Sieben neue und drei modernisierte Ausbildungsberufe!
Ausbildungsberufe ab Sommer 2008!

Jedes Jahr entstehen neue Ausbildungsberufe
bzw. bereits bestehende
Berufe werden modernisiert
und so den Anforderungen der
Wirtschaft angepasst. Wie das
Bundesinstitut für Berufsbildung
in seinem aktuellen »Newsletter
Ausbildung plus« mitteilt, treten
zum 1. August 2008 voraussichtlich
Ausbildungsordnungen für
sieben neue und drei modernisierte
Ausbildungsberufe in Kraft.
Zwei neue Ausbildungsberufe
richten sich an die Unternehmen
der Automatenwirtschaft: Der 2-jährige Beruf »Fachkraft für Automatenservice« beinhaltet den
Service rund um den Automaten
sowie die überprüfung und Störungsbeseitigung.
Darauf aufbauend
können die Automatenfachleute
(3 Jahre) in kaufmännischen
Geschäftsprozessen sowie in den
Bereichen Personalwirtschaft,
Kommunikation und Marketing
ausgebildet werden. Potentielle
Arbeitgeber sind zum Beispiel
Verkehrsunternehmen, gastronomische
Betriebe und Spielstättenbetreiber.
Im gewerblich-technischen Bereich
wird als neuer Beruf der/die
»Produktionstechnologe/-in«
angeboten. Auszubildende dieser
Fachrichtung wirken bei der Prozessentwicklung
in den Betrieben
mit und arbeiten an der Schnittstelle
zu Zulieferern und Abnehmern
von Betriebsmitteln.
Ebenfalls neu im gewerblichtechnischen
Bereich ist der Beruf
Speiseeishersteller/-in (2 Jahre).
Für die Sicherheitsbranche ist
neben dem bereits bestehenden
Beruf »Fachkraft für Schutz und
Sicherheit« die neue 2-jährige
Qualifizierung für eher praktisch
begabte Jugendliche zur »Servicekraft
für Schutz und Sicherheit« vorgesehen. Dieser Beruf
konzentriert sich auf fachliche
Themen, ohne betriebswirtschaftliche
Inhalte zu vermitteln.
Im Dienstleistungsbereich ist
der Ausbildungsberuf »Personaldienstleistungskaufmann/-
frau« neu entstanden, den nicht
nur Personaldienstleistungsunternehmen
sondern auch Personalabteilungen
von Unternehmen
ausbilden können. Qualifiziert
werden die Auszubildenden beispielsweise
in der Personalbeschaffung,
der Arbeitnehmerüberlassung
und in der Vermittlung.
Abschließend sei noch der Beruf
des/der Fotomedienfachmanns/-
frau erwähnt, der eine
Ausbildungsdauer von drei Jahren
aufweist und in dem die Auszubildenden
unter anderem fotobezogene
Dienstleistungen verrichten,
Kunden beraten und Produkte verkaufen.
Für weitere Informationen empfehlen
wir Ihnen den Besuch der
Homepage des Bundesinstituts für
Berufsbildung
www.bibb.de.
AUSBILDUNGSMEILE AUF DER RPR1. RHEINLAND-PFALZ
»Eine gute Ausbildung ist der
beste Garant für eine erfolgreiche
berufliche Zukunft!« Dieser Satz ist
nicht so altbacken wie er klingt -
im Gegenteil, er ist brandaktuell!
Wer die Chance haben will, seinen
beruflichen Weg selbst in die Hand
zu nehmen, der kommt auch heute
um eine solide Qualifizierung nicht
herum. Eine Möglichkeit für eine
solch solide Qualifizierung ist eine
Ausbildung im Handwerk, im
Dienstleistungsbereich oder in der
Industrie.
In Deutschland werden rund
350 Berufe ausgebildet. Unter diesen
findet sich für jeden Geschmack
und jede Begabung das Richtige.
Viele Jugendliche, die über eine
Ausbildung nachdenken, kennen
aber nur eine kleine Auswahl an
Berufen. Dabei ist ein guter überblick
über das Angebot durchaus
hilfreich.
Trotz der großen Zahl an
angebotenen Ausbildungsplätzen
ist die Konkurrenz in den beliebtesten
Berufen wie beispielsweise
Friseurin bei Mädchen und KFZ-Mechatroniker
bei Jungen nach
wie vor sehr groß, während andere
Branchen inzwischen ihre Ausbildungsplätze
nicht mehr besetzen
können. Hier schlummern viele
Entwicklungsmöglichkeiten – und
manchmal gibt es zum Traumberuf
durchaus vergleichbare Alternativen.
