Was Hänschen nicht lernt, kann Hans immer noch lernen – auch wenn es ihm unter Umständen etwas schwerer fällt. Das Konzept »Lebenslanges Lernen« hat in den letzten Jahren langsam aber sicher seinen Eingang in viele Bereiche unserer Gesellschaft gefunden. Einer Gesellschaft, die sich immer schneller entwickelt und in der man rasch auf einem Abstellgleis landen kann wenn man sich nicht ständig weiterbildet.

Lernen hört nach Schule, Ausbildung oder Studium nicht auf, denn es ist das wesentliche Werkzeug zum Erlangen von Bildung und damit für die Gestaltung individueller Lebens- und Arbeitschancen. Lebenslanges Lernen trägt auch dazu bei, dass die Gesellschaft insgesamt den Herausforderungen begegnen kann, die mit dem demografischen Wandel einhergehen. Durch entsprechende Rahmenbedingungen sorgt die Politik dafür, dass lebenslanges Lernen für alle Bürgerinnen und Bürger attraktiv ist und dass die Bereitschaft zur Weiterbildung steigt.

Schlüssel für Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit

»Die Notwendigkeit von Weiterbildung und Lebenslangem Lernen«, so Ruth Brandherm, Mitarbeiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung, »wird heute von niemandem mehr ernsthaft in Frage gestellt. Sie gilt nicht nur als Schlüssel für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, sondern auch als Voraussetzung für die individuelle Bewältigung der sich permanent verändernden Anforderungen in der Arbeitswelt.«
Zur Weiterbildung gehören berufliche Maßnahmen, wie Lehrgänge, Umschulungen und Meisterkurse, genauso wie Sprachunterricht, das Nachholen von Schulabschlüssen oder freizeitorientierte Bildungsangebote. Für viele Weiterbildungen gibt es die Möglichkeit einer staatlichen Förderung. Weiterbildung umfasst dabei drei Arten von Bildungsangeboten: die allgemeine und politische Weiterbildung, die berufliche Weiterbildung und die Weiterbildung an Hochschulen.

Zur allgemeinen Weiterbildung zählen Weiterbildungsangebote, die nicht direkt berufsbezogen sind wie beispielsweise Sprachkurse, Kurse zu Medienkompetenz oder Teamfähigkeit. Oft spricht man auch von »Schlüsselkompetenzen«. Die Schlüsselkompetenzen sind für Beruf und Arbeitswelt besonders wichtig. Denn viele Arbeitnehmer arbeiten heute in Teams; wer sich selbstständig gemacht hat oder in einer leitenden Position ist, muss Mitarbeiter führen und motivieren können.

Konsolidierung auf hohem Niveau

Soweit die Theorie. Nach dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vorgelegten Trendbericht »Weiterbildungsverhalten in Deutschland 2016« liegt die Weiterbildungsbeteiligung nach wie vor auf einem hohen Niveau – sie stagniert allerdings: Im Jahr 2016 haben 50 % der 18- bis 64-Jährigen, so der Bericht, an Weiterbildung teilgenommen. Dieser Wert bestätigt die seit dem Jahr 2012 beobachtete Phase der Konsolidierung auf vergleichsweise hohem Niveau. Auch im Jahr 2016 liegt zwischen Ost- und Westdeutschland (51 % zw. 49 %) kein nennenswerter Unterschied in den Teilnahmequoten vor.

Coaching

In verschiedenen Segmenten des Lebenslangen Lernens nimmt auch das Coaching einen immer höheren Stellenwert ein. Hinter diesem Begriff »verbergen« sich die unterschiedlichsten Beratungsmethoden beziehungsweise Coach-Klient Strukturen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie im Gegensatz zu vielen klassischen Beratungen keine direkten Lösungsvorschläge liefern. Vielmehr erhält der Ratsuchende die Möglichkeit eigene Handlungen oder Situationen von einer dritten neutralen Person erklärt zu bekommen. Besonders in vermeintlichen Sackgassen – beruflicher und / oder privater Natur ist es hilfreich, verschiedene Alternativen mit einem Coach zu beleuchten.

