»Metropolis«, der Filmklassiker von Fritz Lang, gilt als einer der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte und ist UNESCO-Weltdokumentarerbe. Am 2. Juni 2018 ist er in der Alten Markthalle in Ingelheim zu sehen.

Schauplatz des Stummfilms »Metropolis«  ist eine futuristische Großstadt mit ausgeprägter Zweiklassengesellschaft. Der Science-Fiction-Film war der erste seines Genres in Spielfilmlänge. Die 1927 präsentierte, etwa zweieinhalbstündige Premierenfassung fiel bei Kritikern und Publikum durch. Sie wurde auf knapp zwei Stunden verkürzt, wobei etwa ein Viertel des Originals vernichtet wurde. Es gab mehrfache, aber lückenhafte Rekonstruktionsversuche der Originalfassung bis eine zufällig aufgefundene Kopie eine restaurierte Fassung ermöglichte. Um diesen Film wurde das Metropolis-Projekt konstruiert, das am 2. Juni in der Alten Markthalle in Ingelheim zu sehen – und zu hören ist.

DER MAINZER verlost für diese Veranstaltung unter denen, die folgende Frage richtig beantworten, zweimal zwei Eintrittskarten:

Wann wurde eine Kopie der Originalfassung von »Metropolis« wieder aufgefunden?

Senden Sie Ihre Antwort unter dem Betreff »Metropolis« bis zum 22. Mai 2018 an:
gewinnspiele@dermainzer.net
Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt, die Karten sind an der Kasse hinterlegt.
Mit Ihrer Teilnahme willigen Sie ein, dass DER MAINZER Ihren Namen auf seiner Online-Plattform sowie in den sozialen Medien veröffentlichen kann.

Metropolis: UNESCO-Weltkuturerbe

Die Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH bringt am 2. Juni um 20 Uhr in die Alte Markthalle den Filmklassiker »Metropolis«  von Fritz Lang. Er gilt als einer der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte und ist sogar UNESCO-Weltdokumentarerbe. Um den Film wurde das Metropolis-Projekt konstruiert. Das künstlerisch anspruchsvolle Musik- und Filmprojekt zeigt »Metropolis“ und vertont den Film dabei live. Das Ensemble aus Saxophon (Bastian Fiebig), Piano (Ernst Seitz) und Stimme (Silvia Sauer) hat sich auf das Hörbarmachen von Emotionen und Inhalten spezialisiert und setzt dies in stilistischer Vielfalt um. Die Musik entsteht in einem Prozess kollektiver Komposition. Dabei entsteht eine nicht alltägliche Klangcollage, die Einflüsse aus Jazz, europäischer Klassik und Moderne, Improvisation, Weltmusik bis hin zur Popmusik vereint. Musik und Film verschmelzen stark zu einer untrennbaren Einheit, es entsteht eine Neuinszenierung durch Musik.

Metropolis: Fast vollständige Premierenfassung

Die Rückkehr von Metropolis zählt zu den bedeutendsten Rekonstruktionen und Restaurierungen der Filmgeschichte. Das Meisterwerk von Fritz Lang, das als erster Film ins UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen wurde, ist dadurch in der nahezu vollständigen Premierenfassung von 1927 wieder für alle Medien – Video und VoD sowie TV und Kino – in digitaler Qualität verfügbar. Das Projekt begann mit dem sensationellen Fund in Buenos Aires im Jahr 2008. Parallel in Frankfurt und Berlin feierte die restaurierte Fassung der Murnau-Stiftung am 12. Februar 2010 eine weltweit beachtete Doppelpremiere – seither tourt sie weltweit in Stummfilmkonzerten.

Infos:  Karten sind für 18 Euro in Ingelheim bei der Tourist-Information oder der Buchhandlung Wagner sowie telefonisch unter 0651 – 97 90 777 oder im Internet unter www.ticket-regional.de verfügbar.

SoS Textgrundlagen und weitere Infos: www.filmmusikfestival-ingelheim.de.

 

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