Man muss sie nur kennen.
Eine Möglichkeit, Berufe kennen
zu lernen, sich zu informieren
oder auch ganz praktisch Berufe
auszuprobieren bietet die rheinland-pfälzische
Landesregierung
am 2. August mit einer spannenden
und mittlerweile traditionellen
Veranstaltung an: Im Rahmen des
Musik-Festivals »RPR1. Rheinland-
Pfalz Open Air« richtet das
Wirtschaftsministerium inzwischen
zum 4. Mal eine Ausbildungsmeile
aus. Auf dem Deutschhausplatz
präsentieren Kammern,
Verbände und Unternehmen die
verschiedensten Ausbildungsberufe,
und in den vergangenen Jahren
ist vor Ort auch schon mal der eine
oder andere Ausbildungsvertrag
unter Dach und Fach gebracht
worden. Deshalb: Vorbeischauen
BFE STUDIO UND MEDIEN SYSTEME GMBH

Die BFE Studio und Medien Systeme GmbH aus Gonsenheim blickt auf eine über 20-jährige erfolgreiche Ausbildungstradition zurück. Das Systemhaus übernimmt die Planung und den Bau kompletter TV- und Hörfunkstudios bei öffentlich-rechtlichen sowie privaten Rundfunkanstalten – weltweit. Außerdem ist die BFE in den Geschäftsfeldern übertragungswagen und Medientechnik aktiv. Hierfür übernehmen im Fertigungsbereich z.B. die Abteilungen Mechanik, Schreinerei und Elektrotechnik wichtige Aufgaben. Angehende Auszubildende können zwischen folgenden Ausbildungsberufen wählen:
- Konstruktionsmechaniker/in, Fachrichtung Feinblechbautechnik
- Tischler/in
- Elektroniker/in, Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik
- Technische/r Zeichner/in, Fachrichtung Elektrotechnik
- Elektroniker/in für Betriebstechnik
- Bürokauffrau/mann
- Industriekauffrau/mann
Derzeit absolvieren 21 Jugendliche
ihre Ausbildung in modernen
Werkstätten und Büroräumen der
BFE.
Für die beiden Ausbildungsberufe
des Technischen Zeichners
und des Elektronikers, Fachrichtung
Informations- und Telekommunikationstechnik
(Ausbildungsstart:
1. August 2008)
werden noch kurzfristig Bewerbungen
entgegen genommen. Bei
Fragen können sich interessierte
Jugendliche mit mindestens gutem
Realschulabschluss unter Tel:
06131-946330 an Personalleiterin
Frau Stephan wenden.
BFE hat sehr gute Erfahrungen
mit Mädchen in technischen Ausbildungsberufen
gemacht. So unterstützen
zwei weibliche Auszubildende
als Mentorinnen das Projekt
»Mädchen in technische
Berufe!« und stehen jungen Frauen
als Vorbilder für ihre Berufswahl
bei. Darüber hinaus beteiligt sich
die BFE regelmäßig am Girl’s Day,
der Schülerinnen die Möglichkeit
bietet, einen Tag lang mittels praktischer
Workshops in die Berufsbilder
hinein zu schnuppern. Für die
zwei oben genannten offenen
Lehrstellen sind daher Bewerbungen
von Mädchen sehr willkommen!
RHEINHESSISCHES HANDWERK SEHR ZUFRIEDEN!

Das rheinhessische Handwerk
ist mit einem Plus von 11,5
Prozent an neu abgeschlossenen
Lehrverträgen ins neue Jahr gestartet. Ziel ist es nach den Worten
von HWK-Hauptgeschäftsführer
Günther Tartter, dieses Ergebnis
in 2008 zumindest zu halten, wenn
nicht sogar noch zu steigern.