Infotag Steinhöfelschule

Die Steinhöfelschule mit ihren Standorten in Mainz und Heidesheim bereichert die Schullandschaft seit langem um alternative Bildungsgänge nach der 9., der 10. oder der 12. Klasse. Für Schüler einer allgemeinbildenden Schule sind die Angebote jedoch oft verwirrend: die Unterschiede einer Berufsfachschule, einer Höheren Berufsfachschule verschiedener Fachrichtungen oder der Berufsoberschule sind vielen
Schülern und Eltern nicht so genau bekannt. Die Steinhöfelschule legt mit ihrem enga­gierten Team deshalb großen Wert auf persönliche Beratung. Hierzu bietet der Campus in Heidesheim am Donnerstag, 25.01.2018, einen Informationsabend an. Hier werden Schüler der Schule, Kollegen und Schulleitung die Unterschiede zwischen den Bildungsgängen genau erklären, denn die Entscheidung, ein Oberstufengymnasium oder eine Höhere Berufsfachschule zu besuchen, sollte gut überlegt sein. Gerne können an dem Tag schon die Bewerbungsunterlagen abgegeben werden.

»Lernen kann man nur dort, wo man sich wohl fühlt« ist das Motto der kleinen Schule, in der eine familiäre Atmosphäre herrscht. In Mainz besuchen rund 250 Schülerinnen und Schüler die Schule und Voll- und Teilzeit, in Heidesheim sind es im Vollzeitbetrieb 70 junge Menschen, die sich auf dem Campus von Montag bis Freitag wohl fühlen.

Info: 55262 Heidesheim, Frauenlobstraße 3, Tel. 06131-912091, www.steinhoefelschule.de

SinnRaum-Coaching

Elke Sänger-Wolf: Wege aus der Sackgasse – selbstbestimmt und erfolgreich handeln. Fühlen Sie sich manchmal hilflos, überfordert, lustlos und unmotiviert? Drehen Sie sich im Kreis und kommen nicht in die Umsetzung?

In meinen Workshops und Coachings geht es meist um diese Themen. Egal ob im beruflichen oder privaten Umfeld und zu welchem Entscheidungs- oder Umsetzungstyp Mensch Sie gehören, Sie lernen in meinen Workshops Ihre Blockaden erkennen und sich von diesen befreien.
Lernen Sie sich selbst besser kennen und Ihr Tun und Handeln zu reflektieren. Erreichen Sie Ihre Ziele und Wünsche mit Spaß und Leichtigkeit. Meine Arbeit als Persönlichkeitsentwicklerin beruht den neuesten neuro- und motivationswissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema handeln und lernen. Ich schöpfe aus meiner langen praktischen Erfahrung in der Entwicklung und im Coaching von Führungskräften unteranderem in internationalen Unternehmen.

Info: Elke Sänger-Wolf, Tel. 0173-9653348, www.sinnraum-caoching.de

Zukunftsbranche Gesundheitswesen

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige medizinische Einrichtung der Supramaximalversorgung in Rheinland-Pfalz und ein international anerkannter Wissenschaftsstandort. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen repräsentieren das gesamte Spektrum der modernen Medizin. Etwa 7.800 Beschäftigte sind an der Universitätsmedizin tätig. Leitlinie des Handelns ist das Prinzip »Unser Wissen für Ihre Gesundheit«.

Um den Erfolg der Arbeit zu sichern, setzt die Universitätsmedizin auf gut ausgebildete Fachkräfte. Mehr als 660 Auszubildende und Praktikanten werden in mehr als 20 Ausbildungsberufen – sowohl medizinische Gesundheits-Fachberufe als auch kaufmännische und technische Berufe – unterrichtet und ausgebildet. Alle Ausbildungsberufe finden Sie im Internet unter www.unimedizin-mainz.de/ausbildung.

Jetzt um die Berufswahl kümmern

Mit dem Whats‘MeBot die eigenen Stärken erkennen: Wer im diesem Jahr die Schule abschließt, für den wird es höchste Zeit über seine berufliche Zukunft nachzudenken und sich über in Frage kommende Berufe zu informieren. Mit der Kampagne »Typisch ich« erinnert die Mainzer Arbeitsagentur junge Menschen daran, sich mit dem Thema Berufswahl auseinanderzusetzen. Das Tool Whats´MeBot bietet unter dem Motto »Entdecke, was in dir steckt« ein spannendes Frage-und-Antwort-Spiel zur Berufsfindung auf WhatsApp. Durch Eingabe einer zentralen Telefonnummer können sich Jugendliche ganz einfach per WhatsApp anmelden und erhalten dann einige Multiple Choice-Fragen dazu, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten würden. Jede Antwort steht dabei für ein bestimmtes berufliches Interessensfeld: handwerklich-technisch, künstlerich-kreativ, kaufmännisch-verwaltend oder sozial-pflegerisch.

Für die Berufsberater sind die Ergebnisse des What`s MeBot eine erste Orientierung, auf der im persönlichen Gespräch aufgebaut werden kann. Alle Infos zum Whats´MeBot gibt es auf der Website www.dasbringtmichweiter.de unter der Rubrik »Typisch ich«.

| MDL

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