Kreationen neuer Mainzer Wurstspezialitäten
Bluns mit Rotwein, Leberwurst mit Riesling

Premiere in Mainz: Bei einem »Wurstgipfel« hoben Metzgermeister Peter Walz und der Mainzer Weinsenat in der Domstadt zwei neue
Wurstspezialitäten aus der Taufe. Am Ende des kreativen Austauschs zwischen Premium-Metzger und Weinliebhabern standen zwei
kulinarische Innovationen: die Rotwurst »Moguntiacum« und die Weinsenats-Leberwurst, beide raffinierte Verbindungen von Wein und Wurst.
Der Weinsenat hatte die Latte hoch gehängt. Aromen von Frucht und Gewürzen, die üblicherweise in der Weinsensorik eine Rolle
spielen, sollten den Dreiklang von Weck, Worscht und Woi um eine spezielle Mainzer Variante bereichern. Heraus kamen unter der kundigen
Hand von Peter Walz, der von der Fachwelt als einer der besten Metzger Deutschlands ausgezeichnet wurde, zwei Klassiker mit ungewöhnlicher Note.
Die Rotwurst, die nun den Namen »Moguntiacum« trägt, enthält neben den üblichen Zutaten einer Blutwurst und einer natürlich geheimen Gewürzmischung
auch Sauerkirschen, Aprikosen, Jambon de Mayence, Ingwer und einen kräftigen Schuss der im Barrique gereiften 2006-er Cuvé e »Moguntiacum«, die der
Mainzer »Bluns« ihren Namen gab. Raffinesse zeichnet auch die Weinsenats-Leberwurst aus. Die typische graue Wurst wurde mit Äpfeln, Zimt,
Röstzwiebeln, Bitterschokolade (!) und einem halbtrockenen 2008-er »Rhein Riesling« Classic verfeinert. Beide Weine stammen aus dem Weingut
Fleischer, dem Weingut der Stadt Mainz. Senior Hans-Willi Fleischer gehört dem Weinsenat seit Gründung an.

Nach dem Ausflug in den Produktionsbetrieb der Metzgerei, wo die Zutaten der neuen Wurstsorten vor ihren Augen gemischt wurden, trafen sich die Mitglieder des Weinsenats im Verkaufsraum der Metzgerei in der Mittleren Bleiche sozusagen im Schaufenster zur Premieren-Verkostung. Noch warm kamen die Rotwurst »Moguntiacum« und die Weinsenats-Leberwurst direkt aus dem Brühkessel auf den Teller. Zuvor hatte sich der Weinsenat bereits überzeugen können, warum die Weißwurst Münchener Art von Peter Walz erst kürzlich die gesamte bayerische Konkurrenz hinter sich gelassen hat und zur besten Weißwurst Deutschlands gekürt wurde. Begleitet wurde die Wurstprobe von Rheinhessen-Wein aus den Weingütern Fleischer in Hechtsheim und Gutzler in Gundheim. Dazu gab es Brezel und kräftiges Roggenbrot vom Mainzer Bäckermeister Gerhard Schwind – selbst Weinsenator und mit der Auszeichnung »Bester Bäcker des Landes Rheinland-Pfalz« dekoriert.

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