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Wissenschaft für Alle

Etwa 400 Wissenschaftler/-innen aus den 22 Mitgliedsinstitutionen und Kooperationspartnern der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ e.V. gestalten den 18. Mainzer Wissenschaftsmarkt am 14. und 15. September 2019 auf dem Gutenbergplatz in Mainz.

Spannendes und Wissenswertes aus der Welt der Forschung zum Thema »Mensch und Mobilität« präsentieren 35 Forschungsprojekte auf 800 Quadratmetern Zeltfläche. Zum Beispiel stellt der Fachbereich II (Fahrzeugtechnik) der Technischen Hochschule Bingen ein unbemanntes Flugsystem (UFO) vor: PRIX-3D – DAS BINGER UFO. Das Fluggerät ist in Form eines modular konzipierten Kleinstflugzeugs aufgebaut. Unterschiedliche Nutzlastmodule lassen vielfältige Missionsszenarien zu. Neben dem grundsätzlichen Aufbau der Flugzelle ist die komplette Steuerungselektronik und der Autopilot des UFO Bestandteil der Forschungsarbeiten zu diesem Thema an der TH Bingen.

Die Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Mainzer Universitätsmedizin beschäftigt sich mit der psychischen Gesundheit der Mainzer/-innen unter Berücksichtigung ihrer bisherigen innerdeutschen und internationalen Migrationserfahrungen: MOBILITÄT, MIGRATION & PSYCHISCHE GESUNDHEIT. Was wissenschaftlich mit großen Datensätzen (wie z.B. mit der Gutenberg Gesundheitsstudie) statistisch erforscht wird, soll dem Publikum interaktiv nahegebracht werden.

Passend zum Thema »Mensch und Mobilität« und zum Kultursommer Rheinland-Pfalz »heimat/en« gibt das Römisch-Germanisches Zentralmuseum Einblicke in die Vorarbeiten zur partizipativen Ausstellung »Ein Stück Heimat«, die im Winter zu sehen sein wird. Dinge, Ideen und Bräuche nehmen Menschen – bewusst oder unbewusst – oft aus ihrer Heimat mit. Die Besucher/-innen erfahren, wie sich die Bedeutung von »Heimat« in Objekte einschreibt und welche Wirksamkeit diese Objekte im Alltag entfalten.

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www.wissenschaftsallianz-mainz.de/wissenschaftsmarkt/2019




Weiterbildung im 21. Jahrhundert

Weiterbildung ist für jeden wichtig – das wurde schon im 19. Jahrhundert erkannt. Heute ist Life long Learning« bedeutender denn je – und die Methoden haben sich geändert.

 

Training »on«, »near« oder »off« the Job –das ist heute eine Kernfrage. Nimmt man Fortbildungsangebote am angestammten Arbeitsplatz, im eigenen Unternehmen aber nicht am bisherigen Arbeitsplatz oder außerhalb wahr? Zieht man selbstorganisiertes Lernen (zum Beispiel durch ein Fernstudium) in der Freizeit vor, entscheidet man sich für ein vom Arbeitgeber angebotenes Programm oder nimmt man Bildungsurlaub?Das Angebot ist reichhaltig – kann aber auch verwirren. Daher sind eine gute Beratung und ein klar durchstrukturierter Plan sehr wichtig. Der MAINZER stellt Ihnen in dieser Ausgabe wieder einige Angebote vor.

Volkshochschule Mainz

Am 13. August beginnt ein weiteres Programmjahr der Volkshochschule Mainz. Das neue Programmheft, in das über 300 neue Kurse aufgenommen wurden, wird ab dem 15. Juni in der VHS und den üblichen Auslageorten (Orstverwaltungen, Buchhandlungen etc.) erhältlich sein. Ab Sonntag, 17. Juni, sind Anmeldungen über das Internet möglich und ab Montag auch in der Geschäftsstelle.

