Im Oktober 1989 fing alles an. Hier erschien DER MAINZER das erste Mal. Seit 30 Jahren produzieren wir jeden Monat ein Magazin, das die Lesenden keinen Cent kostet. Wir sind stolz darauf!

Seit Oktober 1989 produziert der Verlag Typo Druck jeden Monat den MAINZER, in dem alles thematisiert wird, was das Mainzer Leben ausmacht: Politik und Wirtschaft, Essen und Trinken, Kunst und Kultur. Es ist außergewöhnlich, dass ein Stadtmagazin über 30 Jahre hinweg Journalisten/-innen dafür bezahlt, dass sie Themen recherchieren, aufschreiben und mit eigenen Fotos bebildern. DER MAINZER leistet sich das nach wie vor. Das funktioniert auch deshalb, weil DER MAINZER weiterhin selbstständig ist und sich über Anzeigenerlöse finanziert. Genau: ein selbstständiges Unternehmen. In einer Zeit, in der (auch) die Konzentration im Verlagswesen zunimmt, fast ein Wunder. Das Verlag, Redaktion, Kunden/-innen und Lesende jeden Monat gemeinsam vollbringen.

Seit der ersten Ausgabe zeigt DER MAINZER was er will: Das Image der Stadt Mainz fördern. Das bedeutete und bedeutet, zu loben und zu kritisieren, Ideen zu entwickeln und Möglichkeiten aufzeigen, wie Gutes noch besser und Schlechtes gut werden kann.

Geschmackssache: Eine Passion

Ein Thema, von Anfang an im MAINZER fest etabliert, war der Restauranttest. Das Image von Mainz als Stadt, in der ausgezeichnet gekocht wird, hat das Magazin mit den monatlichen Restauranttests nachhaltig befördert. 1994 schlug es mit dem Mainzer Culinarium ein neues Kapitel zur Förderung der Kochkunst in der Domstadt auf. Anlässlich der Wiedereröffnung der Theodor-Heuss-Brücke 1995 trat das Mainzer Culinarium erstmals öffentlich an, um zu demonstrieren, dass gutes Essen Allgemeingut zu sein hat und dem Allgemeinwohl gut bekommt. Ein Jahr später, im Mai 1996 startete der Kultursommer Rheinland-Pfalz mit dem gastronomischen Höhenflug des Mainzer Culinariums auf dem Rathausplatz. Zur Johannisnacht 1997 bauten die Culinariums-Mitglieder erstmals ihre Pavillonlandschaft am Rheinufer zwischen Fischtorplatz und Weintorstraße auf. Seither bereichern Mainzer und rheinhessische Spitzengastronomen und Spitzenwinzer/-innen das Volksfest Johannisnacht mit ausgezeichneten, Vorort frisch zubereiteten Speisen und herausragenden Weinen aus Rheinhessen.

Ebenfalls 1997 erschien der erste »Mainzer Restaurantführer«. Unter den mehr als 150 Tests waren 40 Adressen aus Rheinhessen. Schon damals wurde Mainz mit Rheinhessen beim MAINZER zusammen gedacht.

Gemeinsam mehr erreichen

DER MAINZER war Initiator der ersten langen Einkaufsnacht in Mainz, die im Mai 2005 stattfand. Die »Einzel«-Händler erlebten, dass sie gemeinsam mehr und Herausragendes auf die Beine stellen können. Aus der gemeinsamen Vorbereitung entwickelte sich die Unterteilung der Innenstadt in Einzelhandelsquartiere. DER MAINZER konzipierte die Quartierseiten, auf denen seither die Einzelhändler/-innen erfolgreich für sich und ihr Geschäft werben.

Ebenfalls 2005 überzeugte  MAINZER-Herausgeber Werner Horn Honoratioren, die sich der Förderung der rheinhessischen Weinkultur verpflichtet fühlen, den Mainzer Weinsenat zu gründen. Seither sind die Damen und Herren Senatoren als Weinbotschafter unterwegs. Sie nehmen die Aufgabe, zur Image-Verbesserung des rheinhessischen Weines beizutragen, sehr ernst, wie die jährliche Auslobung der Spitzenweine für den MAINZER Restaurant- und Weinführer zeigt.

Das jüngste »Kind« des MAINZERs ist der elektronische Einkaufsführer »Mainz Navigator«. Alle fordern schon lange die Digitalisierung des Einzelhandels, der Mainz-Navigator fängt an damit. Und überwindet nach und nach alle Hürden.
Wir haben Lust und noch viele Ideen, als »Magazin für Mainz und Rheinhessen« weiter zu machen. Wenn Sie uns als Lesende und als Kunden/-innen weiter dabei begleiten, freut es uns und wir wissen, die Arbeit lohnt sich.

| SoS

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