Das Durcheinander von Fußgänger/-innen und Radfahrer/-innen auf der engen Rampe an der Alicenstraße ist oft beängstigend, Abhilfe nicht in Sicht.

Die Breite des Geh- und Radwegs ist durch fünf Bauminseln beengt, einer der Bäume wurde kürzlich auf Hüfthöhe gekürzt. Im oberen Bereich des, in beide Fahrtrichtungen zu befahrenden kombinierten Rad-/Fußweges warten Fußgänger/-innen und Radler/-innen an der Ampel, die Unterführung unter der Saarstraße mündet auf den Weg, bzw. führt von diesem ab. Besonders knifflig ist die Situation im unteren Bereich, kurz vor der Einmündung auf den Bahnhofsvorplatz, wenn das Verkehrszeichen »Fahrradfahrer-Ende« signalisiert, hier müssen Radler/-innen absteigen oder sich in Luft auflösen. An dieser Stelle kreuzen PKW, die auf dem Parkplatz der Deutschen Bahn parken wollen den Weg und hier halten gerne Lieferfahrzeuge, Taxen und Privatfahrzeuge. Zudem queren an dieser Stelle auch noch Straßenbahn-Fahrgäste Fahrbahn und den Bürgersteig.

Im Juni 2016 hatte DER MAINZER über diese Situation berichtet und von Pressesprecher Marc André Glöckner erfahren, die Verkehrsverwaltung sei nicht zuletzt wegen der zunehmenden verkehrlichen Ansprüche entlang der Alicenrampe bemüht, Verbesserungen zu erzielen. Dazu habe die Verwaltung mit der Deutschen Bahn Kontakt aufgenommen, der das Gelände auf der einen Seite des Fuß-/Radweges gehöre und hoffe auf »zeitnahe Fortschritte«.

Zwei Jahre später: Situation unverändert

Auf die neuerliche Nach­frage, schreibt Pressesprecher Glöckner dieses Mal, die Stadt Mainz befinde sich noch im Gespräch mit der Deutschen Bahn, die Eigentümerin des Geländes ist und dabei sei, dieses Areal an einem privaten Projektentwickler zu verkaufen. Gespräche des Projektentwicklers mit Fachämtern der Stadt hätten zwar bereits stattgefunden. Allerdings könne keine Auskunft gegeben werden, um wen es sich hier handelt und was auf dem Gelände zwischen Bahngleisen und Rampe an der Alicenstraße geplant sei. Die Frage, wie die »zunehmenden verkehrlichen Ansprüche« unter einen Hut zu bringen sind, ist weiterhin offen.

| SoS

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