Aufgrund des hohen Ausbildungsengagements
der rheinhessischen
Handwerksbetriebe ist
Tartter zuversichtlich, dass dieses
Ziel erreicht werden kann. Gestützt
wird diese Erwartung durch
das Ergebnis der ersten fünf Monate
dieses Jahres, die bereits 277
neue Ausbildungsverträge gebracht
haben. Dies entspricht einer
Steigerung von zwölf Verträgen
oder 4,5 Prozent gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Er schreibt den Positivtrend neben
dem Ausbildungsengagement
der Betriebe auch dem hohen
Einsatz der Ausbildungsberater,
der Ausbildungsakquisiteurin und
der Ausbildungsmatcherin der
Kammer zu, die unermüdlich um
die Bereitstellung von Lehrstellen
werben. So seien bislang 107 neue
Ausbildungsplätze geworben worden.
Letztes Jahr um diese Zeit
seien es 78 gewesen. Hinzu kämen
vier zusätzliche EQJ-Plätze. 84
Betriebe seien neu für die Ausbildung
gewonnen worden.
Tartter appellierte an die Jugendlichen,
die Chance
auf eine
»Karriere mit
Lehre« zu
nutzen und
sich dabei
nicht von vornherein auf einige
wenige Berufe festzulegen. Das
Handwerk biete weit mehr als 100
Ausbildungsberufe.
Um den Jugendlichen bei der
Berufsorientierung zu helfen, hätten
die Handwerkskammern des
Landes im Rahmen der vom Land
geförderten »Morgen-Meister-
Kampagne« Unterrichtsmaterialien
entwickelt, die Schülerinnen und
Schüler mit den Ausbildungsanforderungen
und dem Arbeitsalltag
vertraut machten. Außerdem könnten
sie ihre Vorlieben und Stärken
testen.
Angelegt sind die Unterrichtsmaterialien
für die Sekundarstufe I
aller Schulen sowie für das Berufsvorbereitungsjahr
und die Berufsfachschule
I der Berufsbildenden
Schulen. Sie bestehen aus vier
Schülerheften in Magazinformat
mit den Modulen Profiling, Berufsorientierung,
Lehre sowie Karriere
und einem Lehrerheft.
Tartter empfahl den Schülerinnen und Schülern wie auch den
Lehrern, die Berufsbildungszentren
der Handwerkskammer zu besuchen,
um den Auszubildenden
bei der praktischen Arbeit über die
Schulter zu schauen und mit ihnen
sowie den Ausbildungsmeistern zu
sprechen.
Weiter verwies er darauf, dass
sowohl die Ausbildungsberater der
HWK als auch Betriebsinhaber auf
Anfrage gerne den Schülerinnen
und Schüler in der Schule Rede
und Antwort stünden.
CHANCE BEI SCHWACHEM SCHULABSCHLUSS
Das Bildungszentrum Donner
+ Partner GmbH bildet ab
dem 18. August 2008 wieder in den
Berufen Fachlagerist/in und
Kaufmann/frau für Bürokommunikation
aus. Die Ausbildung
wird von der Agentur für Arbeit
und dem Job Center gefördert. Sie
richtet sich an ausbildungssuchende
Jugendliche mit schwachen
Schulabschlüssen, die aber dennoch
für einen Beruf im Büro und
Verwaltungsbereich bzw. im Lager
praktische Begabungen mitbringen.
Ab dem gleichen Termin wird
auch wieder eine zweijährige Umschulung
in den Berufen Bürokaufmann/-
frau, Kaufmann/-frau
im Groß- und Außenhandel, Kaufmann/-
frau für Spedition und Logistikdienstleistung
sowie Kaufmann/-
frau im Einzelhandel angeboten.
Nach einem halbjährigen
theoretischen Fachunterricht folgt
unterrichtsbegleitend ein einjähriges
Praktikum in einem anerkannten
Ausbildungsbetrieb. Die Prüfung
vor der IHK erfolgt schließlich
im Sommer 2010.
Die angebotenen Maßnahmen
werden von der Agentur für Arbeit
und dem Job Center gefördert.
Weitere Förderungsmöglichkeiten
bestehen durch die Deutschen
Rentenversicherung und die
Berufsgenossenschaften.
Die Donner + Partner GmbH
Bildungszentren ist zertifiziert
durch die TüV Rheinland Group.
Damit ist der bekannt hohe Qualitätsstandard
auch in Zukunft garantiert.
Informationen zu allen laufenden
Kursen erhalten Interessenten
bei: Donner + Partner GmbH Bildungszentren,
Große Bleiche 14-
20, 55116 Mainz, Telefon 06131
91119-0 oder unter
www.donnerpartner.de.
