Mathias Richling & Leipziger Pfeffermühle

unterhaus: Ausblick, Rückblick, Rundumblick

Die Politprominenz tritt zum Rapport an und die Gäste werden mit dem führerlosen Aufzug in den Keller gefahren – zum Lachen. Im Mainzer Forumtheater unterhaus.

Vom 6. bis zum 10. Februar lässt Mathias Richling (siehe Foto links) als Großmeister der klugen Parodie wieder die erste (oder zweite oder dritte) Riege der deutschen Politprominenz zum Rapport antreten. Und weil die bis dahin sicherlich schon wieder genug Böcke geschossen haben werden, die Richling dann genussvoll sezieren kann, nutzt der sein Programm #2020 auch als eine Art Jahresrückblick. Oder Ausblick. Denn die kommenden Monate werden spannend und Richling nimmt manches Jubiläum zum Anlass, um den Gefeierten persönlich auf die Bühne zu zaubern. So begegnet man nicht nur Populisten und Diktatoren, sondern auch Leonardo da Vinci.

Wer sein Dachstübchen neu möblieren möchte, sollte unbedingt ein Zimmer im Hotel der »Leipziger Pfeffermühle« nehmen (siehe Foto rechts). Das öffnet seine Tore vom 13. bis zum 18. Februar. Zum Inventar der geistigen Nobelherberge gehört auch »Der führerlose Aufzug«, mit dem das Servicepersonal aus Leipzig seine Gäste zum Lachen in den Keller fährt, zum Aufwachen in Unsicherheit wiegt und von ganz oben einen erschreckend-komischen Rundumblick auf die Gegenwart bietet. Hier wird nichts unter den roten Teppich gekehrt und an der Bar gibt’s Gags als Snacks.

| SoS

Textgrundlage und Infos: www.unterhaus-mainz.de