Als »SchUM« werden die drei Rheinstädte Speyer, Worms und Mainz bezeichnet. Und im Mittelalter bedeutende jüdische Gemeinden, deren Gelehrte in Aschkenas eine zentrale Rolle in religiösen und rechtlichen Fragen spielten.

Die Riten und Regeln aus SchUM sind bis heute in der jüdischen Welt bekannt und anerkannt. Das jüdische Leben und die Kultur sind lebendig und haben vielfältige Facetten. Einen Eindruck von dieser Vielfalt gewinnen lässt sich bei den Veranstaltungen im Rahmen der »Jüdischen Kulturtage 2019«.

Vorträge, Musik, Feste sowie Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der Pogromnacht am 9. November stehen auf dem Programm in den drei SchUM-Städten. In Mainz z.B. ein Kammerkonzert am 17.11.19 um 17 Uhr in der Neuen Synagoge. Die Cellistin Lia Chen Perlov und der Pianist Yoko Kuwahara spielen Werke von Mendelssohn Bartholdy, Paul Ben-Haim, Wiesenberg, Kreisler und Bloch. (Einlass ab 16.15 Uhr, Eintritt frei, Spenden erbeten.)

Am 24.11.19 um 17 Uhr spielt Guy Eshed, Soloflötist von Daniel Barenboim, mit jungen Musikern aus Israel ein Programm für Flöte, Streicher und Harfe, zwischen Beethoven, Debussy und jüdischen Komponisten, ebenfalls in der Neuen Synagoge (Veranstalter: Villa Musica, Tickets: 25€/ Ermäßigt: Schüler, Studenten 12,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 6 €).

| SoS

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Frankfurter Hof: Ausflug in die Synagoge

 

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