Allergenfrei geniessen
Es gibt immer mehr Menschen die unter einer Laktose- und Gluten-Unverträglichkeit leiden. Um auch diesem Personenkreis den Biss in eine leckere Wurst zu ermöglichen, hat die Hechtsheimer Metzgerei Schmidt nach Monaten des Probierens und in Zusammenarbeit mit Gewürzfirmen ein Sortiment allergenfreier Wurst produzieren können. Die Waren sind absolut laktose- und glutenfrei und haben außerdem nur einen sehr geringen Fettanteil. Sie sind also auch als Reduktionskost geeignet. Um der großen Nachfrage zu begegnen wird in den nächsten Wochen die Produktpalette erweitert: um frische grobe Bratwurst, Hausmacher Leberwurst, Schweinemett und gekochten Schinken.
UV-Filter –
Schutz für die Augen
Der Sommer wird auch 2008 kommen und es wird immer wichtiger die Augen vor UV-Strahlen zu schützen. Gute Sonnengläser schützen die Augen durch einen eingebauten Filter. Ein weitverbreiteter Irrtum ist allerdings, dass der UV-Schutz wächst je dunkler die Brillengläser sind. Das Gegenteil ist der Fall: Durch dunkle Gläser weiten sich die Pupillen und es können wesentlich mehr gefährliche Strahlen ins Auge gelangen. Weder der Grad der Tönung noch die Glasfärbung schützen die Augen, sondern nur ein guter, separat eingebauter UV-Filter. Optik Lehr achtet darauf, dass Ihre Augen richtig geschützt werden. Lassen Sie sich in einem der drei Geschäfte beraten.
Komfortabel und familiär
Das Hotel garni »Am Hechenberg« bietet ein komfortables Domizil für geschäftliche oder private Reisen. Es wird familiär geführt und zeichnet sich durch seine besonders ruhige Lage im Grüngürtel des Stadtrands und die gleichzeitige Nähe zum Hechtsheimer Gewerbegebiet aus. 35 PKW-Stellplätze stehen kostenlos zur Verfügung. Die 68 gemütlich eingerichteten Zimmer (43 Doppelzimmer, 25 Einzelzimmer, insgesamt 110 Betten) verfügen über Bad/Dusche, WC, Kabel-TV und Direktwahltelefon mit Anschlussbuchse für Laptop. Kinder bis 12 Jahre schlafen im Zimmer der Eltern frei; Sonderpreise für Langzeitgäste und Gruppen sind auf Anfrage möglich.

Von der fränkischen Siedlung zum Wirtschaftspark
»Das Heim von Hehith«
Die älteste heute bekannte
schriftliche Erwähnung von Hechtsheim
ist 1200 Jahre alt. Am 17. Mai
808 wurde in einer Urkunde des
Klosters Fulda der Ort »Hehhidesheim
« erwähnt.
Ein begüterter Herr namens
Vodilpraht schenkte dem von
Bonifatius gegründeten Kloster
Fulda ein Grundstück in der kleinen
Siedlung im Wormsgau und erwartete
wohl im Gegenzug dafür,
dass die Mönche für sein Seelenheil
beteten. Der Ortsname leitet
sich also von »Hehith« ab und bedeutet
etwa »Das Heim von
Hehith«. Mit dem gleichnamigen
heimischen Raubfisch hat die
Bezeichnung nichts zu tun, auch
wenn sich die heute im Wappen
befindlichen Hechte bis auf ein
Siegel ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen
lassen. Es handelt sich
hierbei um ein »sprechendes
Wappen« – der Eigenname sollte
durch einen gleich lautenden
Begriff (»Hecht«) bildlich dargestellt
werden. Seit dem 17. Jahrhundert
finden sich drei Fische in
Sternform – zeitweise stellten die
Tiere auch den Buchstaben »H« dar.
Von Einzelhöfen zum Dorf bis in die Stadt
Ausgrabungen aus den 1980er
Jahren belegen, dass Hechtsheim
noch älter ist – genauer: dass es
auf dem Gebiet des heutigen
Stadtteils schon ältere Siedlungen
gab. Wir können davon ausgehen,
dass sich hier mehrere Einzelhöfe
befanden, die in römischer Zeit die
in Mainz stationierten Legionen
versorgten. Als die Zahl der Germanenüberfälle
stieg verödeten
diese Anlagen vorübergehend –
um etwa im 5. Jahrhundert von
den Franken neu besiedelt zu werden
– wie ein Gräberfeld zeigt.
Diese Funde auf der Frankenhöhe
beziehen sich auf das Dorf Dulcensheim,
das bereits 782 erstmals
urkundlich erwähnt wird, dann
aber aus unbekannten Gründen in
der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts
verlassen wurde. Der gesamte
Grundbesitz dieser Wüstung
wurde später Hechtsheim einverleibt,
das damit zur flächenmäßig
größten Gemeinde in der ganzen
Region wurde.