FACHHOCHSCHULREIFE NEBEN BERUFSBILDUNG
Eine Vielzahl an Schülern ist
sich nach Klasse 9 oder 10 nicht sicher,
wie es weitergehen soll und
Schüler wie Eltern leiden unter
dem Druck, möglicherweise mit einer
Fehlentscheidung die ganze
Zukunft »zu verbauen«. Dieser
Druck kann durch Aufklärung aber
zum Glück oft gelindert werden, da
das Schulsystem in Rheinland
Pfalz durchlässig ist und jederzeit
ein Nachholen der Abschlüsse FHReife
oder Abitur zulässt.
Schulformen
hierfür sind die Höhere Berufsfachschule,
die duale Berufsoberschule
und die Berufsoberschule
II – Bildungsgänge,
die dem Durchschnittsschüler wenig
bekannt sind. Deshalb setzt die
Mainzer Steinhöfelschule – die private
Wirtschaftsschule in Mainz –
auf intensive Beratung.
Für alle, die sich neben Ausbildung
oder Beruf noch zu einem
höheren Abschluss entschließen
und die Fachhochschulreife
oder sogar die allgemeine Hochschulreife
nachholen möchten,
bietet die Steinhöfelschule für
Sommer 2008 noch Plätze an.
Im Anschluss an die duale BOS
gibt es die Möglichkeit die bafögberechtigte
BOS II zu besuchen
und innerhalb eines Jahres in Vollzeit
die allgemeine Hochschulreife
und somit die Berechtigung an einem
Universitätsstudium zu erlangen.
(Weitere Informationen unter
www.steinhoefelschule.de oder
telefonisch unter 06131/91200)
FüR EINE SICHERE BERUFLICHE ZUKUNFT
Die Ausbildung »Fremdsprachenkorrespondent/
in in Englisch« bei Dr. Ridder ist die beste
Alternative zum Studium. In einem
Jahr erlangen die Teilnehmer in einem
staatlich anerkannten Lehrgang
Kenntnisse, die ihnen Möglichkeiten
zu Berufen mit enormen
Chancen eröffnen. Das dazugehörige
Berufsbild ist sehr vielseitig und
reicht von der Führung der Handelskorrespondenz
bis zur Tätigkeit
im Chefsekretariat, Empfang
und Tourismus.
Der Schwerpunkt
des Lehrgangs liegt auf dem
sprachlichen Gebiet. Die bürokundlichen
Fächer wie Tastschreiben,
Büroorganisation und MSOffice
werden entsprechend den
Erfordernissen der Betriebe in der
Wirtschaft unterrichtet. Fremdsprachenkorrespondenten
haben
sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Der Lehrgang kann
von der zuständigen Arbeitsagentur/
JobCenter oder nach BAFöG
gefördert werden.
DIE SCHERER GRUPPE -
EIN RHEINLAND-PFäLZISCHES FAMILIENUNTERNEHMEN
Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe
stellt die größte und homogenste
Ausbildungsbranche in
Deutschland dar. In ihr geht die
Scherer Gruppe mit gutem Beispiel
voran – schließlich zählt sie mit
derzeit 152 Auszubildenden zu
den größten Ausbildungsbetrieben
in der Region. Damit leistet die
Scherer Gruppe einen großen Beitrag
zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit
in der Region.
Egal ob als Automobilkauffrau/-
mann, Bürokauffrau/-mann, Einzelhandelskauffrau/-
mann oder
Kfz-Mechatroniker/-in, wer die große
Karriere starten will, ist bei der
Scherer Gruppe genau richtig. Um
jungen Leuten die Möglichkeit zu
geben, langsam und systematisch
in ihren Aufgabenbereich hineinzuwachsen,
bildet die Scherer
Gruppe bevorzugt selbst aus.
Nachwuchskräfte werden gezielt
gefördert und bei guten Leistungen
direkt nach der Ausbildung
übernommen.
Hier wird Ausbildung
noch groß geschrieben!
Schon während der Ausbildungszeit
wird den Auszubildenden viel
geboten, wie nicht zuletzt das Beispiel
»Azubi des Monats« zeigt. Auf
eine gute Ausbildung wird großen
Wert gelegt, da die Auszubildenden
von heute das Kapital von
Morgen sind. Nur qualifizierte und
motivierte Fachkräfte können auch
zukünftig den Erfolg der Scherer
Gruppe garantieren. Weitere Informationen
unter www.scherergruppe.de und www.scherer-holding.info.