Das neue Gesicht betrieblicher Weihnachtsfeiern
flirten, kickern, Bullen reiten
Nein, unsere Überschrift ist
völlig ernst gemeint. Weihnachtsfeiern
sind vielerorts
nicht mehr das was sie einmal
waren. Mit einem besinnlichen
Tannenbaumambiente ist es oft
nicht mehr getan – den Gästen
steht der Sinn nach anderem.
Der MAINZER hat wieder
einmal für sie recherchiert und
einige interessante Fakten und
Trends zusammengetragen:
Equipment mieten

Alle Jahre wieder steht sie an: die Weihnachtsfeier in der Firma. Als Abschluss eines Geschäftsjahrs, Dankeschön an die Mitarbeiter und zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls dient ein rundum gelungenes Event, an das sich jeder gerne erinnert. Bei der Vorbereitung wird dabei auch immer mehr auf Unternehmen wie erento, Deutschlands größten Marktplatz für Mietartikel, zurückgegriffen. (www.erento.de). Sie helfen, das gewünschte Zubehör in Ihrer Nähe zu finden. Wer in den eigenen Räumlichkeiten feiert und noch zusätzliches Equipment benötigt, kann gezielt eine Suche nach Mobiliar, Cateringfirmen, Dekorationselementen oder Eventmodulen starten. Besonders beliebt zur Weihnachtszeit sind Simulatoren (Z.B. Snowboardsimulator, Bull Riding oder auch der gute alte Tischkicker.) In der Kategorie Locations findet sich neben klassischen Veranstaltungsräumen in allen Größenordnungen auch allerhand Kurioses, darunter ein Partyschiff oder Rittergut, ein historischer Gewölbekeller oder ein Casino. Mit einer unverbindlichen Anfrage lassen sich schnell die Konditionen klären und individuelle Angebote vereinbaren. Egal, worauf die Entscheidung fällt: Eine frühzeitige Reservierung oder Buchung garantiert die Auswahl unter den Angeboten und sorgt für entspannte Vorfreude auf das gemeinsame Firmenevent.
Flirtalarm
Gemeinsame beschauliche
Stunden sind nicht unbedingt das,
was sich die meisten Mitarbeiterinnen
oder Mitarbeiter von einer
Weihnachtsfeier versprechen. Laut
einer Umfrage nutzen viele Angestellte
die Veranstaltung um sich
nach einem Partner oder einem
schnellen Abenteuer umzuschauen.
Eine Studie der Karlsruher Unternehmensberatung
German
Consulting Group (www.gcg.ag)
unter ca. 500 Arbeitnehmern ergab
im letzten Jahr: Die Hälfte der
Befragten nutzen die Weihnachtsfeier
ihres Unternehmens gezielt
für die Suche nach einem Abenteuer
oder einem neuen Partner.
Nur ein Drittel der Befragten freut
sich hingegen auf die vom Unternehmen
gesponserte Entertainment-
und Showeinlagen. Elf Prozent
möchten ihr Netzwerk pflegen
und aufbauen sowie zur stärkeren
Teambildung beitragen. Immerhin
neun Prozent gaben an,
die Feier lediglich aus Gruppenzwang
zu besuchen. Lediglich vier
Prozent planen, geschäftliche Gespräche
zu führen.
Ein kleiner Flirt muss nichts
Unehrenhaftes sein, sondern kann
durchaus beflügeln. Privat und beruflich.
Parship Single-Experte
und Buchautor Eric Hegmann verrät
die vier besten Tricks und
Tipps, mögliche Fallen zu umgehen:
1. Ein kleiner Flirt in Ehren
kann niemand verwehren
Gerade die feucht-fröhliche Stimmung
einer Betriebsfeier macht einen
Flirt unter Kollegen oft leichter.
Das kann durchaus zum guten
Klima beitragen und neuer Motivation
Vorschub leisten. Nur sollten
Sie darauf achten, wieweit Sie
gehen können. Denken Sie daran,
dass es auch einen Tag danach
gibt, an dem Sie wieder professionell
zusammenarbeiten müssen.
2. Hierarchien gelten auch
an Weihnachten – Die firmeneigenen
Hierarchien sollte man
auch auf der Weihnachtsfeier
nicht ganz aus den Augen verlieren.
Wenn also der Chef einen kleinen
Flirt in Ihre Richtung wagt
und Ihnen dabei das »Du« anbietet,
steht dem durchaus nichts
entgegen. Aber er bestimmt am
nächsten Tag, ob sich das Geplänkel
fortsetzt oder man möglicherweise
sogar zum förmlichen »Sie«
zurückkehrt.
3. Flirten nach allen Seiten
Um bei einem Flirt oder Techtelmechtel
auf der Weihnachtsfeier
im Kreis der Kollegen nicht Neid
oder Missgunst aufkommen zu lassen,
sollten Sie durchaus nicht nur
einem Ihrer Kollegen Ihre volle
Aufmerksamkeit schenken. Bedenken
Sie auch andere zumindest
mit einem Lächeln oder einem
kleinen Plausch - es muss ja nicht
immer ein echter Flirt sein.
4. Die große Liebe – Trotz aller
Flirtchancen: Wenn Sie auf der
Suche nach einer langfristigen
Partnerschaft sind, ist eine Weihnachtsfeier
nur selten der richtige
Rahmen für eine ernsthafte Annäherung.
Versuchen Sie es hier lieber
im Alltag oder zum Beispiel
über das Internet.
Vereine aufgepasst
Schließlich noch ein Tipp von Pro Content Media: Das Finanzamt könnte sich für Ihre Feier interessieren. Ein gemeinnütziger Verein muss z.B. beachten, dass der Gesetzgeber dem Dankeschön des Vereins an seine Mitglieder enge Grenzen gesetzt hat. Geldgeschenke sind hier gar nicht erlaubt und gefährden die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Im Rahmen der Möglichkeiten liegen zum Beispiel freies Essen und Getränke bei einer Veranstaltung und natürlich Sachgeschenke. Für die Vereinsgeschenke ist ein Höchstwert von insgesamt um die 40 Euro pro Jahr festgeschrieben, der nur unter besonderen Umständen ausnahmsweise überschritten werden darf.
(-mdl-)