Der mit Wall und Graben befestigte
Ort war im Besitz des Erzbistums
Mainz und wurde von diesem
als Lehen vergeben. Nach vielen
Wechseln entschloss sich Kurfürst-
Erzbischof Johann Philipp von
Schönborn vor genau
350 Jahren,
den Ort zu kaufen –
am 20. September
1658 wurde der
Vertrag abgeschlossen.
Reichsarmee
und Revolutionstruppen
nutzten in
späterer Zeit den
Ort um Mainz zu
belagern. Die jüngere
Geschichte erlebten Stadt
und Dorf gemeinsam – man wurde
erst französisch, kam dann zu Hessen
und schließlich – nach dem
2. Weltkrieg – ins neu gegründete
Rheinland-Pfalz. 1969 wurde
Hechtsheim, gemeinsam mit fünf
anderen Gemeinden, nach Mainz
eingemeindet. Die Begeisterung
darüber hielt sich zunächst in
Grenzen.
In der Folgezeit entstand westlich
der Rheinhessenstraße (L 425)
auf über 100 ha ein Gewerbegebiet,
in dem sich nach und nach rund
600 Betriebe mit über 12.000 Beschäftigten
niederließen. Die hohe
Standortqualität im Rhein-Main-
Gebiet, die sich u.a. durch die Nähe
zum Mainzer Hauptbahnhof und
den beiden Flughäfen in Frankfurt
und Hahn definiert, hatte sich bewährt.
Die Stadt Mainz ist stolz darauf,
dass sich in ihrem inzwischen
größten Gewerbegebiet auch viele
Medienunternehmen sowie Forschungs-
und IT-Firmen befinden.
Da der so genannte »Zielverkehr«
in das Gebiet etwa 33.000 Fahrzeuge
betrug, entschloss man sich zum
Bau eines dritten Hechtsheimer
Autobahnanschlusses (Mainz-
Hechtsheim West) an die A 60 der
direkt zur Westumgehung (Ludwig
Erhard-Strasse) führt. Durch diese
verbesserte Verkehrsanbindung
wurde der Standort noch attraktiver.
AUSZUG AUS DEM FESTKALENDER
- 12.5.2008 Erscheinungstermin des neuen Kirchenführers (St.Pankratius)
- 16.-18.5.2008 Festwochenende im Hechtsheimer Ortskern
- 18.5.2008 (14 Uhr) Historischer Festzug durch die Straßen des Ortes
- 26.-31.5.2008 3. Hechtsheimer Kinderkulturwoche (JUZ Hechtsheim/ Ebersheim)
- 29.5.2008 Vortragsveranstaltung der SPD Mz-Hechtsheim zum Thema »Hechtsheim das Dorf der Maurer«, mit dem ehemaligen Kulturdezernenten der Stadt Mainz, Dr. Anton Maria Keim, im Bürgerhaus Hechtsheim (19 Uhr)
- 31.5.2008 Hechtsheimer Künstler öffnen ihre Ateliers
- Mai - Juli 2008 Ausstellung »Projekt 250 Fotos« in der kath. Kirche
- Juni - Oktober »Hechtsheimer Labyrinth« – ökumenisches Freiluftprojekt als Verbindung der Jubiläen von Orts- und Kirchengemeinde auf der Wiese des kath. Gemeindehauses
Gewerbeflächen – Auch zum Feiern
Doch in Mainz wurde schon
weitergeplant: Im Zuge des bereits
begonnenen Ausbaus des Mainzer
Rings soll auf einer Fläche von
weiteren 90 ha (bebaubare Fläche:
ca. 60 ha) der »Wirtschaftspark
Mainz-Süd« angelegt werden. Wegen
der stetigen Nachfrage nach
neuen Gewerbeflächen hatte man
bereits Anfang der 90er Jahre erste
Untersuchungen für ein neues
Gewerbegebiet im Süden der Stadt
in Auftrag gegeben. Die Erschließungsarbeiten
begannen im Juni
2004. Damit konnte bereits ab
Herbst 2004 der Bedarf an Gewerbeflächen
in Mainz für weitere zehn
Jahre gedeckt werden. Die Realisierung
ist in mehreren Abschnitten,
die auf die aktuelle Nachfrage
abgestimmt sind, vorgesehen. Im
Süden des Gebietes befindet sich
das neue Messegelände.
Dass hier auch gefeiert werden
kann zeigte sich jährlich im Oktober,
wenn Proviant-Magazin und
Mainzer Messegesellschaft (MMG)
zum Mainzer Oktoberfest einladen.
Ein Vergnügungspark und ein 4000
Quadratmeter großes Bierzelt mit
2000 Sitzplätzen lockt dann Mainzerinnen und Mainzer in Scharen
herbei – ein Event, auf das man
sich auch in diesem Jahr wieder
freuen darf.
(-mdl-)
