Im unterhaus beginnt im Oktober eine neue Reihe und manche Künstler/-innen haben viel Mut.

Poesie und Wahnsinn liegen zuweilen dicht beieinander. Doch man muss als Verseschmied keine bewusstseinsverändernden Substanzen einnehmen, um sich selbst aufs Ross des Dichters zu schwingen – oft reicht auch schon ein Besuch im Unterhaus. Am 1. Oktober startet eine neue Reihe, die künftig einmal monatlich stattfindet. Unter dem Motto Poesie und Wahnsinn laden der bekannte Wortakrobat Nektarios Vlachopoulos, Gewinner der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften, und Ken Yamamoto, bekannt als Organisator und Moderator des beliebten Poetry-Slams in Mainz, gemeinsam mit dem Zauberer Christoph Demian ein. Immer mit dabei: ein Überraschungsgast – es ist immer ein(e) ganz persönliche(r) Lieblingskünstler(in) des Trios.

Um auf der Unterhaus-Bühne zu stehen, braucht es natürlich eine gehörige Portion Mut – und den hat Sarah Hakenberg, weshalb sie ihrem neuen Soloprogramm auch gleich den Titel »Nur Mut!« gab. Das spielt sie vom 25. bis zum 27. Oktober: Es geht um Ängste und deren Überwindung, um den Mut, mal wieder etwas zu wagen – und sei es auch nur, den Mund außerhalb der eigenen Facebook-Seite aufzumachen. Dass man dabei vielleicht auch in so manchen Abgrund blickt, ist eingeplant – doch keine Angst: Sarah Hakenbergs intelligenter Humor bewahrt einen davor, abzustürzen.

| SoS

Textquellen, Infos und Karten:
www.unterhaus-mainz.de

 

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