»New Afro Pop« mit Dhobet Gnahore, Ausstellung, Vortrag, Modenschau und kulinarischen Köstlichkeiten: am 20. März ab 18 Uhr im Frankfurter Hof.

Die Sängerin, Tänzerin und Perkussionistin Dobet Gnahoré wuchs in einer Künstlergemeinde in der Elfenbeinküste auf und studierte in jungen Jahren Tanz, Theater und Musik. Ihre internationale Karriere begann 1999, als sie im Duo mit Colin Laroche in Europa auftrat. Seither tourt sie regelmäßig mit ihrer Band rund um den Globus.

2010 gewann Dobet Gnahoré gemeinsam mit der US-Sängerin India Arie einen Grammy Award für den Remix des Songs »Palea«. Ihr fünftes Album unterscheidet sich stilistisch von den vorherigen: Elektronische Elemente vermischen sich mit westafrikanischen Mandingo-Melodien, ivo­rischen Ziglibiti-Gitarrenläufen, kongolesischen Rumba-Rhythmen und kamerunischem Bikutsi-Pop. Mit Nicolas Repacs Unterstützung hat sie ein Album herausgegeben, das mehr ist als Tanzmusik.

Die Wurzeln von »MIZIKI« liegen in dem »Feuerball«, der in ihr brennt. Ihre Worte sind einfach und direkt und daher universell. »Akissi« spricht von der Rebellin, die sie immer sein wird, »Miziki« von ihrer Liebe zur Musik, »La clé« von einer verlorenen Liebe (und einer neu gefunden), während »Bildung« für die Emanzipation unerlässlich ist.

| SoS

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