Zwei Jahre
Ristorante Classico
Auch das Draiser Ristorante Classico feiert ein kleines Jubiläum und bedankt sich bei allen Besuchern für das in den letzten zwei Jahren entgegengebrachte Vertrauen. Man wird auch in Zukunft mit täglich frisch zubereiteten saisonalen Speisen die Gaumen der Gäste erfreuen und darauf achten, dass Preis, Leistung und Service aufs Beste harmonieren. Nico, Pasquale und das ganze Team freuen sich über Ihren Besuch und wünschen der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Drais alles Gute und viel Erfolg für das bevorstehende Jubiläumsfest.

Drais feiert mit seiner Freiwilligen Feuerwehr
Vor den Toren der grossen Stadt
Drais ist mit knapp 3.200
Einwohnern und 308 Hektar
Ortsfläche der kleinste Stadtteil
von Mainz und wurde 1969
zusammen mit fünf weiteren
Vororten eingemeindet. Es liegt
auf einer Anhöhe südwestlich
der Landeshauptstadt und ist
von Finthen, Bretzenheim und
Lerchenberg umgeben. Landwirtschaftlich
ist es besonders
von Obst- und Gemüseanbau
(Kirschen, äpfel, Birnen, Spargel)
geprägt.
»Ja, hier ist die Welt noch in
Ordnung« könnte man bei einem
Spazierung durch die Draiser Fluren
sinnieren – zumindest dann,
wenn die Winde für die Bewohnerinnen
und Bewohner des kleinsten
Stadtteils günstig wehen und
sich keine Flugzeuge im Startoder
Landeanflug befinden: Die
Nähe zu den Flugplätzen in Frankfurt
und Finthen bringt eben nicht
nur Vorteile mit sich.
Trotzdem: Nach der Eingemeindung
gelang es, hier in den Ausläufern
des rheinhessischen Hügellandes,
ein Nebeneinander von
dörflicher Idylle und städtischen
Annehmlichkeiten zu schaffen und
auch zu erhalten, auf die mancher
neiderfüllt blickt.
Der befürchtete Wandel zu einer
reinen Schlafstätte fand nicht statt
- das Dorf- und Vereinsleben funktioniert
auch heute noch bestens
und ist ein wichtiger Integrationsfaktor
– auch für Neubürger: Da ist
der große traditionsreiche Sportverein,
die TSG Drais, bei dem man
die klassischen Sportarten vom
Fußball bis zum Tischtennis betreiben
kann - und mitten im Dorf treffen
sich sonntäglich die Mitgliederdes ABCD (Allgemeiner Boule Club
Drais) um ihre Kugeln möglichst
nahe am »Schweinchen« zu positionieren
– dabei natürlich immer
ein Glas Rotwein in Griffnähe.
Die musikalischen Akzente werden
vom Männergesangverein, dem
1. Draiser Pop- und Gospel-Chor
»Da Capo« und dem schon vielfach
ausgezeichneten Modernen Musikzug
Rheingold Mainz e.V. gesetzt.
Die Draiser Tanzgruppe (Männer
dringend gesucht !!!) weiß stets,
die vorgegebenen Töne ansprechend
umzusetzen. Und was wäre
ein funktionierendes Dorfleben ohne
einen aktiven Bauernverein,
stets rührige Landfrauen und natürlich
– seinen Carneval Club: Der
DCC konnte in diesem Jahr ein erstes
närrisches Jubiläum feiern: 11
Jahre ist man schon aktiv.
Alljährlicher Höhepunkt des
Vereinslebens ist – wie sollte es
anders sein – die Kerb: bestens gemanaged
von der Vereinsringsvorsitzenden
Erika Best wird es auch
in diesem August auf dem Dorfplatz
wieder ein Wochenende lang
(16. - 18. 8.) hoch hergehen.
Wo hatten die Römer eigentlich ihr Wasser her
»Aus Finthen« – so lernt man es
heute noch in der Schule. Allerdings
finden es einige Historiker
schon merkwürdig, dass die
Draiser Wasservorräte zur römischen
Zeit angeblich nicht angetastet
wurden. Leitet sich doch der
Name des Stadtteils wahrscheinlich
vom gotischen »driusan« ab -
was nichts anderes als »sprudelnde
Quellen« bedeutet.
überhaupt – was wären die
Draiser ohne ihre intensive Neckkultur
mit dem Nachbarstadtteil?
Angeblich wurden von den Finthern
zu früheren Zeiten die dicksten
Draiser Gickel entwendet und
die reichsten Töchter weggeheiratet
– und die Sache mit dem Taufstein
ist auch noch nicht vergessen.
Wer zur vorgerückten Stunde
in der überschaubaren Gaststättenszene
dieses Thema anschneidet
erfährt so manche erheiternde
Anekdote.
Womit wir aber bei einem überraschenden
Umstand wären:
»Gehen wir zu Maria oder Pasquale?
« lautet die Frage, wenn
man abends ausgehen möchte: In
Drais gibt es gerade einmal zwei
Möglichkeiten zur geselligen
Einkehr: Das Café Klatsch (seine
Schnitzelabende sind mehr als nur
ein Geheimtipp) und das Ristorante
Classico von Nico und Pasquale.
Man könnte daraus fast den Fehlschluss
ableiten, dass die Draiser
nicht gerne feiern. Weit gefehlt:
die großen Feste des kleinen Dorfes
sind in ganz Mainz bekannt -
und ein neuer Superlativ steht nun
in Mai an:
125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Drais
Vom 16. bis 19. Mai feiert die
Freiwillige Feuerwehr Mainz-Drais
ihr 125-jähriges Bestehen. Die Feierlichkeiten
finden auf der großen
Festmeile am Rande des Stadtteils
statt. Damit finden die Vorbereitungen
unter Führung des Wehrführers
Steffen Molitor nach fast
sieben Jahren harter Arbeit ihren
Abschluss. Pressesprecher Kai
Schüler legt Wert auf die Feststellung,
dass es ein Fest für das ganze
Dorf ist: Die Vereine und viele private
Helfer unterstützen tatkräftig
die Festlichkeiten.
Allein die Anmeldung
zum Festumzug am Sonntag
mit rund 1200 Teilnehmerinnen
und Teilnehmern ist der beste
Beweis für eine gelungene Vorbereitung.
Für das Fest wurde eigens
ein 25.000 m² Festplatz an der
Straße nach Finthen vorbereitet.
Hier befindet sich auch das große
Festzelt mit einem Fassungsvermögen
von 2000 Personen. Die Veranstalter
setzen alles daran, dass
es am 17. Mai bis auf den letzten
Platz gefüllt sein wird, wenn die
BigBand der Bundeswehr hier auftreten
wird.
125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Drais
Auszug aus dem Festprogramm:- Freitag, 16. Mai 2008, 20 Uhr Jubiläumsfeier unter Mitwirkung der Draiser Vereine (Eintritt frei)
- Samstag, 17. Mai 2008, 11 Uhr »Wir für Euch« – Leistungsschau der Notfallhelfer
- 20 Uhr Großer Jubiläumsabend mit der Big Band der Bundeswehr
(Vorverkauf 16 €, Abendkasse 18 €) - Sonntag, 18. Mai 2008 10.30 Uhr Ökumenischer Festgottesdienst
- 12 Uhr Mittagessen
- 14 Uhr Festumzug durch die Draiser Straßen
- 19.30 Uhr Pop- & Folkloreabend mit der PFG-Mainz
- Montag, 19. Mai 2008 10.30 Uhr Frühschoppen
(-mdl-)