Jahresthema »#Buch«: Passend zum Thema Gutenbergjahr rückt das Buch in den Mittelpunkt des neuen Jahresprogramms, das erstmals feierlich mit einer kostenfreien Veranstaltung eröffnet wird. Gemeinsam mit der Stiftung Lesen und dem Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung lädt die VHS zu dem Vortrag »Lesen heute« mit Dr. Simone C. Ehmig, der Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung, die alte und neue Herausforderungen für die Leseförderung skizziert. Eine »künstlerische Antwort« wird darauf der Poetry-Slammer Ken Yamamoto geben. Die Veranstaltung findet am 7. September um 11.00 Uhr im Ratssaal des Mainzer Rathauses statt.

Ein weiterer Höhepunkt wird der bundesweite Vorlesetag am 16. November sein. An der Mainzer Vorlesestaffel nehmen neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volkshochschule auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Oberbürgermeister Michael Ebling und Kulturdezernentin Marianne Grosse teil.

Von Mainz-Walking zu MindWalking

Ein Spaziergang am Rhein vertreibt Kummer und Sorgen. Falls Mainz-Walking nicht ausreicht, hilft Coach Anna Kramer mit MindWalking. »Viele Menschen fühlen sich innerlich zerrissen, unsicher und haben Zukunftsangst. Sie wünschen sich Lebensfreude und Selbstsicherheit, würden aber keine Therapie machen. Sie fühlen sich nicht krank, sondern möchten ihre eigene Wahrheit finden.« Im Einzelcoaching führt Anna ihre Kunden zu innerer Klarheit und Sicherheit. »Selbsterkenntnis und ein stabiler Standpunkt schenken inneren Frieden. Dann klappt es auch mit Familie, Freunden und Beruf besser.« Dabei unterstützen auch Workshops zu Kommunikation, Emotion und Führung. »Bei uns geht es um grundlegende menschliche Kommunikationsfaktoren, nicht um Rhetorik« erklärt Anna, »deswegen macht es Spaß.« Anna ist staatlich geprüfte Kosmetikerin, Yoga-Lehrerin und studierte Publizistik in Mainz. MindWalking praktitiziert sie seit zwölf Jahren. »Ich liebe das, denn wir klären Ursachen. Das ist nachhaltig.«

VWA – In 3 Jahren zur/zum Betriebswirt/in

An der VWA (Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Rheinland-Pfalz) in Mainz kann man nebenberuflich / berufsbegleitend – auch ohne Abitur und in jedem Alter – in sechs Semestern (3 Jahren) die Grade Betriebswirt/in (VWA) oder Informatik-Betriebswirt/in (VWA) erwerben.
Sie sind hier richtig, wenn Sie sich mit kaufmännischem oder nicht-kaufmännischem Abschluss für betriebs-wirtschaftliche und rechtliche Inhalte interessieren

  • Wirtschaft und Gesellschaft besser verstehen wollen
  • Berufstätigkeit und Studium zeitlich gut vereinbaren können wollen
  • sich beruflich weiterentwickeln oder neu orientieren wollen
  • eine Weiterbildung zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis suchen, deren Absolventen/innen als kompetente, einsatzbereite und belastbare Generalisten mit starker Persönlichkeit von ihren Arbeitgebern sehr geschätzt werden
  • eine Selbstständigkeit planen oder ein bestehendes Unternehmen übernehmen wollen.

Die VWA vermittelt Ihnen das nötige Rüstzeug dafür. Start ist am 31. August 2018. Information und Beratung: www.vwa-mainz.de, Tel. 06131 9073060

Zukunftsbranche Gesundheitswesen

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen repräsentieren das gesamte Spektrum der modernen Medizin. Etwa 7.800 Beschäftigte sind an der Universitätsmedizin tätig. Leitlinie des Handelns ist das Prinzip »Unser Wissen für Ihre Gesundheit«. Um den Erfolg der Arbeit zu sichern, setzt die Universitätsmedizin auf gut ausgebildete Fachkräfte. Mehr als 660 Auszubildende und Praktikanten werden in mehr als 20 Ausbildungsberufen – sowohl medizinische Gesundheits-Fachberufe als auch kaufmännische und technische Berufe – unterrichtet und ausgebildet. Alle Ausbildungsberufe finden Sie im Internet unter www.unimedizin-mainz.de/ausbildung

