Warum ein Gasgrill viel Ärger verhindern kann
Grillen, Qualmen, Emotionen
Ach, was hatten es unsere Vorfahren doch so gut! Wenn Sie mit ihren »primitiven« Methoden erst mal ein Feuerchen angemacht hatten
kam der große Braten auf den Spies, der ganze Clan versammelte sich drumherum, man trank Met und freute sich des Lebens. Oder -
nüchterner ausgedrückt: Feuer und Fleisch gehörten damals einfach zusammen; sie waren ein unverzichtbarer Bestandteil der
menschlichen Nahrungsaufnahme.
Relikte dieser Szenerie haben die Jahrtausende überdauert und wurden in vielen Gesellschaften als »Grillen«, »Barbecue« etc. ritualisiert:
Auch bei uns kommt man noch gerne zusammen mit Grill, Fleisch, Bier oder Schoppewein und evtl. einem Fußballspiel auf dem TV, amüsiert
sich, ist fröhlich - bis plötzlich die Polizei oder ein Herr vom Ordnungsamt in der Runde erscheint, viele Grüße vom Nachbar bestellt
und auf ein sofortiges Löschen des Feuers dringt.
Da hat sich jemand durch den Rauch belästigt gefühlt, das Landesimmissionsschutzgesetz auf seiner Seite gesehen und die »1-1-0« gewählt.
Für Juristen ein Tummelplatz der (Un-) Möglichkeiten und für den Laien kaum noch zu verstehen:
Das Bonner Amtsgericht gestattet Mietern in einem Mehrfamilienhaus in der warmen Jahreszeit noch einmal monatlich das Vergnügen - wenn die
Nachbarschaft mindestens 48 Stunden vorher informiert wurde, das Landgericht Stuttgart gewährt nur dreimal jährlich maximal 2 Stunden
(hoffentlich wird das Fußballspiel nicht verlängert!) und in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg ist Grillen sogar grundsätzlich verboten,
wenn Geruch und Rauch in fremde Wohnungen dringen können. Ein Bußgeld ist dann auch gleich fällig.

Nachbarschaftsstreit statt Grillwurst, Anwaltstermine statt Steakfuttern, Busgeld statt Bierkasten - das muss nicht sein! Denn etwas haben wir um das uns unsere Vorfahren sicherlich beneidet hätten: emissionsarme Gasgrills. In den USA haben sie schon über 30% Marktanteil und auch bei uns kommen immer mehr Leute »auf den Trichter«: Keine qualmende und stinkende Kohle, kein Ärger beim Anzünden, kein ewiges Vorglühen, keine angekohlten Würstchen mit HAA, PAK und Acrylamid - und mit den Nachbarn klappt es dann auch. Eine Investition die man erwägen sollte. Lassen Sie sich doch einfach vom Fachhändler einmal beraten - am Besten noch vor der WM.
(-mdl-)