Spezielle Angebote für Alle
Im »Besten Alter«
Mit 66 Jahren,
da fängt das Leben an
Mit 66 Jahren,
da hat man Spaß daran
Mit 66 Jahren,
da kommt man erst in Schuss
Mit 66 Jahren,
ist noch lang noch nicht Schluss.
So reimte einst der in Klagenfurt
geborene Udo Jürgen Bockelmann,
besser bekannt als Udo
Jürgens, und konnte sich mit seinem
Song 1978 in den Charts platzieren.
Heute, 30 Jahre später,
macht er sich bereits selbst über
seinen 75. Geburtstag Gedanken
und darüber, ob er den Refrain
nicht bald in »Mit 68 Jahren
«
umdichten muss. Jürgens wollte
mit dem Lied das »älter werden«
thematisieren und hat dabei eine
vom Gesetzgeber mehr oder weniger
eng vorgegebene Zäsur den
Eintritt ins Rentenalter als den
Zeitpunkt aufgegriffen, in dem dies
aktuell wird.
30 Jahre später hat die »Political
Correctness« Einzug in unser
Leben gehalten und lässt die
schreibende Zunft nach immer
neuen, unverfänglichen Bezeichnungen
für Menschen suchen, die
ein bestimmtes Alter erreicht haben:
Die »Alten« wurden mal als
»Rentnergeneration«. mal als »Seniorinnen
und Senioren« etikettiert.
Man flüchtete sich ins Englische
(»Silver Surfer«, »Bestager«)
oder aber in abstrakte Begriffe (»50
plus«).
Nur wann erreicht man eigentlich
diese magische Grenze?
Und ist es überhaupt sinnvoll hier
mit konkreten Lebensdaten zu jonglieren.
Ist man nicht vielmehr immer
»so alt wie man sich fühlt«?
Kaum hat man das 50. Lebensjahr
erreicht stellt man fest, dass
jetzt das Kreuzchen in der Rubrik
»50 und älter« gemacht wird. Du
bist »ganz unten« (in der Antwort-
Rubrik) gelandet, für die Werbebranche
genauso interessant wie
ein 90-Jähriger. Die Rente noch in
weiter Entfernung aber selbst
schon »endgelagert«. Bleibt da nur
noch die Flucht in den Zynismus
und der abschließende »Klick« auf
die Fernbedienung hin zum Werbefernsehen
der öffentlich-Rechtlichen.
In die Welt von Treppenliftern,
Haftmitteln und Inkontinenzproblemen?
Resignieren oder Ignorieren?
Sind spezielle Angebote für
Menschen ab einem bestimmten
Alter notwendig? Die klare Antwort
lautet »Jein«. Formuliert man
den Ansatz etwas um und fragt ob
es sinnvoll ist, altersspezifische
Angebote zu machen, hört man
aus der Werbebranche ein eindeutiges
»Ja«. So gibt es Reisen für
Jugendliche, Singles, Familien mit
Kindern und auch für die Gruppe
»50+«. Jedem nach seinen altersgemäßen
Wünschen und Ansprüchen.
Wohl kein Pensionär hat
ernsthaftes Interesse, sein Hotel
am Mittelmeer mit einer Gruppe
lautstarker Teenies zu teilen, die
auf »Frühstück bis 15 Uhr« und
zehn Discos im Umkreis von 100
Metern Wert legen.
Und ein kontaktfreudiger Single
benötigt in den meisten Fällen keine
Unterkunft die ihm »freundliche
Kinderbetreuung« und ein bewachtes
Planschbecken neben dem Pool
verspricht.
Spezialisierungen können also
durchaus sinnvoll sein andererseits
wäre die Angebotspalette der
auf Gewinn ausgerichteten Unternehmen
auch sicherlich nicht so
groß und bunt.
Diskriminierend oder besser:
dumm sind nur solche Anbieter,
die in Klischees verfallen und älteren
Mitbürgern beispielsweise
grundsätzlich nachlassende Mobilität
unterstellen. Es gibt genug
trainierte 80-Jährige, die einen 45-
Jährigen bei einer gemeinsamen
Wanderung gehörig zum Schwitzen
bringen können.
