Endlich raus:
Freiluftvergnügen für Groß und Klein
Der Frühling ist da! Sonnenschein und milde Temperaturen locken uns raus vor die Haustür. Auch die Stadt erwacht aus dem Winterschlaf und draußen unter freiem Himmel ist einiges los.
Spaß im Grünen
Schon mal was
vom Taschentuchbaum
gehört oder eine
echte Baumwoll-
Pflanze gesehen?
Wenn nicht, dann
steht unbedingt ein
Abstecher in den
Botanischen Garten der Universität
auf dem Programm. Er ist eine
Art lebendes Museum mit freiem
Eintritt. Die Exponate: Rund 8.500
Pflanzenarten aus aller Welt, die in
Außenbeeten und Gewächshäusern
wachsen. Weitere Infos unter
www.botgarten.uni-mainz.de oder
unter Tel.: 06131/3922251.
Entspannung und Action zugleich
erwarten Sie im Volkspark.
Liegewiesen und Grillplätze bieten
ideale Voraussetzungen für ein
Familienpicknick. Sportfreunde
können unter anderem am Basketballfeld,
beim Minigolf und auf der
Rollschuhbahn zeigen, was sie
drauf haben. Besonderes Highlight
für Kids ist die Mini-Eisenbahn, die
im Park ihre Runden dreht. »Auch
der Abenteuerspielplatz und der
Wasserspielplatz im Volkspark
kommen bei den Kleinen gut an«,
weiß Spielplatz-Experte Marcus
Hansen vom Mainzer Jugendamt.
ähnlich sieht das Angebot im
Hartenbergpark aus. Neben Bäumen
und Wiesen finden Sie dort
Grillplätze, Abenteuer- und Wasserspielplätze,
eine Rollschuhbahn
und eine Minigolf-Anlage. Neben
den Spielplätzen in Volkspark und
Hartenbergpark empfiehlt Hansen
auch denjenigen am Goetheplatz
in der Neustadt. Wasserspielplatz,
Rollschuhbahn, Basketballfeld und
grüne Wiesen laden die ganze
Familie zum Austoben ein.
Skate-Freaks kommen in den
Mainzer Skateparks auf ihre Kosten.
Die gibt es in fast jedem Stadtteil.
Durch eine Halfpipe fliegen,
das ist zum Beispiel im Hartenbergpark
und in Mainz-Mombach
möglich. Am Skatepark an der
Rheinpromenade haben Skater bei
ihren Tricks auf dem Board auch
noch eine tolle Aussicht auf den
Rhein (Foto unten).
Der Eintritt in Stadtpark, Volkspark
und Hartenbergpark ist kostenlos.
Weitere Informationen erhalten
Sie unter www.mainz.de.
Wild durch den Wald
Hirsche, Wildschweine, Füchse
oder Rehe erleben Sie im Gonsenheimer
Wildpark. »Besonders beliebt
bei Kindern ist der Mini-Zoo«,
weiß Karl-Wilhelm Noltemeier, der
Leiter des Mainzer Grünamts. Kein
Wunder! Denn die Kleinen begegnen
Meerschweinchen dort auf Augenhöhe.
Bauernhoftiere wie Ziegen,
Schafe, Gänse oder Hühner
freuen sich, wenn sie etwas Trokkenfutter
abbekommen, das dort an
Automaten gezogen werden kann.
Weitere Informationen gibt´s unter
www.mainz.de oder unter Tel.:
06131/123350.
Wesentlich größer ist der Tierund
Pflanzenpark Fasanerie (Foto
oben) in Wiesbaden. Hier sind insgesamt
50 Tierarten zu Hause: vom
Hausschwein über den Luchs bis
hin zum Uhu. »Besondere Attraktion
ist unser Gehege mit Braunbären
und Wölfen«, erzählt Ute Kilian,
die Leiterin der Fasanerie. Kaninchen
und Meerschweinchen freuen
sich im Haustiergehege auf Besuch
von Kindern, die dort selbst reinkrabbeln
können. Täglich außer
freitags können Sie um 11 und 15
Uhr bei Fütterungstouren dabei
sein (www.wiesbaden.de, Tel.:
06 11/ 46 73 23).
