Der Mainzer - Die Stadtillustrierte
Verlosung

Gewinnen Sie 2 Eintrittskarten
für das Eröffnungskonzert zum
Summer in the City Festival
am 17. Juli 2014, 19 Uhr

katzenjammer
Foto: Tom Oxly
"Katzenjammer", die vier Mädels aus Norwegen bestreiten das erste Open Air-Konzert des diesjährigen Summer in the City-Festivals auf der Zitadelle.

DER MAINZER verlost dreimal zwei Karten für den Katzenjammer-Auftritt am 17. Juli 2014 auf der Mainzer Zitadelle als Auftakt des Summer in the City-Festivals 2014.

Einsendeschluss: 31. Mai 2014.

Mehr Informationen zu unserer Verlosung finden Sie hier >>>

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Fahrradmuseum

Damals und heute: Fahrräder

Laufmaschine, Hochrad, Niederrad, »Schwanenhals«, Rennrad und Karikaturen: Das Gau-Algesheimer Fahrradmuseum präsentiert Fahrrad-Geschichte(n).


Das Gau-Algesheimer Fahrradmuseum
Was trugen Anton Burg, Karl Drais und Pierre Michaux zur Entwicklung des Fahrrads bei? Antworten hirzu gibt es im Gau-Algesheimer Fahrradmuseum.

Es ist eine museale Besonderheit. Denn das Fahrradmuseum in Gau-Algesheim ist das einzige Sportorientierte Museum in Rheinland-Pfalz. Beheimatet im Schloss Ardeck, das zum »Bürgerschloss« umgebaut, seit 2002 auch Räume für die Vereine, einen Festsaal und in einem Anbau die Kita beherbergt.

Vom Lauf- zum Hochrad

Anhand der Exponate lässt sich die technische Entwicklung zu den Zweirädern in heutiger Zeit nachvollziehen. Die frühe Geschichte des Fahrrads, wird z.B. anhand von Laufrädern dargestellt: Anton Burg, geboren in Sobernheim, entwickelte 1818 in Wien ein dreirädriges Laufrad und betrieb dort eine »Laufmaschinen-Fahrschule«.

Die Geschichte des »k.k Hofmaschinisten« ist im Fahrradmuseum nachzulesen.

Sehenswert auch die Michauline: das Hochrad ist eine Weiterentwicklung des Laufrads, hat am Vorderrad Pedale und stammt aus den 1860er Jahren. Es folgen die Niederräder aus den 1885/90er Jahren - diese Konstruktion, mit ihren gleich hohen Rädern, war der vorherrschende Fahrradtyp bis in die 1970er Jahre. Schließlich Herrenräder, Diamant genannt, und Damenräder als Schwanenhals bezeichnet, aus den 1920er/30er Jahren.

Karrikaturen rund ums Fahrrad

Karrikatauren im Fahrradmuseum Das engagierte, ehrenamtlich arbeitende Museumsteam erarbeitet zudem Sonderausstellungen. In diesem Jahr hängen die Karikaturen von Gerhard Mester an den Wänden und das 125-jährige Jubiläum des Mainzer Radsportverein von 1889 ist Anlass, mit Dokumenten und Erinnerungen dessen Vereinsgeschichte zu erzählen.

Der Internationale Museumstag am 18. Mai wiederum wird genutzt, von 14-18 Uhr unter dem Titel »Faszination und Technik italienischer Rennräder« acht solcher Exponate vorzustellen und durch Experten vom Mainzer Radsportverein 1889 erläutern zu lassen.

| SoS

Geöffnet an Sonn- und Feiertagen
von Ostersonntag bis zum 2. Sonntag im Oktober von 14-18 Uhr
www.fahrradmuseum-rheinhessen.de
Übrigens: Man kann auch mit dem Zug (RB und MRB) nach Gau Algesheim fahren
www.bahn.de
www.mittelrheinbahn.de