Isabel Ihm – Mach Dein ICH magnetisch

Als Inhaberin von ihmotion, Weiblichkeitspädagogin, NLP-Lehrtrainerin, wingwave®-Coach, Autorin und langjährig erfahrene Führungskraft, ist mein Motto: »Identität bewegt.«. In meinen Coachings und Trainings finden Frauen mehr Klarheit und Freiheit für ihren eigenen Weg – beruflich wie privat. Meine Berufung ist es, Frauen in ihre Kraft zu bringen und ihnen Mut zu machen, ihre Einzigartigkeit zu lieben und ihr Leben selbstbestimmt zu leben. Als Initiatorin der bundesweit einzigen Ausbildung für Frauen im Neuro-Linguistischen Programmieren (NLP) lade ich alle interessierten Frauen zu unseren kostenfreien NLP-Schnupperabenden am 26.06. und 07.08.2018 um 19:00 Uhr nach Wiesbaden ein. Sende Deine Anmeldung an: ihm@ihmotion.de und sei dabei! Weiterhin wartet auf »nlp-fuer-frauen.de« ein kostenfreies E-Book als Impuls für Dein Wachstum auf Dich.

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Resilienzforschung

Neues aus der Resilienzforschung

An der Mainzer Universitätsmedizin ist das Deutsche Resilienz-Zentrum beheimatet. Einblicke in die Erforschung der Resilienz  bietet das DRZ u.a. mit den »Mainzer Resilienz-Gesprächen«.

Resilienz – ein Begriff, der seit einigen Jahren von sich reden macht. Die sogenannte seelische Widerstandskraft spielt in der Bewältigung des Lebens in modernen Industriegesellschaften eine wichtige Rolle. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass (neuro-) biologische, psychische und soziale Ressourcen Schutzfaktoren darstellen, die beitragen können, die Entwicklung einer stressbedingten Erkrankung zu verhindern, indem sie den Anpassungsprozess an den Stressor positiv beeinflussen. Zu diesen »Resilienz-Faktoren« werden Optimismus, Selbstwirksamkeit, Emotionsregulation, Netzwerkorientierung, Lösungsorientierung, Zukunftsplanung und Akzeptanz gezählt.
Das Training der »Resilienz-Faktoren« soll u.a. dazu beitragen, Arbeitsausfälle zu vermeiden und die Lebens- und Arbeitsqualität der Mitarbeiter zu verbessern.

Das Deutsche Resilienz-Zentrum an der Mainzer Universitätsmedizin hat sich die Erforschung der Resilienz zum Ziel gesetzt hat. In der im Sommer 2014 gegründeten fachübergreifenden Einrichtung arbeiten Neurowissenschaftler, Mediziner, Psychologen und Sozialwissenschaftler zusammen. Die zentralen Anliegen des DRZ sind es, Resilienzmechanismen neurowissenschaftlich zu verstehen, darauf aufbauend Interventionen zur Förderung der Resilienz zu entwickeln und darauf hinzuwirken, Lebens- und Arbeitsumfelder so zu verändern, dass Resilienz gestärkt wird. Das DRZ ist ausgestattet durch signifikante Fördermittel des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Boehringer Ingelheim Stiftung.

Im Rahmen der »Mainzer Resilienzgespräche« widmet sich Prof. Dr. Thomas Rigotti, Leiter der Abteilung für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie des Psychologischen Instituts an der Uni Mainz am Mittwoch, 25.10.2017, von 18-19.30 Uhr dem Thema: Führungskräfte & Resilienz. Die Veranstaltung ist öffentlich. Sie findet statt in der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Alte Mensa, Johann-Joachim-Becher-Weg 3-9, 55128 Mainz.

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Textquellen und Infos: www.drz.uni-mainz.de