Mainz mal anders
Mainz hat den Dom, die Fassenacht, und Gutenberg war auch mal da. Jaja, das ist vielen Mainzern klar. Doch kennen Sie die Geschichten dahinter? Die erfahren Sie zum Beispiel bei Stadtführungen. Nur was für Touristen, denken Sie? Weit gefehlt! Der Verein »Geographie für alle« (GfA) oder die Touristik Centrale Mainz (TCM) haben spannende Entdeckungstrips für Mainzer in petto. Wie wäre es beispielsweise mit einer Spurensuche im römischen, jüdischen oder französischen Mainz? Die GfA-Führer zeigen Nachtschwärmern auch gerne die schaurig dunklen Seiten der Stadt oder erzählen »uff meenzerisch vun de Stadt un ihre Mensche «. Für die Kleinen gibt’s Extra- Angebote, zum Beispiel ein Besuch bei der Berufsfeuerwehr (www.geographie-fuer-alle.de, Tel.: 06131 /3925145). Die TCM bietet Führungen in historischen Kostümen. Jogger oder Nordic Walker können bei »Sightjogging« oder »Stöckeltouren « ganz nebenbei auch noch was gegen ihre Pfunde tun (www.info-mainz.de, Tel.: 0 61 31/28 6210)
Sinne entdecken
Mal wieder Kind sein – das ist beim Schloss Freudenberg in Wiesbaden-Dotzheim möglich. Inmitten eines großen Parks erwartet Sie und Ihre Familie im Erfahrungsfeld eine Entdeckungstour der Sinne. Ein Barfuß-Fühlweg führt Sie über verschiedene Untergründe wie Steine oder Holz. Besonderes Highlight ist ein Lagerfeuer. »Da können die Besucher sich Stockbrot backen«, verrät Mitarbeiterin Alexa Hännicke schmunzelnd, »vorausgesetzt man hat sich das Mehl zuvor selbst an der Steinmühle gemahlen«. Weiter geht´s zum Summstein, der den ganzen Körper zum Vibrieren bringt. Nach Labyrinth, Windharfe, Wasserklangschale, Kletterberg und vielem mehr kommt die Partnerschaukel. Da sitzt man sich an einem riesigen Gestell zu zweit gegenüber. »Die funktioniert wie ein gekoppeltes Pendel«, erklärt Hännicke. Was damit gemeint ist, finden Sie am besten selbst heraus! (www.schlossfreudenberg.de, Tel.: 0611/4110141).
Hoch hinaus
Mitten im Binger Wald an der
Lauschhütte hat im März ein neuer
Kletterwald aufgemacht. Vier unterschiedliche
Parcours geben
Höhenangst keine Chance! Außerdem
gibt´s einen eigenen Teamparcous
– da klappt die Kraxelei
nur, wenn alle mithelfen. »Highlight
ist eine 60 Meter lange Seilrutsche
«, schwärmt Thorsten Held,
Geschäftsführer der Weitblick
Naturerlebnis GmbH, die sowohl
den Hochseilgarten in Bingen als
auch den in Wiesbaden betreibt.
Auch im Wiesbadener Kletterwald
auf dem Neroberg hat sich über
den Winter was getan. Held verrät:
»Es gibt einen weiteren übungsparcours
und zwei neue richtig hohe.
« Einer davon ist ein ´Treeman-
Parcous´, also wie der Name schon
sagt, etwas für tapfere Baum-Männer
und -Frauen. Nix für mich, denken
Sie? Keine Angst! Auch absolute
Anfänger sind in beiden Hochseilgärten
super aufgehoben, denn
nichts läuft ohne professionelle
Einweisung durch erfahrene Trainer.
Informieren Sie sich unter
www.kletterwald-lauschhuette.de,
www.kletterwald-neroberg.de oder
unter Tel.: 06 11 / 580 22 46.
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