Unsere Dezember-Empfehlungen
Noch freie Plätze für Weihnachtsfeiern in Mainz
Er hat es einfach verpennt- der
zuständige Kollege. Seit Aschermittwoch
weiß er, dass er sich um
die Weihnachtsfeier kümmern soll.
Im Oktober hat man ihm schon
warnend den aktuellen MAINZER
auf den Schreibtisch gelegt in dem
frühzeitiges Reservieren einer angemessenen
Location dringend
empfohlen wurde. Und jetzt hagelt
es Absagen. (»Wir bedauern, Ihnen
mitteilen zu müssen, dass an den
von Ihnen vorgeschlagenen Terminen
.«)
Panik?
Kein Gedanke: »Dann
treffen wir uns eben in diesem
Jahr auf dem Weihnachtsmarkt.«
Regen? Kälte? Auch darauf weiß er
die richtige Antwort. »Es gibt kein
schlechtes Wetter - nur schlechte
Kleidung!« Und das Programm?
»Alles easy. Wir treffen uns vorne
zum Aperitif (sprich: am Glühweinstand),
dann lauschen wir
dem Draiser Gospelchor an der
Krippe, gehen zum Imbissstand,
dann weiter zum ukrainischen
Bläserquartett und enden an der
Schnapsbude.«
Und zwischendrin gibt's Glühwein!
Hier hat das heiße Getränk
schon eine geradezu lebenswichtige
Funktion - es soll vor der
Kälte schützen, in die man sich
gerade erst freiwillig begeben hat.
Der gemeinsame »Gang über
den Weihnachtsmarkt« - das hatten
wir doch schon einmal:
Nach Feierabend ging es los -
und halb Rheinhessen hatte die
gleiche Idee.
Ergo: Schlangestehen
bei Spießbraten, Glühwein
und am - na sie wissen schon wo.
Alles dauerte etwas länger, nur die
ersten Fettspritzer und Glühweintropfen
bekam man früher ab. Und
natürlich hatte die Frau am Morgen
noch kritisch gefragt: »In dem
guten Mantel willst Du auf den
Markt?«
Irgendwann war die Stimmung
dann doch da - und der Glühwein
schmeckte
immer besser.
Um 21.00 Uhr
schloss der
Markt - und
weil die Altstadt
doch so
günstig liegt
und das Büro
lange nicht
mehr »so
schön zusammen
war«
wurde noch
gemeinsam Kurs auf die Augustinerstrasse
genommen.
Am nächsten Morgen die Feststellung,
dass der Glühwein in
diesem Jahr noch süßer geworden
ist. (Wohlgemerkt: das Kopfweh
kommt vom Zucker und nicht von
den 7 Bechern!)
Dann der Schwur:
Das war für dieses Jahr das letzte
Mal! Und in der Mittagspause
kommt Frl. Becker und fragt, ob
man abends nicht mit über den
Weihnachtsmarkt geht. Herr Dr.
Wohlrabe (der von »oben«) lädt das
Büro dazu ein - weil es im letzten
Jahr so schön war und man sich
so angeregt unterhalten hätte.
Was tut man nicht alles fürs Betriebsklima?!
Gerade kommt übrigens ein eiliges
Rundschreiben per Fax:
Hurra! Es hat doch noch geklappt!
Wir haben noch einen Raum bekommen
- in Wiesbaden!
Empfehlungen
Damit es Ihnen nicht so geht wie dem Schreiber vorstehender Zeilen empfehlen wir wie in jedem Jahr, vorzeitiges Reservieren - und möchten Ihnen einige Häuser vorstellen, in denen Sie sicher keine Enttäuschung erleben werden:
Köstlich, rund und wohlig: Hahnenhof
In diesem Weinhaus und Restaurant können Sie köstliche Speisen genießen, dass lässt sich nicht nur von der Karte ablesen. Küchenchef Eugen von Heider verwöhnt Sie mit rheinhessischen Spezialitäten der Saison, österreichischen, süßen Leckereien wie Marillenknödel und Palatschinken und jetzt zur Vorweihnachtszeit kommen Sie natürlich in den wunderbaren Genuss seiner wechselnden Kleinigkeiten und Hauptspeisen. Rund wird diese kulinarische Vielfalt mit der großen Auswahl an Weinen, die für jeden Genießer erlesener Rebsäfte etwas bereithält.
Da zum Verwöhnen des Gaumens höchste Qualität gehört, achtet der Hahnenhof bei seinen Zutaten auch auf die Verwendung qualitativ hochwertiger Produkte ohne Zusatzstoffe, wozu auch beispielsweise ein französisches Biohuhn aus artgerechter Tierhaltung gehört.Haben Sie nun schon beim Lesen ein wohliges Gefühl empfunden? Dann schauen Sie doch im Hahnenhof vorbei und lassen sich verwöhnen.
Info: www.hahnenhof-mainz.de
Romantisch Im Schatten des Doms: Zur Kanzel
Das Restaurant »Zur Kanzel« in der Grebenstraße ist ideal gelegen - mitten in der Mainzer Altstadt, noch im Schatten des Doms und nur wenige Meter vom Weihnachtsmarkt entfernt. Es befindet sich in einem rund 250 Jahre alten Haus, dessen drei Gasträume (im Sommer übrigens durch den kleinen lauschigen Innenhof erweitert) mit zahllosen Erinnerungsstücken an die Mainzer Geschichte dekoriert sind und so ein ebenso romantisches wie individuelles Ambiente besitzen.
Guido Ziegelmaier, Spross einer alteingesessenen Gastronomen-Familie und früherer Chef de Service im Pariser Ritz, ist Individualist und arbeitet auf hohem Niveau. Der Inhaber und seine Lebensgefährtin Petra Noll legen allergrößten Wert auf perfekten Service und das Wohlbefinden ihrer Gäste. Die Küche liegt weit über dem Durchschnitt. Das alles führt dazu, dass es auch schon an »normalen« Tagen ratsam ist, rechtzeitig zu reservieren. In der Weihnachtszeit ist dies ein absolutes »Muss«!
Infos: www.zurkanzel.de