Reisebüro Rothgerber
Im Sommer bind' ich Blumen
in meine Denkerstirn
und tramp' nach San Francisco
mein Rheuma auskurieren
Wer hier Udo Jürgens wörtlich
nimmt ist vielleicht nicht allzu
gut beraten eine Tramptour
vom Fischtorplatz zur Golden
Gate Bridge ist sicherlich sehr
schwierig für Reiselustige aller
Altersgruppen.
Immer gut beraten ist man dagegen
im Reisebüro Rothgerber
»seit 1959 mitten in Mainz«.
Nicht jedes Reisebüro bedient
Sie so umfassend mit Fahrausweisen
für deutsche und europäische
Bahnen und kann sofort jede
Flugkarte für Lufthansa und alle
internationalen Fluggesellschaften
reservieren und ausstellen. Reisebüro
Rothgerber macht dies nun
seit fast 50 Jahren..
Man bietet den Kunden Urlaubs-,
Studien- und Rundreisen, Safaris,
Kreuzfahrten zur See oder auf Flüssen
von renommierten Veranstaltern
an. Für den treuen Kundenkreis
veranstaltet das Unternehmen
auch selbst Gruppenreisen.
Man freut sich auf Ihren Besuch in
der Klarastr. 29 (Ecke Große
Bleiche.)
Volkshochschule Mainz
Wie sieht es mit Bildungseinrichtungen
aus? Sind hier entsprechende
Differenzierungen sinnvoll?
Wir sprachen darüber mit
Horst Leder, dem Direktor der
Volkshochschule Mainz.
»Grundsätzlich«, so betonte der
Leiter der vhs, »sind Menschen aller
Altersstufen in allen Kursen der
vhs willkommen. »Für ältere« bedeutet
nicht, von anderen Angeboten
ausgeschlossen zu sein.«
Gemischte Gruppen mit Frauen
und Männern, mit Alt und Jung,
zeichnen sich durch Lebendigkeit
und Dynamik aus. Jüngere arbeiten
auf bestimmte Lebensziele hin.
ältere bringen einen reichen Fundus
an Lebenserfahrung und angesammeltem
Wissen mit. So können
die verschiedenen Gruppen voneinander
profitieren. »Dennoch«, so
Horst Leder, »gibt es gute Gründe
für spezielle Angebote für ältere.«
Dabei führt er fünf Argumente an:
- Themen die für ältere besonders interessant sind (z.B. »Rentenreform « oder »Erbrecht«)
- Veranstaltungsformen die den Bedürfnissen älterer Menschen entgegen kommen (z.B.: »Offene Senioren-Werkstatt)
- Tageszeiten die angenehm sind (z.B. Kurse am Vor- und Nachmittag sowie an Wochenenden)
- Kurse deren Gestaltung und Lerntempo lockerer und flexibler sind (z.B. Sprach- und EDVKurse)
- Lernorte die gut zu erreichen sind (z.B. Laufnähe zur nächsten Bushaltestelle)
In diesem Zusammenhang weist Horst Leder noch einmal darauf hin, dass ein Hörerausweis der vhs auch als Busticket gilt. übrigens: Am 14. Juni erscheint das neue Programm der vhs Mainz. An diesem Tag (ein Samstag) wird das Team einen Stand vor dem Theater errichten und das Vorlesungsverzeichnis an alle Interessierten verteilen. Ab der folgenden Woche ist es in der Geschäftsstelle und den bekannten Auslageorten erhältlich. Anmeldungen für das Schuljahr 2008 / 2009 sind ab Montag, 16. Juni möglich.
Attraktiv älter Werden
Vielen Menschen reicht es heute
nicht mehr, sich nur jung zu fühlen
sie möchten auch so aussehen.
Ein jugendliches Aussehen,
Vitalität und Fitness auch jenseits
der 40 oder 60 sind heute machbar.
Sie verkörpern damit ein Vorbild
für immer mehr Frauen und Männer,
die fit, gesund und attraktiv älter
werden möchten.
Deshalb ist das Thema Anti-
Aging heute gefragter als je zuvor.
