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unterhaus: Der Mai ist gekommen

Ein Wortakrobat verbindet Herkunft und Zukunft, Gute-Laune-Kabarett wird humorvoll gesungen: Im Wonnemonat im Mainzer unterhaus.

Alles neu macht der Mai, sagt zumindest das Sprichwort. Bei Sulaiman Masomi (Foto o. r.) trifft das vollkommen zu, denn vom 9. bis zum 11. präsentiert er sein neues Programm »Morgen – Land«. Nicht nur die Presse ist begeistert, auch Kleinkunstpreisträger Torsten Sträter ist ein Sulaiman-Fan: »Dieser Typ ist ein Genie.« Der gebürtige Afghane verbindet in seinem Solo Herkunft und Zukunft und wirft dabei einen wachen Blick auf unsere Gesellschaft. Einem Trojaner gleich schmuggelt der Kabarettist dabei auf humorvolle Art Ansichten und Erkenntnisse ins Bewusstsein seiner Zuhörer. Sulaiman Masomi ist ein Wortakrobat – und auch die Gedanken des Publikums werden nur schwerlich stillsitzen können.

Am 29. Mai 2019 kommt Matthias Ningel (Foto o. l.) mit seinem aktuellen Programm »Kann man davon leben?« nach Mainz. Seine Kunst beschreibt er als »Liedermacher und Humorist«, es wird kluges Gute-Laune-Kabarett im Doppelpack geboten. Statt dem Leben den Mittelfinger zu zeigen postet Ningel lieber ein »Gefällt mir«, greift in die Tasten und sinniert über die Zeichen der Zeit – also über Kaffeevollautomaten und Smartphone-Kompatibilität. Zum Glück gibt es diese Themen, denn wovon sollte einer wie Matthias Ningel sonst leben?

| SoS

Textgrundlagen, Infos und Karten:
www.unterhaus.de