Viele in Mainz geborene oder hier lebende Maler haben sich ihrer Stadt zugewandt und mit ihrem künstlerischen Auge eine Vielzahl von Motiven entdeckt, die sie in den unterschiedlichsten Stilen und Techniken darstellten.

Das Stadthistorische Museum auf der Mainzer Zitadelle zeigt bis zum 30. Juni 2019 in einer Sonderausstellung überregional bekannte wie heute unbekannte Maler, die Mainz mit einem liebevollen, jedoch sehr individuellen Blick sahen. Ihre Werke zeigen die prächtigen Bauwerke und Straßen. Aber auch versteckte Winkel oder unbeachtete Details und die von Kriegen geschlagenen Wunden im Stadtbild.

Mit dieser Ausstellung zeigt das Stadthistorische Museum Mainz Werke aus seinen eigenen Beständen, die sonst aus Platzmangel meist im Magazin verborgen sind. Viele der Aquarelle, Ölgemälde, Radierungen, Graphiken und Zeichnungen sind Schenkungen von Mainzer Familien an das Museum. Andere Werke konnten in den letzten Jahren erworben werden. Dieser Schatz von mehr als 100 Bildern aus dem 19. und 20. Jahrhundert ist für einige Monate der Mainzer Öffentlichkeit zugänglich. Zu den Künstlern zählen u.a. Alfred und Heinz Mumbächer, Sophie Grosch, Stephan Schmitt (Foto – Ausschnitt), Philipp Zeltner, Peter Halm, Fritz Jacobsen, Francis Mitterbauer und Guido Ludes.

| SoS

Textgrundlagen, Infos:
www.stadtmuseum-mainz.de
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