»Vom Kalten Krieg zum europäischen Umbruch.« Das IEG (Institut für Europäische Geschich­te) reflektiert seine Geschichte in einer Ausstellung.

Die Tafelausstellung »Vom Kalten Krieg zum europäischen Umbruch. Das Institut für Europäische Geschichte 1950–1990« ist sowohl online als auch im IEG zu sehen (und dort nach Voranmeldung zu besichtigen).

Die »europäische Mission« legitimieren und mit der »Last« des Nationalsozialismus umgehen, das prägte die Arbeit des IEG in den 1950er Jahren. Fünf Jahre nach Kriegsende wurde es in Mainz gegründet und zog Ende 1952 in die für diesen Zweck wiederaufgebaute Domus Universitatis ein.

Die Ausstellung geht der Gründungsgeschichte des Instituts und seiner Entwicklung über vier Jahrzehnte nach. Von Anfang an war umstritten, worauf ein friedliches Europa gründen sollte, und welches Geschichtsbild das Institut in der Bundesrepublik befördern sollte. Wie sich das Institut in der westdeutschen und in der internationalen Wissenschaftslandschaft etablierte, und wie es seit den 1960er-Jahren für Wissenschaftler/innen aus dem »Ostblock« ein »Fenster zum Westen« wurde, erzählt die Ausstellung anhand historischer Dokumente und Zeitzeugenberichte. Auf Tafeln werden historische Karten, Briefe, Fotos, Zeitungsausschnitte und Plakate präsentiert. Erinnerungen von Zeitzeugen und Filmszenen können per QR-Code mit einem mobilen Endgerät abgerufen und angehört werden.

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www.ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/ieg2020

 

Staatstheater: Der Fluch der Tantaliden

 

 

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