Freude an einem
gepflegten Garten.
Warum wollen Sie sich auch noch abends und an Wochenenden mit zeitraubenden Arbeiten wie dem Bewässern von Pflanzen aufhalten? Genießen Sie Ihre wohlverdiente Freizeit doch lieber mit Ihrer Familie und Ihren Freunden. Während der Urlaubszeit fehlt es sehr häufig an dem für die Gärten notwendigen Niederschlägen. Wo früher Nachbarn einsprangen, erledigen heute automatische Beregnungssysteme die Wasserversorgung. Heute werden in Ihrer Abwesenheit die Pflanzen exakt mit der notwendigen Wassermenge versorgt. Fa. Stock Beregnungstechnik betreut Sie umfassend - von der Planung, über ein leistungsgerechtes Angebot bis hin zum professionellen Einbau der Anlage. Das 18-köpfige Team ist stets bemüht die vollste Zufriedenheit seiner Kunden zu gewährleisten. Als »Autorisiertes Service Center« der Firma Rain-Bird für das Rhein-Main-Gebiet hat Stock Beregnungstechnik sein Know-how in den letzten 14 Jahren bereits in zahlreichen Privatgärten, Grünanlagen und Sportstätten bewiesen.

Was uns Frühlingsblumen alles erzählen könnten
Vom Auf und Ab einer blühenden Zwiebel
Tulpen sind heute, ihre Züchter
und Produzenten mögen den Ausdruck
verzeihen, eine billige Massenware,
die ein beliebtes Bildmotiv
ist. Zehntausende Blüten wiegen
sich im Wind – von seichten
Schlagern besungen: »Tulpen aus
Amsterdam«. Sie werden von Malern
auf Leinwand verewigt und
unzähligen Tagestouristen auf
Film bzw. Speicherkarte gebannt.
So schön kann Holland sein – hinterher
lädt das Busunternehmen
auch noch zu einem unverbindlichen
Besuch ins Blumenhaus ein:
10 Cent die Blumenzwiebel –
Mengenrabatt gibt’s auch noch.
Die Lieblingsblume des Sultans,
benannt nach dem »tülbent«, einer
historischen türkischen Kopfbedeckung
trat nicht immer in solchen
Mengen auf. Im 16. Jahrhundert
war sie in Mitteleuropa wertvoller
als Gold und Edelsteine. Ihre
europäische Geschichte begann
1554, als Kaiser Ferdinand I. den
Diplomaten Ogier Ghislain de Busbecq
zu Friedensgesprächen nach
Konstantinopel schickte. Der Sultan
hatte jedoch keine Lust auf
Verhandlungen und übergab Busbecq
– wohl als Trost für die unnötigen
Reisestrapazen – ein paar
Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln,
sowie einige Fliederpflänzchen.
Der so reich Beschenkte brachte
alles heil nach Wien, wo sich der
kaiserliche Hofgärtner Charles de
l’Écluse (Carolus Clusius) um die
Diplomatenfracht kümmerte. Besonders
die Tulpen hatten es
l’Écluse angetan. Als er 1593 an
die Universität Leiden ging, führte
er auch eine Zwiebel-Kollektion
mit sich, durch die er einen nie erwarteten
Boom auslöste.
Tulpomanie und Börsencrash
Tulpen wurden zur absoluten
Modepflanze. Wer etwas auf sich
hielt, pflanzte die Blume an, gab
Bilder in Auftrag und schmückte
Frauen mit ihr. Die Tulpe wurde an
Börse und auf dem Schwarzmarkt
zum Spekulationsobjekt. Auf dem
Höhepunkt der »Tulpomanie« zahlte
man bis zu 10.000 Gulden für eine
Zwiebel (!) – das Vierzigfache
des Jahresgehalters eines Handwerkmeisters.
Zum Crash kam es
am 5. Februar 1637, als für einen
Posten Zwiebeln umgerechnet
rund 1 Million Euro bezahlt wurden.
Plötzlich blieben die Käufer
weg – Verträge konnten nicht mehr
erfüllt werden. Eine Prozesslawine
drohte – die von der Regierung aufgehalten
wurde, indem alle Gerichtsverhandlungen,
in denen es
um Tulpen ging, verboten wurden.
Eine Katastrophe für viele Floristen
und Händler, die vor dem Ruin
standen. Aber auch die Auslöserin
dieser Wirtschaftskrise, die »Semper
Augustus« endete tragisch: Als
sie von dem Mosaikvirus befallen
wurde, vernichteten die Händler
sie bis auf die letzte Zwiebel, um
ihre übrigen Bestände zu schützen.
Nur noch Gemälde dokumentieren
wie das begehrenswerte Objekt
einmal ausgesehen hat.
Zum Glück haben etwa 150
Arten und zahlreichen Hybriden
der Gattung »Tulpe« aus der
Familie der Liliengewächse
(Liliaceae) überlebt.
(-mdl-)
