu weiteren Anpassungen im Fahrplan kommen, über die die Mainzer Mobilität in ihren Medien laufend informieren wird. Die geänderten Fahrplantabellen finden Sie im Internet unter www.mainzer-mobilitaet.de/corona

Online geht – noch

So lange die Mitarbeitenden der Lieferdienste gesund bleiben, funktioniert auch der Online-Handel. Keine Sport- und Kulturveranstaltungen, kaum noch zwischenmenschliche Kontakte: was bleibt? WWW! Dabei lässt sich sogar für die Kultur etwas tun. Der »gutenberg-shop.de» steht mit 1000 exquisiten Geschenkideen rund um die Uhr und telefonisch (06131-90 60 110) Di-Fr, 9-13 Uhr zur Verfügung; zu allen Zeiten per Email unter info@gutenberg-shop.de.
Die Ladengeschäfte im Museum und am Markt bleiben zunächst bis zum 19. April 2020 geschlossen.

IHK erweitert Information­sangebot

Darf ich mein Geschäft noch öffnen? Wie kann ich die Liquidität meines Unternehmens sichern? Erhalte ich Kurzarbeitergeld? In welche Länder gibt es Exportverbote? Die Betriebe stehen durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus vor Umsatzausfällen, Lieferverzögerungen oder müssen besondere Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge für ihre Belegschaft treffen.

Die Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen bietet den Unternehmen ein ausgeweitetes Beratungsangebot: Hinweise zu Fördermitteln und Überbrückungshilfen, Links und IHK-Ansprechpartner für Rechts- Finanzierungs- und Exportfragen, ein Notfall-Handbuch für Unternehmen und vieles mehr.

Infos: www.rheinhessen.ihk24. de/corona, IHK-Hotline 06131 262-1000.

Langweilig? Nö!

Eine Frage, die sich tagtäglich neu stellt: was machen wir mit der freien Zeit? Keine Sport- und Weiterbildungskurse, kein Theater und Kino, Konzerte abgesagt, die Kneipen abends zu. Was geht? Radfahren, Joggen und Spazierengehen – so lange es keine Ausgangssperre gibt, geht das gut. Yoga-Übungen ohne Anleitung in der Wohnung probieren, das antrainierte Gymnastik-Programm durchziehen, die angehäuften Bücherstapel weg lesen, die Wohnung mal so richtig putzen, ausmisten, was schon lange auf der Todo-Lite steht, in den Mediatheken (oder auf Video) endlich mal das anschauen, was schon immer angeschaut werden sollte … Mal sehen, was uns noch so einfällt in den kommenden Wochen.

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essen to go

Essen to go & Lieferdienste in der Corona-Krise

Essen to go: Die Gastronomie hat es sehr schwer in diesen Tagen. Um weiterhin zu bestehen, bieten viele Restaurants nun die Speisen zum Abholen oder per Lieferdienst an.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich bei uns melden, um die Liste mit zusätzlichen Gastronomie-Betrieben zu erweitern: briefkasten@dermainzer.net, Stichwort: Essen to go

Zum Abholen

  • Red Chilli (www.redchilli-thai.de)
  • Madoro, Neustadt  (www.madoro.de)
  • Sandhof, Hedesheim, www.dirk-maus.de.
  • Asia Wok, Forsterstr. 21
  • An o Ban, Wallaustraße 4, 12- 18 Uhr
  • Hahnenhof, Wallaustraße 18, Do-Mo ab 11:30 Uhr Abholung oder per Lieferando
  • Nonno Luigi Pasta, Markt 1, frische Pasta von 12-18 Uhr
  • Café Blumen, Große Bleiche 60-62, Suppen und Focaccias
  • Steins Traube, Poststraße 4
  • Pizzeria Kiara, Welschnonnengasse 1, Gerichte zum Mitnehmen
  • Madoro, Leibnizstraße 34, 12-21 Uhr
  • hygge, Rhabanusstraße 13, 11:30-14:30 Uhr
  • Teilchen & Beschleuniger Mainz, Gartenfeldstr. 22, Mi-Fr 15-22 Uhr und Sa-So 10-22 Uhr

