In vielen Top-Lokalitäten füllen sich die Reservierungsbücher
Schon an die Weihnachtsfeier gedacht?
(Vor-) weihnachtliche Geselligkeiten in Firmen und Behörden haben ihren individuellen und ureigenen Reiz. DER MAINZER hat in den vergangenen
Jahren zahlreiche Varianten des besinnlichen Miteinanders beschrieben - vom gemeinsamen Zug über den Weihnachtsmarkt bis zum durchorganisierten
Großereignis in der Betriebskantine. Und so mancher
Leser mag sich dabei die Frage gestellt haben, ob das von uns Geschilderte eigentlich noch »normal« oder schon eher »extrem« ist. Wie sehen
betriebliche Weihnachtsfeiern eigentlich anderenorts aus? Sind sie mit den unsrigen vergleichbar? Um das herauszufinden; haben wir unseren
Haus-Ethnologen ins ferne Dänemark geschickt.
Dänische Episoden
Die erste Nachricht unseres Mitarbeiters klang wie eine IKEA-Kühlschrankmarke: »Julefrokost«. Rein linguistisch gesehen eine Verbindung von »Jul«
(Weihnachten) und »frokost« (Mittagessen) - und damit zugleich eine der scheinheiligsten Untertreibungen aus der skandinavischen Vorweihnachtszeit.
Zugegeben, man trifft sich schon mittags - und gegessen wird auch viel und reichlich. Und damit man auch alles gut verdaut, hat fast jeder eine
Flasche Hochprozentigen mitgebracht. Was in biederen rheinhessischen Betrieben ein Stirnrunzeln in der Chefetage erzeugen würde, ist hier
selbstverständlich. Und der adventliche Alkoholkonsum ist ein beachtlicher: Aquavit, Gammel Dansk, hochprozentiges Weihnachtsbier (Julebryg)
und Glühwein (Glogg) sind fester Bestandteil der Buffets - mit ihrer Hilfe liegen andere jahreszeitliche Spezialitäten wie etwa die in Zucker (!)
gebratenen Kartoffeln nicht ganz so schwer im Magen.
Milchreis für Nisser
Der Erstausschanktag des Julebryg (»J-Dag«), meist Anfang November, ist ein weiterer gerne genutzter Grund für ausgelassene Festivitäten bei
unseren nördlichen Nachbarn. Bei den Nicht-Alkoholika fallen die Unmengen von Milchreis auf. Er wird mit einer Mandel als traditioneller
Nachtisch serviert bzw. in großen Schüsseln auf den Dachboden gestellt - damit die Nisser (Weihnachtskobolde) gut gestimmt werden. Wer
übrigens auf die im Reisbrei versteckte Mandel beißt, hat einen Sonderpreis verdient, meist eine Flasche Aquavit.
Da geht es in Mainz und Rheinhessen doch wesentlich gesitteter zu - besonders dann, wenn beim Glühwein auf »Zusatzstoffe« verzichtet wird.
Importfähig wäre höchstens die Kobold-Idee: Was immer im Betrieb schief läuft, ist einzig und alleine die Schuld von einem nicht ausreichend
gefütterten Nisser. Wir empfehlen Ihnen gerne einige garantiert Kobold-freie Lokalitäten für Ihre Feiern - vergessen Sie aber bitte nicht,
möglichst bald zu reservieren: In ein paar Wochen ist es schon so weit!
Burgrestaurant Landskrone
Das Burgrestaurant Landskrone begrüßt Sie herzlich, hoch über Oppenheims historischer Altstadt. Im stilvollen Ambiente wird Ihnen eine
Karte mit regionalen Speisen und ausgewählten Angeboten aus der Internationalen Küche präsentiert. Sie können die flexibel nutzbaren
Räumlichkeiten auch für Ihre eigene Veranstaltung buchen. Gerne empfiehlt man Ihnen das ideale Leistungspaket. Zur Orientierung werden
gewisse Standards angeboten. Ihnen stehen wahlweise der Festsaal mit 250 Plätzen, das Restaurant mit 50 Plätzen und (natürlich nur an
warmen Tagen) die Terrasse mit 150 Plätzen zu Verfügung. Weiterhin hält man in der Lobby
40 Plätze bereit. Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. In der Weihnachtszeit ist besonders der Landskronen-Saal beliebt für Firmen-
und Vereinsfeiern. Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Planung eine frühzeitige Buchung, damit man den Saal zu Ihrem Wunschtermin auch garantiert
zur Verfügung stellen kann. Sonntags (November und Dezember) wird von 11.00 bis 14.30 Uhr der Brunch empfohlen. Für 14,80 Euro erhalten Sie ein
reichhaltiges wechselndes Büfett mit warmen und kalten Speisen.
