»Da sind wir schon!«. Wieder zu spät, aber trotzdem noch im Dezember. Vielen Dank für die vielen Mails und Anrufe, in denen Sie sich für das Wiedererscheinen des »DER MAINZER« so herzlich bedankt haben.

Wie Sie wissen, ist unsere einzige Finanzierung der Verkauf von Anzeigen. Wir bemühen uns intensiv, aber die Akquisition von Anzeigen wird immer schwieriger.

Wir strengen uns an. Aber wir bitten Sie um Verständnis, dass wir nicht mehr monatlich erscheinen können. Sobald wir sehen, dass die Kosten gedeckt sind, erscheint ein neuer DER MAINZER.

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist momentan eher bescheiden. Unsere Zielgruppe »Einzelhandel« hat mit dem Onlinehandel, der Kaufzurückhaltung der Kunden und der Mainzer Verkehrspolitik zu kämpfen. Mal sehen, ob der Mainzer Einzelhandel aus dieser Negativ-Spirale wieder herauskommt.

Oberbürgermeister Haase hatte seine Aussagen zum boomenden Einzelhandel wieder revidiert, die Lage bleibt für viele bedrohlich. Eine Studie des ifo-Instituts belegt, dass  15 % der Einzelhändler ihre Zukunft fürchten, sie berichten von tiefgreifenden wirtschaftlichen Problemen.

Neben der Umsatzstagnation oder Umsatzrückgängen kommen noch gestiegene Betriebs- und Personalkosten, gestiegener Aufwand für Bürokratie…

Wenn man sich auf die Suche nach den Ursachen der wirtschaftlichen Stagnation begibt, so hört man seit 20 Jahren die stereotype Antwort: Bürokratie. Hat sich etwas in den letzten 20 Jahren geändert? Nichts.

Obwohl der Mitarbeiterstamm der Verwaltung wächst, dauert z.B. eine Baugenehmigung 8 (acht) Jahre. Im Stadtrat wird über den Haushalt und über den Stellenplan diskutiert. Dabei kommt eine neue Frage auf: Die nächste Revolution ist die KI, die künstliche Intelligenz. Die wird alles umkrempeln. Gerade Verwaltungsjobs können durch KI ersetzt werden. *

Vielleicht wird dadurch erreicht, was EX-OB Weyel mir einmal sagte: »Hätten wir nur die Hälfte der Leute in der Verwaltung, ginge alles viel schneller«.

| WHO

* Der Lufthansa-Konzern will bis zum Jahr 2030 rund 4.000 Stellen überwiegend in Deutschland einsparen. Der Fokus des Abbaus liege auf der Verwaltung und nicht auf den „operativen Rollen“, erklärte das Unternehmen. Die Prozesse sollen digitalisiert, automatisiert und gebündelt werden. . Tagesschau, 29.09.2025