Dank den Möglichkeiten innovativer
High-Tech-Wirkstoffe und der
modernen Medizin können Alterungsprozesse
sichtbar und spürbar
verzögert werden. Dabei haben
die Art und das Ausmaß der täglichen
Hautpflege einen deutlichen
Einfluss auf unser Aussehen. Es ist
z.B. ein Unterschied, ob die Haut
altersgemäße Mimikfalten aufweist
oder ob pergamentartige
Knitterfältchen zu sehen sind, die
durch mangelnde Pflege entstanden
sind - das Ziel von Anti-Aging-
Kosmetik ist: »Altern wie ein schikker,
gepflegter Oldtimer.«
Spezielle Anti-Aging-Produkte
unterscheiden sich von modernen
Hautpflegepräparaten durch ihre
speziellen Wirkstoffe. So soll z.B.
die Zellregeneration angeregt, die
Durchblutung der Haut reguliert
bzw. verbessert werden, die Haut
geglättet, gestrafft und Falten reduziert
werden. Der Stoffwechsel
soll angeregt und die Nährstoffversorgung
der (Haut-)Zellen verbessert
werden. Zudem sollen Anti-
Aging-Produkte die Haut auch vor
Umweltfaktoren schützen.
Die Hautpflegepraxis
DermaVital Anke Parzeller in
Mainz (Heringsbrunnengasse 4 B,
Tel.28 07 98) verwendet und bietet
nur Hautpflegepräparate mit tiefenwirksamen,
mehrschaligen Liposomen
mit konzentrierten, innovativen
Wirkstoffen und Vitaminen,
mit wertvollen Naturölen, ohne
Mineralöle, mit ausgewählten
natürlichen Inhaltsstoffen und
hochwirksamen Pflanzenextrakten
an. Alle Pflegepräparate sind dermatologisch
getestet, enthalten
keine tierischen Inhaltsstoffe und
sind ohne die häufigsten Allergieauslöser
wie z. B. Parabene. Frau
Parzeller ist eine Fachfrau auf
ihrem Gebiet und erstellt ihren
Kunden/Kundinnen kostenlos und
individuell die besten Pflegekonzepte.
Damit die Produkte immer auf
dem neuesten wissenschaftlichen
Stand sind und ein Maximum an
Wirkung und Verträglichkeit bieten
können, werden alle Pflegepräparate
ständig weiterentwickelt.
Somit ist gewährleistet dass der
praktische Einsatz der Produkte,
die eingesetzt werden, auch höchsten
Ansprüchen gerecht werden.
Fitness Center Mainz City
Ich kauf' mir ein Motorrad und einen
Lederdress und fege durch die
Gegend mit 110 PS.
Sicherlich sehr reizvoll, lieber
Udo Jürgens aber wo kommt die
dazu erforderliche Kondition her?
Worauf sollte man als »Zielgruppe
50 Plus« beim sportlichen Training
achten? Dazu erklärt Rainer Waldmann,
examinierter Sportpädagoge
vom Fitness-Center Mainz City:
»Prinzipiell sollte man auf ein
ausgewogenes, moderates Training
des Herz-Kreislaufsystems,
der Haltungsmuskulatur, der Koordination
und Beweglichkeit achten.
Jedoch muss unbedingt zwischen
Neu- und Wiedereinsteigem
und aktiven Sportlern unterschieden
werden. Auch geschlechtsspezifische
Besonderheiten müssen
bei den Trainingsinhalten berücksichtigt
werden.
Neu- und Wiedereinsteiger sollten
sich unbedingt vor dem Trainingsstart
einem sport-medizinischen
Check-up unterziehen, bei
dem Herz-Kreislauf- und Muskelfunktion,
Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit
überprüft werden.
Die Testergebnisse bestimmen
die weitere Trainingsplanung,
deren Durchführung unter Anleitung
eines erfahrenen Sportlehrers
erfolgen muss. Dies garantiert einen
risikolosen langfristigen Trainingserfolg.
Aktive Sportler sind eher unproblematisch,
da selten Stoffwechsel-
bzw. Herz-Kreistauferkrankungen
vorliegen.«
Hier rät Rainer Waldmann einseitige
Belastungen wie z.B. Laufen,
Radfahren etc. durch gezieltes
Rumpfstabilisations- und Beweglichkeitstraining
sowie Koordinationstraining
zu ergänzen, da diese
Eigenschaften altersbedingt nachlassen.
Damen der Zielgruppe 50 Plus
müssen aufgrund der hormonell
bedingten Osteoporosegefahr ein
gezieltes Krafttraining in Kombination
mit rumpfkräftigender Wirbelsäulengymnastik
durchführen.