(www.restaurant-landskrone.de)
Schwayer im Volkspark
Ein idealer Platz für Weihnachtsfeiern ist das Schwayer im Mainzer Volkspark, das ein besonderes Ambiente und rund 200 kostenfreie Parkplätze bietet.
Für Ihre Feierlichkeiten stehen Ihnen diverse Räumlichkeiten für verschiedene Gruppengrößen zur Verfügung: Der Wintergarten und ein separater
Nebenraum für jeweils bis zu 40 Personen, die Galerie (maximal 60 Personen), das Erdgeschoss (120 Personen) oder das gesamte Restaurant (180 Personen).
Sehr beliebt ist ein Glühweinempfang im Volkspark
Schwayer - das bedeutet frische, bodenständige deutsche Küche mit internationalem Einschlag. Küchenchef Alexander Bauer serviert Ihnen, der
Jahreszeit entsprechend, Gutbürgerliches und Modernes aus qualitativ hochwertigen und vorzugsweise regionalen und saisonalen Produkten. Man
wird Ihnen fast jeden Wunsch erfüllen - vom klassischen Weihnachtsbuffet bis zum mehrgängigen Menu. Für musikalische Unterhaltung wird auf Wunsch
gesorgt. Rufen Sie doch einfach einmal an und lassen Sie sich ein persönliches Angebot machen.
(www.schwayer-mainz.de)
Gänsthaler's Kuchlmasterei
Unaufdringlich renoviert bestechen die Räumlichkeiten des Restaurants Kuchlmasterei mit zeitgemäßer Eleganz und heimeliger Atmosphäre.
Seit über 20 Jahren setzen Karl und Christine Gänsthaler eigene Maßstäbe für Gaumenschmeichlereien in Mainz. Kulinarisch setzt man auf
zeitgemäße regionale Gerichte mit einem Hauch vom mediterranen, auf die Harmonie alter Rezepte in neuer Interpretation - und natürlich auf
Hausmannskost sowie die bewährte Altwiener Küchenphilosophie. Der Wirt liebt es, mit neuen Zutaten und Kombinationen zu überraschen ober
bestehende Rezepte zu ihren Gunsten zu verändern. Manchmal lässt er die Dinge aber auch einfach so wie sie sind.
Der Veranstaltungsraum zu ebener Erde ist für Feiern aller Art besonders beliebt. Hier ist Platz für insgesamt 55 Personen. Christine Gänsthaler
kümmert sich auf Wunsch um das gesamte Konzept, von der Idee über die Dekoration bis hin zur Umsetzung mit aufmerksamen Service.
(www.gaensthalers-kuchlmasterei.de)
Goldener Ritter
Der »Goldener Ritter« in Budenheim ist ein Familienbetrieb in der zehnten Generation! Alte Kirchenbücher belegen, dass hier spätestens seit
1707 Wein ausgeschenkt wird. Zur damaligen Zeit nur als Nebenerwerb zum landwirtschaftlichen Betrieb gedacht, bietet das älteste Gasthaus
Budenheims mittlerweile in der Ritterstube viel Platz für Festlichkeiten größerer Gruppen. Ebenfalls zum Gasthaus gehört ein Tanzsaal,
der im November wieder für Theatervorführungen genutzt wird.
Chefkoch Winfried Eckhardt begeistert seine Gäste unter anderem mit saftigen Rumpsteaks und knusprigen Schnitzeln, doch am beliebtesten
sind die täglich frisch geschlachteten Hähnchen. Während der kalten Jahreszeit gesellen sich auch Gänsekeulen mit Apfelrotkraut und Wildgerichte dazu.
Seine Frau Gertrud, Konditorin, aufgewachsen in Tettnang am Bodensee, erlernte in ihrer einstigen Heimat den Umgang mit Süßem. Ihr Können zeigt sie
vor allem in der Oster- und Weihnachtszeit. Dann bietet sie selbstgemachte Pralinen, Marzipan und Hohlfiguren an.
(www.goldener-ritter.de)