Als Lieferdienst

  • Hahnenhof, Wallau­str. 18, Mainz/Neustadt (www.hahnenhof-mainz.de)
  • Olympia in Gonsenheim (www.olympia-mainz.de)
  • Mediterraneo in HaMü (www.mediterraneo-mainz.de)
  • Dicke Lilli, gutes Kind & Marlene, freitags  Lieferdienst  (in Mainz)
  • Bobbys Restaurant, Bretzenheim, Lieferungen 18- 20 Uhr (ab 20 Euro)
  • Weinhaus und Restaurant Templer, Holzstraße 10, Mo-So 17- 22 Uhr Lieferservice (ab 15 Euro)
  • Buddas Sushi, Bestellungen per App, Online, Telefon, Lieferando
  • Coffee Bay Mainz & Kraut und Rüben, Schillerstraße 24, Salate und Bagel über Shop 
  • Der Grosse Gatsby, Drususstraße 1, Lieferservice für Cocktails
  • An o Ban, Wallaustraße 4, 18-20 Uhr
  • Pankratiushof, Lindenplatz 6, ab 12 Uhr Take-away-Lunch, Lieferservice und Hofladen regulär geöffnet
  • Annabatterie, Gartenfeldplatz, Kuchenlieferdienst Di-Fr  10-14 Uhr
  • N’Eis, Lieferdienst „N’Eis Drive“-Bestellung, Lieferungen Mi-Sa
  • Restaurant jedermann’s, Marienborner Bergweg 33, 11.30-14.30 Uhr und 16.30-20.00 Uhr (auch zum Abholen)
  • Anything but coffee, Boppstraße 7, Kuchenlieferung 
  • Mainz liefert: Mexico Lindo, Don Baguette, Indian Palace, Indian Tandoori, Kellys Fresh Kitchen,
    Red Chilli, Saray Grill & Döner, UDP Mainz (Stand: 27. März), Lieferdienst 17 -21 Uhr

Onlineshops

Die Stadt Mainz hat auf ihrer Website weitere Lieferdienste sowie Onlineshops des Mainzer Einzelhandels zusammengestellt.

 

 

 

 

 




E-Bike »COBOC«

Die Radgeber: Rekord – E-Bike, Tiefer Einstieg, 17,5 kg

Mit dem SEVEN Kallio Comfort schlägt unsere Leichtbaumarke »COBOC« ein neues Kapitel auf. Wie schon das rekordverdächtige 10,8 kg leichte eCycle einer bis dato schweren Radgattung Dynamik und Leichtigkeit einhauchte, so konsequent setzt das SEVEN Kallio diese Philosophie fort und dabei neue Maßstäbe.

Ein vollausgestatteter Tiefeinsteiger mit Gepäckträger, Federgabel & Licht von nur 17,5 kg, der alle Bedürfnisse des täglichen Einsatzes bedient, gleichermaßen Damen und Herren 28pricht, und nicht schwerer als ein Trekkingbike ohne E-Antrieb ist, dass ist sensationell!

Jetzt probeheben (und gerne auch fahren) bei »die Radgeber« am Karmeliterplatz, Christofsstraße 5 in Mainz.

radgeber-logo

 

Die Radgeber
Christofsstraße 5
55116 Mainz
Tel. 06131 372444
www.die-radgeber.de

 

 




Rosa gebratene Lammnuss

Rosa gebratene Lammnuss

auf Polenta und Zuckerschoten

Gemüsefond, Milch, Butter und Salz  zum Kochen bringen und Maisgrieß hineinrühren, bei schwacher Hitze 10 min quellen lassen. Geriebenen Parmesan zugeben und glattrühren. Lammnüsse mit Salz und Pfeffer würzen, in der Pfanne anbraten und dann für 12 min bei 140 Grad im Ofen garen. Essig, Rotwein, Zucker und Rosmarin aufkochen und auf ein Drittel einreduzieren. Den Fleischsaft der Lammnüsse zugeben.
Die Zuckerschoten blanchieren und in Butter und etwas Zucker anschwenken.

Anrichten: Polenta auf den Tellern  anrichten, und das aufgeschnittene Lamm darauf verteilen. Mit Zuckerschoten umlegen und mit Soße garnieren.

Guten Appetit wünscht Markus Hebestreit von mundart!

 

Zutaten

800 g Lammnuss (3 Stück)
350 ml Gemüsefond
250 ml Milch
20 g Butter
50 g Polenta
50 g Parmesan
Salz
150 g Zuckerschoten
20 g Butter
50 ml Balsamicoessig
100 ml Rotwein
15 g Zucker
Rosmarinzweig