Herren der Zielgruppe 50 Plus
sollten aufgrund der häufigen Herz-
Kreislauferkrankungen (Bluthochdruck
etc.) zusätzlich ein gezieltes
Ausdauertraining absolvieren.
»Wichtig ist auch hier eine vorangegangene
Anamnese und eine
kompetente Betreuung« betont der
Fitness-Experte.
Beauty- und Wellnessstudio Schrei
Das Beauty- und Wellness-Studio
hat sich jetzt auch auf Energiemedizin
spezialisiert. Schon seit 14
Jahren setzt man in Alsheim immer
wieder neue Prioritäten für
Schönheit und Wohlbefinden.
Die staatlich anerkannte Fachkosmetikerin
und Medizinproduktberaterin
Doris Schrei setzt neue
Akzente mit pulsierendem Magnetfeld
und Lichttherapie.
Frau Schrei bildet und informiert
sich immer
weiter und hat damit
ihr Angebot im
»New-Wellness
System« weiter
komplettiert. Das
sogenannte »Bemer-
Programm« hat bei ihr längst
Einzug gehalten und begeistert die
Kunden immer wieder aufs Neue.
Dutzende medizinische Studien
haben die Wirkungsweise des
»Bemer's« (Bio energetische Magnet-
Energie-Regulation) belegt.
»Schmerzreduzierung und verkürzte
Heilprozesse«, so Schrei, »sind
medizinisch nachgewiesen worden,
u.a. durch Studien an der
Berliner Charite.«
»Mit dem hochwirksamen Anti-
Aging Elixier Cellin setzen wir außerdem
ebenfalls neue Akzente.«
Sind Sie neugierig geworden?
Weitere Informationen sind telefonisch
(06249 5373) oder über das
Internet (www.studio-schrei.de)
erhältlich.
Seniorenzentrum Domherrengarten

Mit zunehmendem Alter verändern
die Menschen ihre Gewohnheiten
und damit auch die Ansprüche
an ihr Lebensumfeld.
Aus diesem Grund ist das Essenheimer
Seniorenzentrum Domherrengarten
auf die Wohnbedürfnisse
älterer Menschen zugeschnitten
und die Konzeption
Langzeit- und Kurzzeitpflege, Urlaubs-
und Probewohnen speziell
abgestimmt. Das Augenmerk liegt
auf den individuellen Bedürfnissen
der Bewohner, um ihnen bei ganzheitlicher
Pflege und Betreuung
durch qualifiziertes Personal und
Fachkräfte ein würdevolles Leben
im Alter, auch bei Krankheit, zu ermöglichen.
Zum vielfältigen Dienstleistungsprogramm
zählen ein hauseigener
Fahrservice, der kleine Einkäufe
übernimmt, bei Behördengängen
hilft oder sonstige kleine
Fahrten erledigt. Ein kompetenter
Ansprechpartner ist immer im
Haus, der Bewohner und Angehörige
in allen Fragen zum Thema
Pflege berät.
Für einen abwechslungsreichen
Alltag sorgt ein buntes Veranstaltungsprogramm,
das gemeinsames
Erleben fördert und so einen Weg
aus der Einsamkeit weist - einem
der an meisten verbreiteten Probleme
bei Senioren.
Weitere Räumlichkeiten wie ein
Friseursalon, eine Bibliothek, eine
Rezeption, eine hauseigene Großküche,
in der alle Mahlzeiten jeden
Tag frisch zubereitet werden, und
eine Café namens ROCO runden
das Bild einer behaglichen Einrichtung
mit Flair und Ambiente ab.
Im Sommer laden mehrere Balkone
und Terrassen zum Sitzen im Freien
ein und der großzügig angelegte
Gartenbereich bietet bei kleinen
Spaziergängen mit seinen vielen
Sitzecken und Bänken ebenfalls
ausreichende Ruhemöglichkeiten.
Wenn Sie sich für das Seniorenzentrum
Domherrengarten interessieren,
vereinbaren Sie einen persönlichen
Gesprächs- und Besichtigungstermin
mit der Service-
Beratung des Hauses, Ortrud
Engel-Becker unter Tel. 06136/76
66 040. Sollte ein persönlicher
Besuch nicht möglich sein, kommt
Frau Engel-Becker auch gerne zu
Ihnen nach Hause.
(mdl)